Archiv für die Kategorie ‘Unabhängigkeit’

Schande über Italien!

Juli 21, 2008
Schande für Italien

England hat kürzlich die Opfer der Folterungen im Irak entschädigt und sich öffentlich dafür entschuldigt! Italien hat sich für die Gräueltaten der Faschisten in Süd-Tirol und den Folterungen an den politischen Häftlingen in den sechziger Jahren weder entschuldigt, geschweige denn sie entschädigt!

Fünf Süd-Tiroler Freiheitskämpfer der sechziger Jahre dürfen nach 40 Jahren immer noch nicht nach Süd-Tirol einreisen. Eine Schande für das demokratische Italien!

Dem patriotischen mutigen Einsatz dieser heldenhaften Männer und Frauen des Widerstandes der 50er und 60er Jahre verdankt man heute die Erfolge der bescheidenen politisch bereits veralteten Autonomie der AP Bozen Südtirol. Ohne diese Patrioten aus Süd-Tirol, Tirol und Österreich und ihren damaligen heldenhaften patriotischen Kampf wäre heute weder die gerade noch “Sammelpartei” SVP in der Lage in Namen der Süd-Tiroler bescheidene Wünsche des Ausbaus der Autonomie an Rom zu stellen, noch die Opposition könnte aus objektiven Voraussetzungen heraus nach Ausübung der Selbstbestimmung laut rufen oder diese für das Land Tirol südlich des Brenners heute und morgen realpolitisch fordern. Sie haben das beste und wertvollste der Gemeinschaft gegeben, was sie vom Schöpfer bekamen und für das Wohl ihrer Nächsten und ihrer Landsleute geopfert, nämlich ihre Freiheit, Gesundheit und sogar das eigene Leben in den Folterkammern des Systems der Verweigerung der elementarsten Menschenrechte in der damaligen Zeit dieser “Italienischen Demokratie”. Sie befinden sich daher in diesem Sinne in der direkten ideologischen und geschichtlichen Nachfolge des gesamt-tiroler Freiheitskampfes vor allem von 1809 unter Landesvater Andreas Hofer. Auch er war viele Jahrzehnte lang für die Mächte der Fremdbestimmung ein “Terrotist”, er hat aber damals das Land Tirol vor der Fremdbestimmung und Teilung bewahrt, wenn auch er selbst diese neue Zeit nicht mehr erleben konnte. Die Geschichte hat aus unserer Sicht André Hofer Recht gegeben, wie auch dem Süd-Tiroler Freiheitskampf in den 1960er Jahren. Der politische Kampf mit friedlichen und demokratischen Mitteln um die Selbstbestimmung für Süd-Tirol wird weiter gehen, heute in einer EU der freien und selbstbestimmten Völker, und wenn der Herrgott im Himmel es will, wenn nach der nächsten Landtagswahl im Herbst 2008 eine neue selbstbestimmungfreundliche und in diesem Bestreben entschlossene Landesregierung in Bozen die Selbstbestimmung für Südtirol lokal, national und international politisch legitimiert, glaubwürdig, laut und deutlich einfordern wird, in diesem Sinne Zug um Zug auch handelt, dann es es sogar möglich, dass noch sehr viele von den damaligen Süd-Tiroler Aktivisten und Freiheitskämpfern der 50er und 60er Jahre ein neues von der Fremdbestimmung befreites Land Süd-Tirol noch erleben werden, und zwar als wiedervereintes Land Tirol, ein neues 10. Bundesland des Vaterlandes oder in anderer Form einer politischen Grunderneuerung. Für dieses Ziel sind diese mutigen Männer und Frauen damals in den 50er und 60er Jahren eingestanden. Sie haben mit ihrem Einsatz aus heutiger Perspektive gesehen das Land Süd-Tirol vor einem sich abzeichnenden ethnischen Untergang gerettet. Ihr Widerstand richtete sich lediglich gegen Sachwerte und Symbole der Fremdbestimmung, niemals gegen Menschen. Die von dieser Staatsmacht bestellten Folterknechte in den Kerkern dieses Systems sind für ihre Untaten nie bestraft worden. Im Gegenteil, sie sind großzügig dafür belohnt worden und von Rom in die höchsten Stellen des Staates befördert worden, wo sie anderswo an der Front später in Rom selbst in Abwehr der Linken in Italien “sempre in prima linea” ihr Unwesen als Entscheidungsträger der Machenschaften der dubiosesten Arten treiben konnten, vor allem aber diesmal ausserhalb Süd-Tirols in den 70er Jahren. Das verbrecherische antidemokratische Handwerk der Gesetzlosigkeit haben sie in Süd-Tirol in der Zeit der sog. “Carta Bianca” der 60er Jahre gelernt, als bei Verdacht patriotischer Betätigung die ganze deutschsprachige Bevölkerung für vogelfrei im wahrsten Sinne des Wortes durch diesen Staat im eigenen Land inoffiziell aber doch erklärt wurde. Die Geister und 1945 untergegangen geglaubte Gespenster, die damals Rom nach Süd-Tirol laut, vor allem nach 1961 rief, die wird dieser Staat aber bis heute nicht los. Es ist vielleicht eine ausgleichende historische Gerechtigkeit, wenn man das so nenen wollte, dass diese den Süd-Tirolern fremd gebliebene Staatsmacht bis heute mit direkten und indirekten weiteren Folgen im Rest des Stiefelstaates dieser eigenen Entscheidung zu kämpfen hat, nämlich die demokratischen Spielregeln und Menschenrechte für einen Teil der Bevölkerung im eigenen direkten Machtbereich damals vor mehr als 40 Jahren ausser Kraft zu setzten. Solche “Heldentaten” der Folterknechte eines menschenverachtenden Systems bleiben heute Gott sei Dank in Europa nicht ungesühnt, wie man das aus der Tätigkeit des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag gut kennt. Das den Süd-Tirolern ohne Grund durch diese Macht der Fremdbestimmung in der Geschichte angetane maßlose Unrecht wird eine ewige Schande für dieses Land wo die Zitronen und vieles andere noch blühen für immer bleiben. Die Zukunft in Europa gehört der Demokratie und Freiheit und darüber wachen heute sehr viele gesamt europäische Institutionen und nicht wie damals nur die der UNO!
M.A.

Bossi schmäht Natinalhymne und spricht von “faschistischem” Staat.

Juli 21, 2008

Der für seine markigen Sprüche bekannte Chef der föderalistischen Lega Nord, Umberto Bossi, hat wieder zugeschlagen: Mit einer eindeutigen Geste machte er bei einer Parteiveranstaltung am Sonntag im norditalienischen Padua mehr als deutlich, was er von der italienischen Hymne hält.

In dieser stehe, dass Italien Sklave von Rom ist, wetterte Reformminister Bossi mit ausgestrecktem Mittelfinger gegen den aus seiner Sicht “faschistischen” Zentralstaat.

“Reformen oder Krieg”
Wie bereits im Wahlkampf vor einem Jahr rief Bossi zudem zum Kampf gegen die “Schurken in Rom” auf. “Entweder bekommen wir die Reformen, oder es gibt Krieg.”

15 Millionen seien bereit, für ihre Freiheit zu kämpfen, so der Lega-Chef, der im August eine Schelte von Präsident Giorgio Napolitano kassierte, als er zu den Gewehren rief.

Entschuldigung “notwendig”
Die jüngste Entgleisung Bossis sorgt nun auch innerhalb der Regierungskoalition für heftige Empörung. Verteidigungsminister Ingnazio La Russa von der postfaschistischen Alleanza Nazionale forderte eine umgehende Entschuldigung.

Wenn Bossi meine, dass er das “Gefühl nationaler Einheit” beleidigen kann, dann wünsche er nicht, mit ihm oder einem anderen Lega-Minister an einem Tisch zu sitzen.

Sticheleien gegen Berlusconi
Kritik kam auch vom Koordinator von Berlusconis Forza Italia, Fabrizio Cicchitto, der laut “Repubblica” allerdings keinen Anlass zum Handeln ortet.

Dabei dürfte Bossi, der bereits das Scheitern einer Berlusconi-Regierung zu verantworten hat, in Padua auch mit Sticheleien gegen Berlusconi und versöhnlichen Tönen in Richtung Opposition für alles andere als ein ausgeglichenes Koalitionsklima gesorgt haben.

Unter anderem stellte Bossi die am Vortag verkündete Einigung in der anstehenden Justizreform infrage. Berlusconi habe offenbar anderes zu tun, als mit ihm darüber zu sprechen, bemängelte Bossi laut “Corriere della Sera” etwa, dass er noch immer auf einen Anruf des Premiers warte.

Opposition spricht von Skandal
Weit schärfere Kritik an Bossi kam indes erwartungsgemäß von der Opposition. Dario Franceschini, Vizechef des Partito Democratico (PD), sprach von einem Skandal.

Massimo Donadi von der Oppositionspartei Italia dei Valori erinnerte Bossi zudem daran, dass er seinen Ministereid auf die italienische Verfassung geleistet habe.

Wegen Beleidigung der Hymne müsse sich Bossi nun beim gesamten italienischen Volk entschuldigen, so Donadi.

Mehr unter:

http://news.orf.at

http://www.freiepresse.de

http://www.espace.ch

Unrechtsgrenze Brenner

Juli 19, 2008

Schildanbringung am Brenner

Amerikanische Verhältnisse in Tyrol!

Juli 18, 2008

Onkel Sam oder Tante E..  :-)

……oder “ja, wir können es”

Politische Teilnahme durch Wahlen, Parteien und Verbände ;-)

Neues von der Landeseinheit: Platter vs. Durnwalder?

Juli 18, 2008

Günther Platter, neuer Landeshauptmann von Tirol, stattet am 21. Juli Luis Durnwalder einen Antrittsbesuch ab.

Empfangen wird Platter von Luis Durnwalder in dessen Amtssitz im 2. Stock des Palais Widmann, Bozen.

Auf der Tagesordnung des Treffens stehen der Austausch über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den beiden Tiroler Landesteilen und die wichtigsten gemeinsamen Projekte, wie etwa Planung und Bau des Brennerbasistunnels und seiner Zulaufstrecken.

Sicher wird auch über der Tiroler Selbstbestimmung/Zukunft und deren Platz in Europa gesprochen.

Quelle:

http://www.vienna.at

http://www.stol.it

http://mazingazeta.wordpress.com