Schützen finanzieren Computerraum in Addis Abeba

By Mazinga Z


Hinten v.l.n.r.: Pastor Martin Gossens und Schuldirektor Ato Teklu Tafesse, ganz rechts: Botschafter H.E. Rudolf Agstner
mit den Schülern vor dem von den Schützen gesponserten Computerraum.

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Schützenbund finanziert Computerraum in der German Church School von Addis Abeba

ÄTHIOPIEN/SÜD-TIROL – Während die Schützen in letzter Zeit wegen der Kundgebung in Bruneck gegen das faschistische Völkermorddenkmal Angriffen von verschiedenen Seiten ausgesetzt waren, haben sich diese nicht draus bringen lassen und im Stillen weitergearbeitet. Am 25. Juni 2009 hat den Südtiroler Schützenbund nun eine freudige Botschaft aus Addis Abeba erreicht.


Dort konnten die in Bruneck gesammelten Spendengelder von 10.775,- Euro in einen neuen Computerraum in der „German Church School“ von Addis investiert werden. Nach kurzer Bauzeit sind die Räumlichkeiten nun fertig gestellt und eingerichtet. Eröffnet wurde der Computerraum von H.E. Rudolf Agstner, dem österreichischem Botschafter in Äthiopien im Beisein des äthiopischen Schuldirektors Ato Teklu Tafesse, dem Pastor Martin Gossens der Evangelischen Kreuz-Kirche Addis Abeba sowie den Schülern, die trotz der bereits begonnen Schulferien vollzählig gekommen waren. Agstner hat den Schützenbund bei dieser Aktion tatkräftig vor Ort unterstützt. Die Freude über den neuen Computerraum von Seiten der Schüler war riesengroß, ließ dieser ausrichten.

Als besonderes Zeichen der Freundschaft wurde von Seiten der Äthiopier ein großes Transparent in der Schule aufgehängt, auf dem stand: „Long live the Ethio – South Tyrolean Friendship„. Diese Freundschaft wollen die Schützen und südlichen Tiroler nun weiterhin aufrechterhalten, indem sie sich wie bisher gegen faschistische und den äthiopischen Völkermord verherrlichende Denkmäler in Südtirol einsetzen und nach Möglichkeit ihren äthiopischen Freunden weitere Unterstützung zukommen lassen.

Die Spendenaktion war auf Initiative von Bundesgeschäftsführer Elmar Thaler bei der Demonstration gegen das Völkermorddenkmal, dem so genannten „Kapuziner Wastl“, am vergangenen 25. April in Bruneck durchgeführt worden. Unterstützt wurde die Aktion damals von Prinz Asfa-Wossen Asserate, einem Großneffen des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie.


Der neue Computerraum in der „German Church School“ von Addis.


Die Schüler waren trotz der bereits begonnen Schulferien vollzählig zur Einweihung gekommen.


Pastor Martin Gossens, Schuldirektor Ato Teklu Tafesse und Botschafter H.E. Rudolf Agstner.

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Eine Antwort zu „Schützen finanzieren Computerraum in Addis Abeba“

  1. Seeland sagt:

    Respekt!

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