Nicht nur seitens der Bozner, sondern auch durch die Innsbrucker Landesregierung, vom Landeshauptmann über die Parteibonzen bis zum politisch-eingefärbten kleinen Schreiberling fast eines jeden Lokalblattes wird geschwiegen, wenn es um unsere Landeseinheit geht. Von der Landespolitik erwarte ich mir für unser Land, so wie wohl die meisten Tiroler nördlich und südlich des Brenners, nichts mehr. Unsere Nordtiroler Schützen sollten endlich wie ihre Kameraden in Südtirol Farbe bekennen. Als Nordtiroler beschämt es mich, wie nachlässig unsere Schützen mit der Landeseinheit umgehen. Nordtirols Schützen täten gut daran, sich von einigen Herrschaften zu trennen, die mehr Memmen und Lemmlinge sind, als g´standne Tiroler Schützenoffiziere. Denn Herren Khol und Sarnthein sei es deutlich gesagt: „Die Tiroler Schützentracht kennt keinen Kasperl- aber doch den Waffenrock!“
Eines Morgens werden Plattner und Durnwalder aufwachen und bemerken, dass sie nicht mehr gebraucht werden, weil das Volk friedlich und demokratisch das Land geeint hat.
Mit Tiroler Gruß
Walter Erhart – Gallzein, 21.06.2009
Schlagworte: Durnwalder, Gallzein, Plattner, Schützen, Walter Erhart
23. Juni 2009 um 7:56 |
Aufgepasst, passt gut zum Artikel. Der Präsident des Südtiroler Landtages Dieter Steger hat heute laut Rai Sender Bozen anklingen lassen, man müsse in Zukunft eine Zusammenarbeit mit dem PDL anstreben (ja, richtig gelesen)! Also mit Leuten die uns unsere Bräuche strittig machen, Denkmäler aus grauer Vorzeit glorifizieren, unsere Geschichte verleugnen (Stichwort Tirol), Assimilation durch Anpassung an das Staatsvolk anstreben, die vollständige Altoatesinisierung des Landes als oberste Priorität ihrer Politk ansehen und die Trikolore aus jedem Bauernhaus flattern sehen wollen!
Weiß dieser Politiker was unsere Vorfahren und seine Parteifreunde damals alles über sich ergehen lassen haben, um all dies zu erreichen, wo wir heute stehen (eine Autonomie die heute im europäischen Vergleich außer den Geldmitteln und Proporz wohl auch mittlerweile nicht mehr so vorbildhaft ist) autonomiemäßig? Kennt man in Teilen der Sammelpartei mittlerweile denn überhaupt keinen Respekt mehr vor unserer leidvollen Geschichte und das Ringen eben genau dieser EHEMALS stolzesten Partei aller Parteien nach dem 2. Weltkrieg um die friedliche Wiedervereinigung Tirols? Früher hätte es einen medialen Aufschrei von Seiten ehrwürdiger Personen wie den Kanonikus gegeben ob solch gefährlicher Entwicklungen, heute wird es wahrscheinlich nicht mal erwähnt, weil wie wir alle wissen solche Leute leider nicht mehr in den Redaktionsstuben der leider auch EHEMALS ehrlichen „Parteizeitung“ sitzen und andere Ziele verfolgen wie damals (Stichwort Wirtschaftsmacht).
Je nachdem wie der Wind gerade pfeift wird gehandelt. Vorschnell, unüberlegt, ideallos und ohne Linie.
Ich denke Integrität, Anstand und Würde sehen anders aus, und ich bin mir sicher, dass die Ehemaligen der guten alten SVP dies scharf kritisieren würden…aber diese Aufgabe der „alten“ SVP haben sowieso schon lange die deutschen Oppositionsparteien übernommen. Dies müsste nur noch den gutgläubigen älteren Mitbürgern kommuniziert werden (was ja nicht geht, siehe Partei-Blatt), wie ziel-und ideallos gewisse Personen aus dieser Partei mittlerweile sind.
24. Juni 2009 um 11:11 |
Bei der Argumentation von Steger bei seinen diversen öffentlichen Auftritten kennt man sich oft nicht aus, spricht er in Namen der Berlusca-Partei PdL oder doch noch in Namen der SVP. Vielleicht liegt da die Wahrheit in der Mitte, auch Aufgrund seiner persönlichen ethnischen Herkunft, also halb für Italien und halb für Südtirol aber ganz für Alto Adige.