Früherer italienischer Staatspräsident Francesco Cossiga behauptet, der 11. September 2001 war das Werk von CIA und Mossad

By Mazinga Z

Der ehemalige italienische Staatspräsident Francesco Cossiga hatte am 30. November 2007 dieser bekannten Zeitung ein Interview gegeben, in dem er aller Welt ein »offenes Geheimnis« bekannt gab: Die Terroranschläge in New York und in Washington vom 11. September 2001 wären nicht das Werk irgendwelcher islamitischer Terroristen, sondern von den USA mithilfe Israels organisiert worden. Der Grund für die Terrorakte sei darin zu suchen, dass man einen Grund brauchte, um gegen die arabischen Nationen vorzugehen und die westlichen Verbündeten für einen Krieg gegen bzw. in Afghanistan bzw. dem Irak zu gewinnen. (Quelle: www.corriere.it/politica/07_novembre_30/osama_berlusconi_cossiga_27f4ccee-9f55-11dc-8807-0003ba99c53b.shtml )

Francesco Cossiga ist nicht irgendwer. Abgesehen von seinem einstigen Amt als italienischer Staatspräsident hatte er nach dem Ende des Kalten Krieges mit dem Warschauer Pakt und dem Fall des Eisernen Vorhangs offenbart, dass er als Präsident der »einzige politische Kontaktmann« der Terrororganisation GLADIO gewesen sei. Bei GLADIO handelte es sich um eine Geheimorganisation von NATO, CIA und MI6 (britischer Auslandsgeheimdienst) während des Kalten Kriegs. Sie existierte von ca. 1950 bis mindestens 1990 und erstreckte sich über das damalige Westeuropa, Griechenland und die Türkei. Im Zuge der Aufdeckung von GLADIO wurde 1990 bekannt, dass Teile der Organisation unter Mitwirkung von staatlichen Organen systematisch und zielgerichtet an gravierenden Terrorakten in mehreren europäischen Ländern beteiligt waren, die offiziell »linken« oder »ausländischen Terroristen« in die Schuhe geschoben wurden. GLADIO, so heißt es, sollte im Falle einer Invasion durch die Truppen des Warschauer Vertrages als so genannte »Stay Behind«-Organisation Anschläge und Attentate hinter den feindlichen Linien verüben. De facto handelte es sich bei dieser Gruppierung um eine Ansammlung von Söldnern, Faschisten, regulären Soldaten, Agenten und Militäragenten, die verschiedene Attentate, Morde und Anschläge in Westeuropa verübten und dabei nach der Methode »Unter falscher Flagge« agierten. Nach aufwändigen und lang andauernden Recherchen italienischer Staatsanwälte hatte am 24. Oktober 1990 der damalige Ministerpräsident Giulio Andreotti im italienischen Abgeordnetenhaus die Existenz von GLADIO gestehen müssen.

Im Zusammenhang mit Cossigas Aussage stellt sich die folgende Frage beinahe von allein: Wurde GLADIO je aufgelöst bzw. gibt es eine Nachfolgeorganisation? Die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington waren logistische Meisterwerke und wurden von Insidern organisiert, die geheimdienstliche Netzwerke nutzten. Sie ähneln in gewisser Hinsicht (auch) dem, was GLADIO vorher praktizierte. War der 11. September eine »False Flag«-Operation?

Quelle – Knopp

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6 Antworten zu “Früherer italienischer Staatspräsident Francesco Cossiga behauptet, der 11. September 2001 war das Werk von CIA und Mossad”

  1. Michi sagt:

    So Unrecht hat er nicht…siehe :
    http://jgs-gvs.blog.de/2008/08/06/unter-falscher-flagge-4550554

    Weiß auch nicht was stimmt, zutrauen würde ich’s den verschiedenen Bush’s aber schon!

  2. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    Ich bin auch kein Verschwörungstheoretiker, aber wenn man sich anschaut aus welchen Gründen die USA schon Kriege angefangen haben (siehe Unfall in der Tonkingbucht), könnte ich es mir durchaus vorstellen.
    Cossiga weiss ja auch wovon er redet, schließlich waren 85% der Terroranschläge in Italien, im Zeitraum 1969-1974, von Rechtsextremisten in Verbindung mit SID, SIFAR und SISMI verübt worden, um den Linken die Schuld in die Schuhe zu schieben und den Ausnahmezustand auszurufen.

  3. Markus Anton sagt:

    Die Politik ist oft genug ein Intrigen- und Schmutzgeschäft, vor allem die der Großmächte. In Georgien z.B. bauen die USA einen Möchtegern-Zampano politisch lange Zeit auf, damit im Vorhof von Rußland einige neue Stützpunkte für NATO entstehen können, lassen zu, dass dieser angeblich demokratische Präsident von Georgien so ziemlich alle Spielregeln der Demokratie mit Mafiamethoden verletzt, auch nicht anders als in Russland, stacheln ihn zu einem Bürgerkrieg in Abchasien und Süd-Ossetien auf, und wenn das schief geht, waren nicht die USA schuld, sondern wie immer, natürlich die bösen Russen. Schon wieder ein grausames Märchen oder blutige und grausame reale Politsatire wie aus Hollywood made in USA mit all den fürchterlichen Folgen für die betroffenen Menschen Vorort. Für mich als hoffentlich objektiven Beobachter nähern sich die USA-kontrollierten Massenmedien langsam aber sicher einem Stand, wo sie nicht mehr von der seinerzeitigen SU-Propaganda zu unterscheiden sein werden. Die Wahrnehmung der Amerikaner wird so dermaßen einseitg, dass sie schon jetzt oder bald einem politischen Autismus gleicht. Das tragische dabei, die betroffenen Menschen merken es nicht einmal… Die blöden Politker in Georgien glauben allenernstes, sie werden einmal für ihre verlogene Politik von den USA reichlich belohnt, in Wirklichkeit werden sie nur für fremde Interessen benutzt und wenn sie nicht mehr gebraucht werden, werden sie politisch entsorgt und ruhiggestellt. Das gleiche gilt auch für diese Demokratiebringer im Irak oder Afghanistan, ohne die Militärmaschinerie der USA würden sie sich, die dort herrschenden “Demokraten”, nicht einmal zwei Tage lang an der Macht halten können. Wo ist dann noch der Unterschied zu sowjetischen Besatzung Afghanistan vor mehr als 25 Jahren, die die Russen damals ihren Ruf der Unbesiegbarkeit gekostet hat? Es ist möglich, dass USA dasgleiche mit der Zeit widerfährt, die neue Supermacht ist bereits auf dem Vormarsch und die ist in der Volksrepublik China zu suchen, was für uns in Europa nichts gutes bedeuten kann, wenn man sich ein wenig in diesem land auskennt, Stichwort Totalitarismus, Aufrüstung oder Umgang mit Menschenrechten und Minderheiten in diesem Land.

  4. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Markus
    Diesmal muss ich dir voll und ganz zustimmen.

  5. Markus Anton sagt:

    @Matteo, gern geschehen, ich dir auch, manchmal oder oft genug!

  6. Die Lottozahlen vom 17.07.1960 sagt:

    [...] Früherer italienischer Staatspräsident Francesco Cossiga behauptet … [...]

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