10. Ausgabe der Lorenzinacht in Bozen

By Mazinga Z

Gestern war es wieder so weit, Lorenzinacht in der Bozner Altstadt. Die Süd-Tiroler Freiheit war neben den Freiheitlichen, die einzigen die Flagge (T-Schirt) zeigte.  Viele Leute waren positiv überrascht, als sie die T-Schirt´s genauer betrachteten. Auf der Vorderseite steht selbstbewusst “Freiheit für Süd-Tirol!” und auf der Rückseite “dem Land Tirol die Treue” – logischerweise durfte der Tiroler Adler nicht fehlen.

Nur ein paar faschistische Mitbürger “Siamo in Italia-Berlusconi-Fini-Bolzanini” fanden die T-Shirt gar nicht toll.Zum Glück, dass die Italiener in Bozen kein Deutsch verstehen und erst recht kein Deutsch lesen können, so waren für sie nur die Farben und der Tiroler Adler ein Dorn im Auge.

Dem Land Tirol die Treue!

Oben im Bild: Daniela, Evelyn, Lorenz, Roland und Martin

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128 Antworten zu “10. Ausgabe der Lorenzinacht in Bozen”

  1. Davide Orfino sagt:

    Wozu braucht es eine Freiheit für Südtirol? Ist Südtirol nicht Frei?

  2. Mazinga Z sagt:

    Weil Süd-Tirol rechtlich noch eine Provinz Italiens ist, deshalb brauchts noch den letzten Kick….. und wir sind frei…

    Los von Rom und los von Wien
    sonst ist das ganze Landl hin.

    Ps. Wir haben T-Shirts verteil (gegen einer Spende)- die Nachfrage war enorm…

  3. Davide Orfino sagt:

    Süd-Tirol kenne ich leider nicht…

    Ich kenne Südtirol, eine italienische Provinz. Eine Provinz in der man gut lebt, dank Italien…

    Was Los von Wien auch?

    Ich dachte die Eva wollte mit Österreich sich vereinen?

  4. Mazinga Z sagt:

    Ich bin nicht die Eva. Ich bin für ein europäischen “Bundesstaat Tirol”.

    Hier die Grenzen des neuen Bundesland:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/47/Gesamttirol.png

  5. Davide Orfino sagt:

    Dann bist du aber in der falschen Partei…die SF will nach Österreich

  6. Mazinga Z sagt:

    die SF will nach Österreich????

    Das steht nirgends geschrieben.

    http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/15/28/

    …und zum Glück bin ich bei keiner politischen Partei…. die SF ist ein Bündnis….

  7. Davide Orfino sagt:

    ein Bündnis wie jenes der Bienenzüchter Österreichs (Bzö)??

    Wieso rennt ihr dann mit Ösi Fahnen rum?

    Und will Tirol einen eigenen Staat mit euch machen und sich von Wien trennen? Glaube nicht…

  8. Mazinga Z sagt:

    Hast du mich mal mit einer Fahne gesehen?

  9. Michaela sagt:

    erstmals ein kleines yuhuuu :) gewinn ich etwas? ich bin zwar aus bozen, mitunter auch Italienerin und verstehe Deutsch, kanns sogar lesen und weiss, was oben steht auf den Shirts…. ;) (ps, da gibt’s zwar keine Flagge, aber ich denk mir mal, schon allein die Tatsache, dass die Leibchen rot-weiss gedruckt sind ist doch Programm und kommt nicht von ungefaehr??)

    noch eine Frage (ich weiss, ich bin nervig, aber ich bin wirklich interessiert…), ich dachte immer “ein Tirol von Kufstein bis Salurn”, wieso dann jetzt bis zum Gardasee?

    ein kleiner Denkanstoss…:

    “Für mich ist es immer kompliziert, zu erklären, woher ich komme: Also bist du nun Italiener oder Deutscher?Von den Fahnen, die oft vor den Herbergen oder Zeltplätzen flattern, ist keine die meine. Was mir nicht besonders leid tut. Dafür kann ich mich mit meinem Deutsch und meinem Italienisch auf der ganzen Strecke zwischen Dänemark und Sizilien verständigen.”

  10. Mazinga Z sagt:

    @Michaela

    “ein Tirol von Kufstein bis Salurn”…. das ist Blödsinn. Die Euroregion Tirol geht von Kufstein bis Ala.
    Der nächste Landeshauptmann vom Welschtirol (Trentino) wird der Divina sein und der steht zu Tirol.

    Also bist du nun Italiener oder Deutscher?
    Also ich bin Tiroler und kann nie ein Italiener sein/werden.
    Deutsch…. ja auch die Tiroler sprechen Deutsch, genauer eine südbairische Mundart; gehören auch zum deutschen Kulturkreis.
    Das Italienische, wird in 2-3 Generationen leider bei uns aussterben, so wie das Deutsche im Trentino fast ausgestorben ist (die Sprachgrenze war ja mal bekanntlich bei Trient – die Gegend zwischen Triend und St. Michael an der Etsch war vor 200 Jahren noch zweisprachig).

    Also Michaela…… was bist du??? Du lebst in Tirol, bist Zweisprachig… wenn du träumst…träumst du in ital. oder in deut.?? ( ab 25 Jahren gibt es laut intern. Forschungen nur eine Sprache.. die Muttersprache)

    Also was sprichst du im Traum?????

  11. Michaela sagt:

    hmmm, ja, interessanter Ansatz, nur stirbt dann halt auch ein Teil von mir weg….
    ich traeume von einem Gesamtsuedtirol (in Italien zwar, aber… ein dreisprachiges aufgeschlossenes Suedtirol…ich armes idealistisches… :) !!)…
    wenn ich traeume, wenn ich denke, kommt es immer drauf an, mit wem ich spreche bzw was ich traeume, da ich sowohl auf deutsch, als auch auf italienisch traeume…..
    wenn ich Englisch spreche, denke ich auch auf Englisch, beim Franzoesichen happerts noch ein wenig :)

    bin ich also eine Ausnahme, ein “Alien”, so wie es in Suedtirol, das sich der Mehrsprachigkeit froehnt, sein sollte, oder …. :) ?

  12. Markus Anton sagt:

    Dem Land Tirol die Treue… Stammt dieser Spruch nicht auch aus der Zeit des Andreas Hofer von 1809, als alle Tiroler geschlossen für Gott, Kaiser und Vaterland Österreich das letzte Hemd gegeben haben? Ist das auch nicht der Leitspruch der Südtiroler Schützen?, “Unsere Heimat ist Tirol, unser Vaterland ist Österreich in einer größeren deutschsprachigenen Kulturnation”. Mit solchen prinzipiellen Fragen spielt man nicht. In dieser Frage kann es in der STF nur eine Parteilinie geben, denke ich persönlich, und nicht so viele, wieviele Kandidaten es auf der Landesliste der STF gibt. Dazu ist diese Frage viel zu wichtig, sonst hat womöglich eine vielversprechende politische Karriere beendet, bevor sie richtig begonnen hat, es wäre sehr schade drum. Eine Selbstbestimmung der Südtiroler losgelöst von der Unterstützung aus dem Vaterland ist unmöglich und ein pouer Hirngespinnst, so wie die der Grünen von einer Multi-Kulti Gesellschaft. Dazu ohne die Unterstützung aus Wien für die Südtiroler in der Geschichte und Gegenwart würde heute die Autonomoe Provinz Bozen nicht so heißen, auch nicht Süd-Tirol oder Südtirol, sondern einzig und allein Alto Adige und dazu ohne Sonderstatus, nicht anders als in Frankreich Elsaß, d.h. Haute- und Bas-Rhin heute heißt, der zweite Landesname ist nur geduldete Vulgoname… Wo Elsaß, ein Land und Volk ohne die Unterstützung aus einem Vaterland, sich heute historisch und ethnisch befindet, müsste auch allen bekannt sein. Dazu fällt mir noch die Petition mit dem lauten Ruf nach Selbstbestimmung der Südtiroler Bürgermeister ein (so gut wie von allen unterzeichnet), und zwar an den Österreichischen Nationalrat in Wien von 2006. Sie haben wohl sehr genau gewußt, warum sie sich in dieser Frage gerade an Österreich gewandt haben.

  13. pérvasion sagt:

    Mazinga, kannst du die internationalen Studien benennen, laut denen es ab 25 nur noch die Muttersprache gibt?

    Michaela, auch ich träume von einem aufgeschlossenen, dreisprachigen Südtirol. Doch warum in Italien? Ist es nicht utopisch zu glauben, ein Nationalstaat könne das ideale Umfeld für eine konstitutiv mehrsprachige Gesellschaft sein/werden?

  14. Michaela sagt:

    Hallo Pèrvasion (entschuldige meine Ignoranz, aber woher kommt der Nickname?),

    hast du vielleicht an so etwas gedacht… http://it.wikipedia.org/wiki/Nauru ?

    Ich denke, Suedtirol/Sudtirolo geht es in unserem Nationalstaat mit der Autonomie (die nicht wegzudenken ist!!) gut, vielelicht gerade durch unseren Sonderstatus…? Es geht nur darum, uns Suedtiroler zum Umdenken bzw. GEMEINSAM denken zu bewegen..?

  15. Michaela sagt:

    Hallo Pèrvasion (entschuldige meine Ignoranz, aber woher kommt der Nickname?),

    hast du vielleicht an so etwas gedacht… “Nauru” (einfach in wikipedia eingeben, meinen link drauf sperrt es im Moment hier fuer den kommentar :) !)?

    Ich denke, Suedtirol/Sudtirolo geht es in unserem Nationalstaat mit der Autonomie (die nicht wegzudenken ist!!) gut, vielelicht gerade durch unseren Sonderstatus…? Es geht nur darum, uns Suedtiroler zum Umdenken bzw. GEMEINSAM denken zu bewegen..?

  16. MeiHoamat sagt:

    @ Michaela…du meinst in deinem Nationalstaat….meiner ist es sicher nicht.

  17. Michaela sagt:

    ja mein ich ja, in meinem, also fuer mich, das meinte ich mit “meinem”, kann ja nur von mir sprechen erstens, und zweitens, ist doch schoen, wenn jemand eine andre meinung hat…. :)

  18. Michaela sagt:

    ps. mit “unserem” meinte ich vor allem den “jetzigen”….

  19. Helmut sagt:

    @Davide
    Solange ihr euer “siamo in Italia” sagen könnt sind wir nicht frei sondern Italien ausgeliefert.

    @ Mazinga
    Deine Aussagen bezüglich Wien und Österreich iritieren mich leicht.

  20. Davide Orfino sagt:

    Zu siamo in Italia: Da wir in Italien sind kònnen wir es sagen!

  21. Étranger sagt:

    “Das Italienische, wird in 2-3 Generationen leider bei uns aussterben”

    Hmmm. Wieso schreibst du LEIDER? Würdest du gern dieser Tendenz entgegenwirken? Und wie? Würde ein selbstbestimmtes Südtirol (oder Tirol) die italienische Sprache bzw. Kultur hierzulande retten?

  22. Mazinga Z sagt:

    @Michaela

    Solche Leute aus Bozen (Ital. Mitbewohner), die auch deutsch lesen und schreiben können…. die sind vom Austerben bedroht… leider.. da muß man was machen.
    Ich kenne eine Menge Bolzanini…. aber 99% können nicht deutsch lesen… geschweige sprechen…

    @Helmut

    Der erste Schritt muß eine unbedingte Loslösung von der Bananenrepublik sein. Mein Traum wäre ein eigenes Bundesland Tirol (Welsch-Tirol, Süd-Tirol, Ost-Tirol und Nord-Tirol) innerhalb der EU. Das ist meine persönliche Meinung. Die Mehrheit wird aber für ein Zurück zum Vaterland sein und dass ist nicht Italien!!!
    Diese Lösung ist aber keine Historische Lösung… was wird mit dem Welsch-Tirol??? Nach einer Abkoppelung Süd-Tirols von Italien, wird es eng mit der Welsch-Tiroler Autonomie!
    Na ja…. sind ja auch selbst Schuld ….

    @pérvasion

    Psychologe/Linguist Steven Pinker
    Linguist Noam Chomsky
    Linguist Jerome Bruner

    @Davide

    Wieso hat eigendlich das Königreich Italien Süd-Tirol annektiert???
    Das sollte mir mal einer Erklären! Damals waren fast keine Italiener in Süd-Tirol, was zum Teufel bewegte eigendlich Italien seinen Bündnisspartner anzugreifen und ein rein deutsches Land zu rauben… werde es wolh nie verstehen…….

  23. Mazinga Z sagt:

    @Etranger

    Dann wird es so wie im Trentino (Welsch-Tirol)…. da war mal die Sprachgrenze bei Trient und selbst in Trient sprachen mal 40% deutsch. Damals hatte das Trentino den Handel in der Hand. Nicht vergessen, dass 80% des Weines der in Wien getrunken wurde (und das waren Mengen!) über Trient geliefert wurde.
    Als im Welsch-Tirol das Deutsche verfolgt und verboten wurde, verlagerte sich der Handel nach Bozen.

  24. Michi sagt:

    @Lorenz
    “Wieso hat eigentlich das Königreich Italien Süd-Tirol annektiert???”
    Was soll denn der Schwachsinn??? Südtirol hat doch Italien annektiert! ^^

    Aber im Ernst, ich glaube nicht dass ein groß-Tirol eine wahrhafte Alternative darstellen kann! Und wer sagt dass die Tiroler überhaupt von Österreich weg wollen? Oder, dass sie Österreich überhaupt ziehen ließe? Und was sollte dann mit Vorarlberg passieren?

  25. Davide Orfino sagt:

    Ich bezweifle stark das Tirol von Wien weg will und sich mit Südtirol vereinen will, zudem würde dies Europa nicht zulassen. Und ich denke auch das Wien Südtirol gar nicht will!

  26. Mazinga Z sagt:

    @Michi
    Vorarlberg….. na ja die sind ja Xiberger… also Schweizer ;-)

    @Davide
    Ist schon komisch…. ich kenne sehr viele Österreicher…. wenn das Wort Süd-Tirol ausgesprochen wird, dann wird es eine Herzensangelegenheit…
    alle wollen Süd-Tirol zurück….. ausser die Grünen….

  27. Mazinga Z sagt:

    Ach was diskutiere ich da….. die Mehrheit der Süd-Tiroler will weg von Italien… und das ist gut so.

  28. Davide Orfino sagt:

    Da sehe ich anders, weil ich denke, wie ich es bereits zu Kollmann gesagt habe, dass die Suedtiroler Intelligent sind!

  29. Mazinga Z sagt:

    Die Süd-Tiroler sind intelligent….. ja klar!
    Aber sind es auch die Italiener?????

    That’s the question.

  30. Michaela sagt:

    hmm Lorenz, ich kann Vorurteile nicht ausstehen, moechte dir also widersprechen (es sind nicht “die Italiener” die kein Deutsch verstehen und sprechen), es gibt LEIDER viele italienischsprachige Suedtiroler, die kein Deutsch sprechen, und genauso viele deutsch-sprachige Suedtiroler, die kein Italienisch sprechen, da stimme ich dir dahingehend zu, dass sich da was aendern sollte, weil es ein Vorteil ist, mehrsprachig aufzuwachsen und jeder die Chancen dazu hat….. aber LESEN kann jeder die Sprache des anderen!!!

    zweiter Kommentar…., hmm, wenn wir schon von Minderheiten sprechen, dann will also demnach die Mehrheit weg von Italien, die Minderheit eben nicht, muesse wir die dann auch schuetzen :) ?

    kleine Frage in den Raum…wohin sollen dann bitte jene Suedtiroler gehen, die ein Gesamtsuedtirol anstreben, in Italien, aber mit Autonomie und eben “gesamt”, also mehrsprachig und aufgeklaert…? Wenn wir zurueck nach Oesterreich kommen..sollen all jene rausgschmissen werden, die damit nicht einverstanden sind? (und sagt nicht, das ist im Faschismus auch so passiert, denn aus der Geschichte sollte man ja bekanntlich etwas lernen…)

  31. Michaela sagt:

    ps, was hast du fuer eine Zeit eingestellt auf diesem deinen Blog :) ?

  32. Davide Orfino sagt:

    Ich denke nicht dass Österreich Südtirol will, zudem wie gesagt würde auch die EU gegen die Abspaltungs Südtirols von Italien sein, ganz einfach darum weil es dafür keinen Grund gibt. Auch ich denke dass die Mehrheit der Südtiroler für den Verbleib bei Italien ist!

    Zu den Sprachproblemen: Viele deutsche können nicht gut italienisch sprechen und lesen, dass selbe gilt für italiener die sich mit der Deutschen Sprache schwer tun. Dagegen muss etwas gemacht werden. Es kann nicht sein dass sehr viele Jugendliche beider Sprachgruppen immer noch diese Probleme aufweisen!

  33. Mazinga Z sagt:

    @Michaela

    Es gibt Süd-Tiroler die nicht ital. sprechen????? Ich rede von Menschen ab 20 Jahren…. und da können alle Süd-Tiroler ital. Die Italiener in Meran, Brixen, Sterzing, Bruneck ecc könne auch fast alle deutsch, aber die in Bozen und Leifers… die wollen nicht deutsch sprechen und das ist leider eine Tasache.

    Gleiche Rechte der ital. in Tirol wie den Tirolern derzeit in Italien.

    Es werden nur die “rausgeschmissen”, die für den ital. Geheimdienst gearbeitet haben ( laut Tarfuser immerhin 9000 )

    Uhrzeit…. Indien

    @ Davide
    Die Schotten haben 2011 die Volksabstimmung und werden von der EU logistisch gefördert. Bei Süd-Tirol steht die Mehrheit der EU zu Österreich.

  34. Michaela sagt:

    hmm, naja, ich studiere mit Leuten hier in Innsbruck, die aufgeschmissen waeren, wenn sie italienisch sprechen muessten… viele sogar, die es auch selber zugeben :) (auf der anderen Seite natuerlich genauso!!!) was ich schade find, da ich z.b. fast 4sprachig bin mittlerweile und die gleichen realen Moeglichkeiten wie alle hier in unsrem Laendchen hatte…. viele verstehen einfach nicht, welchen Vorteil sie daraus ziehen koennten, mehrsprachig aufzuwachsen… :) !!

    ps, aber die nazi-philen schmeissen wir dann auch mit raus :) ?

    pps,… Indien? warst du dort oder hast du einen besonderen Bezug dazu?

  35. Markus Anton sagt:

    Vor den Schotten kommen noch die Basken, danach noch die Katalanen und vielleicht auch die Flamen in Belgien, die über die eigene Selbstbestimmung bald, d.h. in den nächsten Jahren abstimmen werden. Die EU wird solche Entwicklungen nicht unterstützen aber auch nicht behindern, sie wird aber sicher gegen solche Staaten der EU vorgehen, die versuchen würden, mit antidemokratischen Methoden die Selbstbestimmungen in den einzelnen Ländern zu konterkarieren. Würde Italien in Zukunft auf die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler so reagieren, wie noch in den 60er Jahren, d.h. die Menschen so behandeln wie Serbien die Albaner im Kosovo Ende eder 90er Jahre, dann würde dieses Land augenblicklich jeden weiteren Herrschaftsanspruch über Südtirol verspielen. Das ist heute Konsens in der EU sowieso, aber auch anderswo in der Welt. Auf der anderen Seite, wenn die Selbstbestimmung solche Bahn nimmt, wie im Baskenland oder Korsika, wird sie von der EU sicher nicht unterstützt. Die größten Erfolgschancen hat heute in Europa nur eine zur Gänze friedliche und demokratiepolitisch durch und durch legitimierte demokratische Entwicklung in diese Richtung, wo jede Seite die Chancen bekommt den eigenen Standpunkt einzubringen. Ob die Chancengleichheit zwischen Südtirol und Italien dabei gesichert ist, sei dahingestellt, die AP Bozen hat aber etwas, was die anderen nach Selbstbestimmung strebenden Nationen nicht haben, nämlich ein verlässliches Vaterland und international anerkannte Schutzmacht der eigenen Interessen. Italien tut immer so, als ob es das nicht gäbe, aber alles was Südtirol betrifft ist sein Pariser Autonomievertrag zwischen Wien und Rom von 1946 keine rein italienische Angelegenheit mehr. Dem haben die Italiener freiwillig zugestimmt, d.h. dem Mitspracherecht Österreich und der UNO-Vermittlerrolle als Schiedsinstanz in etwaigen Konflikten. Das hat es in den 60er Jahren schon gegeben, als Österreich Konflikte in und um Südtirol vor die UNO gebracht hat, und Italien wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt wurde, sowie ultimativ aufgefordert wurde, die 1946 versprochene Autonomie für Südtirol endlich einzuführen, was zwischen 1972 – 1992 auch halbherzig mit über 40 jahren Verspätung geschenen ist. So viel zur Verlässlichkeit auf die feierlichen italienischen Versprechungen. Sollte einmal die Landesregierung in Bozen die Selbstbestimmung für Südtirol von Italien verlangen und Rom sagt natürlich “Njet”, dann ist die EU am Zug und die UNO und wie die entscheiden werden ist heute klar. Die EU ist in ihren Einflussbereich eindeutig für demokratische Selbstbestimmungen, vorausgesetzt sie sind zur Gänze friedlich und demokratiepolitisch, durch z.B. Referenden legitimiert. Für Südtirol käme als Beispiel einer solchen Selbstbestimmung die damalige politische Entwicklung in Montenegro oder sogar am Anfang des Zerfalls Jugoslawiens in Slowenien, wenn man nur den legistischen Teil kopiert. Nach einer gelungenen Selbstbestimmung werden nicht weniger, sondern höchstwahrscheinlich sogar viel mehr Italiener überall in Tirol und in ganz Österreich leben wollen, falls eben diese Selbstbestimmung der Südtiroler friedlich und demokratiepolitisch legitimiert ablaufen wird, wo auch sie die Möglichkeit haben, ihren Standpunkt einzubringen, die Mehrheit soll dann entscheiden und der Staat der Fremdbestimmung müsste das akzeptieren und iminternationalen Konsens die Selbstbestimmung umsetzen denke ich. DieSelbstbestimmung für Südtirol ist u.U. nur dann möglich, wenn der Zeitgeist in Europa dafür ist (wie in unserer Zeit bis vielleicht bis zum Jahre 2015-20?), wenn es einen Konsens in der Bevölkerung der AP Bozen gibt (Das kann man wohl mit Fug und Recht immer noch heute und in den nächsten 10 Jahren annehmen), wenn dieser Wunsch der breiten Bevölkerungskreise auch politisch durch die Parteien umgesetzt wird, alle sind theoretisch dafür auch die größte Partei die SVP in ihrem Statut, wenn die Landesregierung die Selbstbestimmung Südtirols zu einem ihrer Regierungsziele erklären sollte und lokal, national und international in Absprache mit der Schutzmacht der eigenen Interessen diese Frage politisch in der EU vorantreibt, bis hin bis zur einer Volksabstimmung, wie sie der ehemalige italienische Staatspräsident in seinem Gesetzesentwurf von 2006 und 2008 auch vorgeschlagen hat. Im Februar 2007 hat sich z.B. der Landtag in Bozen mit über 2/3 Mehrheit in einer Resolution gegen endgültigen Verbleib Südtirols bei Italien ausgesprochen, so wie es damals die italienischen Parteien in einem neuen Gesetz verlangt haben. Erst wenn auch die betroffenen Bevölkerung darüber abgestimmt hat, wird man sehen, wohin der weitere politische Weg führen wird. Der Landeshauptmann Durnwalder meinte einmal, nach einem halben Jahr der Vorbereitung und Werbung dafür würde die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung für die Selbstbestimmung stimmen, wohl so um 58-60%, ich würde meinen, sogar um 70%, wen man die Menschen nur demokratisch einmal zu dieser frage abstimmen lassen würde, und dass die 25% Italiener in Südtirol eher nicht dafür stimmen würden, ist auch keine Überraschung, die meisten leben aber nur im Raum Bozen. Im ländlichen Raum ist daher eine Zustimmung zu Selbstbestimmung wohl bei 80-90% zu erwarten, nicht anders als in Cortina d.A. und in anderen ladinischen Gemeinden, die 2007 für die Landeseinheit mit Südtirol frei abgestimmt haben. Wir sind heute eine EU ohne sichtbare Grenzen, aber solange das Land Tirol nicht wiedervereint sein wird, solange wird diese Frage der Selbstbestimmung aktuell und auf der politischen Agenda der EU wohl bleiben, dafür sorgen schon die Süd-Nord-Ost Tiroler selbst, wie auch der Rest der Politik in Österreich.

  36. Étranger sagt:

    “Wieso hat eigentlich das Königreich Italien Süd-Tirol annektiert???”

    Lorenz, mi sembra abbastanza incredibile che tu non lo sappia. O meglio: solo non sapendolo è possibile militare in un movimento come SF. Il fatto è che a me pare abbastanza incredibile militare per l’appunto in un movimento del genere, e allora tutto si tiene.

    Detto molto in breve: l’annessione del Tirolo meridionale è stata conseguita sulla spinta degli elementi più estremistici del nazionalismo e dell’irredentismo primo-novecentesco. Per essi quel che contava era la conquista del confine del Brennero, inteso quale baluardo “naturale” di difesa. Dunque da un lato motivazioni meramente geografiche (la tesi del confine “naturale”) dall’altro motivazioni di carattere strategico. In aggiunta a questo bisogna considerare la cosiddetta politica di “potenza” (in quel torno di tempo la praticavano tutti e le “annessioni” di territori limitrofi erano all’ordine del giorno, anche prima dello scoppio della prima guerra mondiale). L’Italia (ultima tra le potenze europee) non voleva essere da meno.

  37. Mazinga Z sagt:

    @Etranger

    Aus imperialistischer Machtgeilheit also… oder. Auf deutsch heißt das “Unrecht”……

  38. Mazinga Z sagt:

    @Markus Anton
    Stimme dir zu.

  39. Davide Orfino sagt:

    Ich denke zwischen Schotten und Südtiroler gibt es Unterschiede, die Schotten sind ein Volk und die Südtirol nicht. Die Südtiroler sind eine sprachlich und kulturelle Minderheit im Italienischen Staat.

  40. Helmut sagt:

    Ja Davide, noch sind wir eine sprachliche Minderheit in Italien, bald sind wir wieder ein Volk vereint in unserem Vaterland!!!

  41. Davide Orfino sagt:

    Nur was ist euer Vaterland? Oesterreich oder Tirol?

  42. Markus Anton sagt:

    Swe Südtiroler Karl Zeller, ein Spitzenpolitiker der SVP und Völkerrechtexperte sagte einmal, Zitat sinngemäß, Wir Südtiroler sind ein Volk, haben eigene frei gewählte Regierung und eigenes Territorium der Autonomie, daher können wir jede Zeit die Selbstbestimmung von Italien verlangen und auch ausüben, wenn wir es nur wollen.!

  43. Helmut sagt:

    Heimat Tirol, Vaterland Österreich!!

  44. Michaela sagt:

    Ihr sprecht so schoen von Selbstbestimmung, zurueck nach Oesterreich….. versteht ihr denn nicht, dass das zwei Konsequenzen haette, bzw. zwei Auswege…

    1. Suedtirol als Autonomie in Oesterreich (also das gleiche in einem anderen Staat halt einfach) mit solchen Super-Rechten fuer Italienisch- und Ladinisch-Sprechende (die die neuen zu schuetzenden Minderheiten sind)?
    2. Eine Dreispaltung unseres Suedtirol/Sudtirolo wobei der “duetsche” Teil zu Oesterreich, der “italienische ” Teil zu Italien und der arme “ladinische” Teil keine Ahnung wohin geht…?

    Glaubt ihr im Ernst daran, dass so etwas sinnvoll ist, wollt ihr unsere ganze Autonomie und die ganzen Bemuehungen in diese Richtung zerstoeren?

  45. Helmut sagt:

    Unsere schöne Autonomie ist eine Übergangslösung zu unserem Schutz in Italien. Auf lange Sicht jedoch dient diese Autonomie nur der italianisierung Südtirols. Es ist also nichts schlimmes daran diese Autonomie zu zerstören da sie in Österreich nicht mehr gebraucht wird. Wie man Heute schon sieht wenn man in Innsbruck einkauft sind viele oder fast alle österreichischen Waren auch italienisch beschriftet, unsere hier sowieso. Das heißt es ist schon ein wichtiger Schritt getan zum Schutz der italienischen Minderheit in Tirol.

  46. michaelaverena sagt:

    Hallo Helmut?

    ich mein, was soll denn das, die autonomie braucht es also nur fuer die deutsche Minderheit, die beiden anderen sollen sich einfach anpassne in Oesterreich dann? Das ist doch wirklich nicht minderheitenfreundlich gedacht?

    Und hat es nicht geheissen, dass die italienische minderheit vom aussterben bedroht wird, wie kann es dann gleichzeitig zu einer Italianisierung kommen, der man entgegenwirken muss?

  47. Michaela sagt:

    Hallo Helmut?

    ich mein, was soll denn das, die autonomie braucht es also nur fuer die deutsche Minderheit, die beiden anderen sollen sich einfach anpassne in Oesterreich dann? Das ist doch wirklich nicht minderheitenfreundlich gedacht?

    Und hat es nicht geheissen, dass die italienische minderheit vom aussterben bedroht wird, wie kann es dann gleichzeitig zu einer Italianisierung kommen, der man entgegenwirken muss?

  48. Helmut sagt:

    Hallo Michaela
    Du hast mich falsch verstanden. Momentan haben wir in Italien eine Autonomie zum Schutz der Südtiroler Minderheiten. Das ist die Deutsche und die Ladinische. Diese können wir getrost vergessen wenn wir wieder bei Österreich sind, denn dann brauchen wir eine Autonomie vom Staat Österreich zum Schutz der italienischen und ladinischen Minderheiten im Bundesland Tirol oder 10. Bundesland Südtirol. Und ehrlich gesagt, die Italiener hatten schon sehr viel Zeit sich uns anzupassen. Viele haben es geschaft, andere hingegen weigern sich weiterhin was in meinen Augen nicht richtig ist!

    Ich bezweifle dass die Italiener in Südtirol vom aussterben bedroht sind, im Gegenteil die Ansiedlung wird weiter gefördert.

  49. Michi sagt:

    „Auf lange Sicht jedoch dient diese Autonomie nur der italianisierung Südtirols.“
    Aber, aber! Laut Lorenz gibt es in 2-3 Generationen eh keine italienischsprachigen SüdtirolerInnen mehr, wenn die Italianisieung so aussieht, wo ist dann euer Problem??

    Weiter: Die Mehrheit der deutschprachigen SüdtirolerInnen will angeblich weg von Italien (komisch ich wurde gar nicht erst gefragt, naja egal) aber was wollen die dann? (Maoam!) Zurück nach Österreich? Selbstbestimmung für Südtirol (ein eigener demokratischer und progressiver „Staat“) oder gar zu Deutschland? In einer demokratischen Abstimmung würde so der Verbleib bei Italien (!) gewinnen!
    Auch ist klar bei einer Abspaltung von Italien hätten auch die LadienerInnen und die ItalienerInnen im Unterland das Recht auf Selbstbestimmung, sollten sich jene für einen Verbleib bei Südtirol aussprechen hatten sie sehr wohl das Recht auf eine gleichwertige (!) Autonomie!

    @Lorenz
    Es gibt mehr als genug deutschsprachige SüdtirolerInnen im Passeier, Antholz, Ahrntal etc die kaum ein Wort italienisch sprechen, oder sich wenigstens standhaft wehren!

  50. Michaela sagt:

    Hallo Helmut,

    ja, aber wieso sollten sich die italienisch-sprechenden anpassen, wenn es auch die zwei anderen Minderheiten geschafft haben, trotzdem eigen zu bleiben (eigen bitte positiv gemeint, da ich Wert auf Tradition und Verschiedenartigkeit lege!), so dass wir nun ein schoenes kunterbuntes und gerade deshalb so “reiches” (an Werten) Haeufchen sind :) ?

  51. Mazinga Z sagt:

    @Michaela
    Wenn ich richtig verstanden habe, bist du Italienerin… sprichst aber auch sehr gut Deutsch. Wieso gibt es nur sehr wenige Italiener in Bozen die Deutsch sprechen????

    @Michi
    Passeier, Antholz, Ahrntal… kein Italienisch??? Wenn du die 0-10 Jährigen bitte mal weglässt, dann kann jeder Italienisch.

  52. Michaela sagt:

    hehe, nein, wart, das ist immer so die Gretchenfrage…ich bin eine suedtirolerische Italienerin (wegen Nationalitaet, suedtirolerisch weil wir hie reinfach besonders sind :) !!), bin zweisprachig aufgewachsen…hmm, frag mal meine Eltern, wie sie das so gut “zammderstellt” haben :) , ich bin aber italienischer UND deutscher Muttersprache…..

    ps, auf das Treffen wuerde ich dennoch bestehen, im Ersnt aber, auch mim valentino wenn er ausm Urlaub zurueck ist :) ?

  53. Helmut sagt:

    Sprachlich anpassen, d.h. unsere italienischen Mitbürger könnten deutsch lernen!!

  54. Michaela sagt:

    hmm, ja stimmt, okie, das ist ein Argument, finde auch, das mittlerweile alle zwei, oder gar dreisprachig sien sollten (also Ladinisch in der Schule, waere mir sehr wichtig!!!)

  55. Helmut sagt:

    Gut, solange wir jedoch bei Italien sind wird dies nie geschehen da sie dieses fiese “siamo in Italia” Argument haben.
    Daher: Freiheit für Süd-Tirol!!!

  56. Michaela sagt:

    ja hey, aber “ihr” oder wer auch immer davon Gebrauch macht, protzt halt mit dem “Suedt-Tirol ist nicht Italien”, also steht es zu dem “siamo in Italia” quasi 1:1…wieso lassen wir das nicht und spielen ein schoenes Spiel….? Wir leben auf einem wunderschoenen Fleckchen Erde, GEMEINSAM und lernen alle Sprachen, die dort gesprochen werden, schon nur aus Respekt…?

  57. Mazinga Z sagt:

    @Michaela

    Schönes Spiel….. ich kenne da ein paar tolle Spiele liebe Michaela :-)

  58. Helmut sagt:

    Meine Rede liebe Michaela. Deutsch und italienisch kann ich, das ladinische müsste noch starck verbessert werden…trotzdem, Südtirol ist nicht Italien und unser Vaterland ist Österreich!!!

  59. Michaela sagt:

    @ Lorenz ;)

    @ Helmut,

    ja gut, wenn wir uns einig sind, wieso muessen wir dann aber zurueck zu Oesterreich…? ich stimme dir eben wie gesagt voellig zu zum thema Mehrsprachigkeit und dass es eine Schande ist, dass es noch so viele gibt, die noch nicht mehrsprachig sind….aber ich hab ein Problem mit dem Vaterland Oesterreich….?
    (ps, was waer dann das Mutterland,? nein, kleiner Scherz logisch…)

    ich besuche ab Herbst z.b. einen Ladinisch-Kurs in Bz in Zusammenarbeit mit dem Micurà de Rue (hab keine Umlaute hier…), haette es gerne aber in der Schule gelernt….

  60. Étranger sagt:

    @ Mazinga:

    Certo: imperialismo, colonialismo… Unrecht. E adesso prova a pensare: tutti coloro che hanno subito un’ingiustizia (dieci, venti, cinquanta, cento anni fa…) cercano di “rimediare”. Da dove cominciamo? Secondo me cominciamo dalle situazioni nelle quali l’ingiustizia ORIGINARIA continua a produrre uno status d’ingiustizia. Non è il caso del Sudtirolo. Come ti ho detto non so più neanche quante volte: rivendicare l’autodeterminazione in base ad un’ingiustizia patita nel 1918 è totalmente irrealistico. Ma purtroppo tu non riesci a pensare letteralmente a nessun’altra strategia argomentativa. E allora mi sa che dovrai accontentarti di sbattere contro i mulini a vento del diritto internazionale.

  61. Mazinga Z sagt:

    @Étranger

    Mag sein mein Lieber… Gestern waren wir Wenige… Heute sind wir Viele… Morgen werden wir die totale Mehrheit sein…ob es euch passt oder nicht…

    Wir sind Tirol!

  62. Michaela sagt:

    Se posso aggiungere un esempio/paragone un po’ provocatorio, ma essendo donna, posso… ;)

    un po’ è come col femminismo..parlare di ingiustizia, di situazioni ingiuste, intollerabili e discriminatorie per donne quà da noi mi sembra quasi prepotente…. se ce ne sono di esempi, parlando tipo della pratica dell’infibulazione (tanto per fare un esempio concreto…), dove donne stanno male sul serio e dove vale la pena battersi…..

    riesco a rendere il concetto…?

  63. Michaela sagt:

    ps, wir sind doch nicht Tirol, wir sind SUEDTIROL, als gemeinsames Fleckchen Erde interpretiert, in einem Land, das Italien heisst, auch wenn es dir nicht passt Lorenz bzw widerstrebt, aber wir haben, vielleicht auch gerade weil wir uns in Italien befinden, eine wunderbare Autonomie und einen grossen Gestaltungsspielraum….., oder :) ?

  64. Luk4S sagt:

    Michaela: guarda che anche senza Italia, coi soldi di Vienna e della Germania il Süd-Tirol ce l’avrebbe fatta. La storiella che noi stiamo bene grazie all’italia è tipica di una certa parte politica (ossia destra italiana che quando finisce gli argomenti si arrampica sugli specchi).

    E cmq gli italiani sarebbero molto più tutelati se tornassimo allamadrepatria. Soprattutto perchè la smetterebbero con la tiritera del “siamo in italia” e magari si darebbero una svegliata, invece di continuare a piangersi addosso :-)

  65. Michaela sagt:

    Lukas, danke fuer deine Antwort, aber mit “destra italiana”, liegst du bei mir leider (zum Glueck) total falsch……. :)
    ich wollte unterstreichen, dass es uns gut geht… seht es doch endlich ein, statt dauernd an Oesterreich und alles was dazu gehoert zu denken, denkt ans Suedtirol wie es jetzt ist und wie man am besten zusammenleben koennte!!!

  66. Étranger sagt:

    Mag sein mein Lieber… Gestern waren wir Wenige… Heute sind wir Viele… Morgen werden wir die totale Mehrheit sein…ob es euch passt oder nicht…

    Non cambia nulla, caro Lorenz. Nel 1919 TUTTI i Sudtirolesi erano contrari all’annessione (che è stata fatta lo stesso); nel 1946 TUTTI (o più o meno tutti) erano contrari al mantenimento dello status quo (e non è cambiato nulla); Anche se adesso ci ricreasse un fronte compatto non cambierebbe nulla, perché lo status attuale (che corrisponde all’autonomia) rappresenta un ostacolo che non può essere tolto dal “popolo” che ha lottato per avere l’autonomia. Da questo punto di vista (QUESTO punto di vista, Lorenz, ovvero quello che prevede il coinvolgimento esclusivo dei sudtirolesi di madrelingua tedesca e ladina) l’ultimo treno è stato perso nel 1969 (congresso SVP di Merano). Una volta che hai accettato il “pacchetto” e hai lo statuto non puoi più dire: no grazie, ci abbiamo ripensato, lo statuto non ci piace più. Possibile che non arrivi a comprenderlo? Eh, purtroppo è possibile… come vedo.

  67. Helmut sagt:

    @Etranger
    Zu einem früheren Zeitpunkt war es nicht möglich, das stimmt. Heute innerhalb der EU ist es möglich!!! Auch du wirst das akzeptieren müssen sollte es einmal soweit sein.

  68. incredula sagt:

    Heute innerhalb der EU ist es möglich!!!

    Eben nicht. Sarebbe solo possibile nel quadro di un’Europa a forte matrice regionalista e lungo un processo di cospicua demolizione degli stati nazionali. Per cui non parlerei di “Heute”, ma semmai di un lontano, lontanissimo futuro.

  69. Michi sagt:

    @Lorenz
    Passeier, Antholz, Ahrntal… kein Italienisch??? Wenn du die 0-10 Jährigen bitte mal weglässt, dann kann jeder Italienisch.
    Wo lebst du denn? die 0-10 Jährigen können besser italienisch als der Rest!

    „… Gestern waren wir Wenige… Heute sind wir Viele…“
    Mit Verlaub, auf welche Quellen stützt du dich da? Ist das etwa nur dein subjektives Empfinden oder hast du Daten welche dies belegen? Denn ich habe einen ganz anderen Eindruck! Die Gesellschaft wird immer offener und liberaler, das zeigt schon die Froschdebatte. Hier unterscheiden sich die Ansichten der Jungen (http://www.youonweb.it/forum/ftopic2965.html) und der Alten grundlegend, es gibt also noch Hoffnung für unser verkalktes Ländlein!

    @Helmuth
    „…trotzdem, Südtirol ist nicht Italien und unser Vaterland ist Österreich!!!“
    - unser- wer ist damit gemeint? Denn mein Vaterland ist Ösiland sicher nicht! Ich habe nämlich so ’nen Scheiß gar nicht nötig!

  70. Davide Orfino sagt:

    Ich denke viele Südtiroler sehen Österreich nicht als ihr Vaterland, viele sehen sich als deutsche sprachlich- und kulturelle Minderheit in Italien, der es gut geht!

  71. Mazinga Z sagt:

    @Alle

    Macht doch alle was ihr wollt…. wir Tiroler sind aus einem ganz anderen Holz gemacht… wir wählen die Freiheit!

    Und nochmal für die die es noch nicht geschnallt haben…

    Süd-Tirol ist nicht Italien…….. und das ist gut so!

    ps: 26.10 ist Zahltag :-)

  72. Davide Orfino sagt:

    Nein lieber Lorenz, das muss in eure Köpfe gehn, Südtirol ist Teil Italiens, auch wenn nicht ganz sprachlich und kulturell

  73. Étranger sagt:

    Ach. Il grande Lorenz. Non gli basta un cartello piantato al Brennero, non gli basta una magliettina con su scritto “bla bla bla”, lui vorrebbe tanto che questi giochetti portassero a dei risultati concreti. Sorrido all’idea di leggere il testo di una “costituzione” del “Sudtirolo libero” al capitolo “tutela delle minoranze”. A quali precedenti ci si rifarebbe? All’accordo Degasperi-Gruber? ;)

  74. Mazinga Z sagt:

    @Étranger

    Non “Il grande Lorenzo”… ma “Lorenzo il Magnifico”….

    Du hast ja recht Etranger… das ist alles nur eine Vision… ich werde jetzt vom Bündis austreten und werde mich bei den Grünen bewerben….. werde von nun an für ein Multi-Kulti eintreten…. werde meine Kinder in einer ital. Schule einschreiben, werde in einer rein ital. Firma arbeiten gehen ( ist eh nicht so stressig), werde mich für eine Moschee stark machen, werde die Grün-Weiß-Rote Flagge stolz tragen, werde zum Siegesplatz gehen und stolz sein ein Italiener zu sein, werde den Duce am Gerichtsplatz huldigen, werde Haschisch rauchen….

    Balle!

    Ich werde folgendes singen:
    Kennst du das Land der donnernden Lawinen,
    die hohen Berge,
    die wir alle so lieben.
    Kennst Du das Land
    des roten Adlers,
    dafür gelebt hat auch
    Dein Großvater.
    Die Landeseinheit als leuchtendes Symbol,
    in stolzer Ruh‘
    der Adler von Tirol.

    Seit Jahrhunderten bekannt,
    ein Volk, ein Land,
    Tirol genannt.
    Auf, auf zur Freiheit,
    auf, auf zur Pflicht,
    Tirol ist eins, vergiss das nicht!

    Kennst Du die Fahne, die auch weht in der Not,
    sie trägt die Farben
    weiß und rot.
    Kennst Du die Fahne, die nicht untergehen kann,
    Andreas Hofer trug sie
    zum Sieg voran.
    Hoch und frei im Wind geschwungen,
    blieb sie jederzeit unbezwungen.

    Kennst Du das Leid, das unser Land erlitten,
    von Siegermächten
    entzwei gerissen.
    Kennst Du das Leid, das unsre Väter ertrugen,
    die heute noch nicht in Frieden ruhen.
    Tiroler Männer, die Jungen wie die Alten,
    werden der Heimat
    die Treue halten.

  75. Markus Anton sagt:

    Warum wollen viele Italiener justament nicht verstehen, dass sich die deutschsprachigen Tiroler aus historischer Sicht noch sehr lange Zeit mit der Teilung des Landes Tirol in Süd-Nord-Ost nie abfinden werden. Da verlangt man ganz einfach etwas unmögliches von sehr vielen Süd-Tirolern vor allem. Versucht mal euch vorzustellen, die Araber würde die Insel Sizilien in drei Teile zerschlagen und mit den Sizilianern/Italienern in den vergangenen fast 90 Jahren das machen, was Südtirol leidvoll unter der italienischen Herrschaft erfahren durfte. Erst die Autonomie ab 1972 hat eine Wende zum Besseren herbeigeführt, aber auch das musste man sich zuerst unter bürgerkriegsähnlichen Zuständen in den 60er Jahren von Italien erkämpfen. Die Selbstbestimmung als solche steht in allen Parteistatuten als politisches Ziel einer politischen Bewegung der Südtiroler, bei der SVP, FP, STF und UFS. Es ist also nichts neues für Italien, nur die Zeiten sind heute sehr gut für jede Selbstbestimmung in Europa, auch des Landes Südtirol, diese Zeit sollte man unbedingt nutzen. Ich persönlich trete für ein weltoffenes dreisprachiges Land Tirol auch in seinem südlichen Teil ein , wo keine der Sprachgruppen das Gefühl einer Benachteiligung verspüren darf. Die Italiener sind eine großartige und sehr begabte Nation, die Tiroler /Österreicher auch, machen wir doch etwas gemeinsam daraus. Das würde aber zuerst einmal eine Landeseinheit in Tirol mit gemeinsamen politischen Institutionen in Süd-Nord-Ost sogar in zwei verschiedenen EU-Staaten voraussetzen, wenn die angeblich so sehr “unsichtbare Grenze” den Italienern noch so wichtig sein sollte. So wie es für Italiener nur eine Insel Sizilien gibt, so gibt es auch für die meisten Menschen in Tirol zwischen Salurn und Kufstein auch ein Land Tirol trotz der langen Geschichte der Teilung, das müsste doch nicht sehr schwer zu verstehen sein, oder?

  76. Mazinga Z sagt:

    @Markus Anton

    Das Problem ist, das der Durchschnitts-Italiener eine sehr schlechte Bildung hat und im europäischen Durschnitt gar nicht aufscheint (siehe Pisa-Studie).
    Dazu kommt, dass fast alle Italiener ihren Fascho-Nationalstolz verfallen sind und ihre faschistische Geschichte noch nicht aufgearbeitet haben.

    Wie sonst ist es auch zu erklären, dass halb Fascho-Italien den Berlusconi gewählt hat… und sie sind nun auch noch stolz drauf!

    Frage am Rande:
    Welche ital. kulturelle Vereinigungen gibt es in Süd-Tirol???????
    Eben keine…… sie fühlen sich fremd im Lande und können sich nicht mehr aufführen wie ihre Väter, die Fascho-Kolonisatoren.

    Den Satz “Siamo in Italia” habe ich eigendlich seit Jahren nicht mehr gehört…ja ja ..die Faschos-Italiener geben nun langsam auf… wurde auch Zeit ;-)

  77. Helmut sagt:

    @ Davide

    Vergiss es!!!
    Südtirol ist nicht Italien und wird es nie sein. Wir Südtiroler sind keine Italiener und werden es nie sein!

  78. Étranger sagt:

    “Du hast ja recht Etranger… das ist alles nur eine Vision… ich werde jetzt vom Bündis austreten und werde mich bei den Grünen bewerben…”

    Lorenz, a me pare che la politica non faccia per te. Te lo dico sinceramente. Quindi non è che tu debba per forza cambiare partito, potresti semplicemente dedicarti alle cose che sai fare meglio.

    E poi dovresti anche smettere di scomodare sempre il fascismo (”…fast alle Italiener ihren Fascho-Nationalstolz verfallen sind und ihre faschistische Geschichte noch nicht aufgearbeitet haben”). Se qui c’è uno che non ha rielaborato il fascismo sei tu, che continui a pensarci. Le obiezioni che io muovo alla tua/vostra idea di “autodeterminazione” non sono poi molto diverse da quelle di un Karl Zeller (che non sarà una cima, ma almeno ha una minima cognizione di causa). Sarà fascista mica anche Zeller? :)

  79. Étranger sagt:

    Frage am Rande:
    Welche ital. kulturelle Vereinigungen gibt es in Süd-Tirol???????

    http://www.enrosadira.it/bolzano/ass_cult.htm

  80. Étranger sagt:

    Frage am Rande:
    Welche ital. kulturelle Vereinigungen gibt es in Süd-Tirol???????
    Eben keine…… sie fühlen sich fremd im Lande und können sich nicht mehr aufführen wie ihre Väter, die Fascho-Kolonisatoren.

    Ecco, da qui si vede bene la tua cialtronaggine. Non conosci neppure la città e le persone dove vivi.

    http://www.enrosadira.it/bolzano/ass_cult.htm

  81. Davide Orfino sagt:

    @ Helmut:

    Es hat nie jemand gesagt dass die Suedtiroler Italiener sein muessen!

  82. Mazinga Z sagt:

    @Étranger

    Da ist ja das albekannte ital. Phänomen, immer seine eigenen Schwächen leugnen und auf dem Gegenüber projektieren. Ihr Italiener müsst mal eure Vergangenheit aufarbeiten – daß ist die Grundvoraussetzung für die Intergration in Tirol.
    Es genügt nicht ein paar ideologischen Bücher über unser Land zu lesen und auf interllekueller Ebene eine Lösung finden zu wollen –
    “Hochmut kommt vor dem Fall”
    Nicht ich sollte der Politik den Rücken kehren, sondorn Du mein lieber!

    @Davide

    Dann können wir ja uns von Italien verabschieden…

  83. Helmut sagt:

    @ Davide
    Gut, warum soll Südtirol(unser Land) dann Italien sein???

  84. Michaela sagt:

    wenn Italiener ihre faschistische Vergangenheit aufarbeiten sollten, dann die Oesterreicher (und ja, meine Lieben, auch eure Tiroler) und Deutschen (die es eh teilweise tun…) ihre nationalsozialistische Vergangenheit…..

  85. Étranger sagt:

    Lorenz, io non faccio politica e non mi candido per le provinciali. Quando si è trattato di scegliere ho scelto altro.

    http://segnavia.wordpress.com/2008/08/13/lerba-del-vicino/

  86. Markus Anton sagt:

    Der lange Schatten der Vergangenheit sollte uns allen nicht mehr die Sicht auf die Zukunft trüben. Es bringt nichts sich gegenseitig etwas vorzuwerfen, oder Salz in die alten Wunden zu streuen. Von diesen Wunden hat aber das Land Südtirol mehr als genug, wer die verschuldet hat, ist auch bekannt. Dennoch, trotz aller Faschos und Duce-Nostalgiker gibt es es in Südtirol auch genug vor allem junge Italiener, die freiwillig die Sprache der “Minderheit” perfekt beherrschen und die Tiroler Lebensart eben auch als Italiener sehr mögen. Die alte Einstellung “In Alto Adige siamo in Italia” ist auch langsam weg. Das ist schon eine ausgezeichnete Basis für eine gemeinsame für beide Seiten vorteilhafte Zukunft auch in einem Land Südtirol nach der Selbstbestimmung. Der italienische Beitrag zur gemeinsamen Kultur Südtirols ist meines Erachtens sehr wertvoll und auch unverzichtbar geworden, ber man sollte sich in allen Bereichen der Gesellschaft auf gleicher Augenhöhe begegnen. Viele Italiener glauben leider aber immer noch, man müsste dieses Land einmal reslos italianisieren. Meines Wissens ist aber Südtirol auch die einzige Autonomie in Europa oder sogar in der Welt, wo das Staatsvolk, also die Italiener, freiwillig mit der Zeit die Sprache der Minderheit übernehmen und das als eine einmalige persönliche Chance für die eigene persönliche Entwicklung betrachten. Südtirol ist zu Italien und zu den Italienern im eigenen Land gekommen, wie eine Jungfrau zu einem Kind. Nun dieses Kind ist jetzt nun mal da und es geht ihm auch gut, alles was dieses Kind jetzt braucht, ist eine gute Zukunft und die Liebe, davon merkt man auf beiden Seiten leider viel zu wenig. Wahrscheinlich aus diesem Grund, weil die Italiener in Südtirol immer alle Fehler aus Rom Vorort ausbaden müssen und weil viele Italiener die Möglichkeit einer freien und demokratischen Klärung der Selbstbestimmungfrage in Südtirol mental gar nicht zulassen wollen. Die alten und neuen Ängste der Südtiroler vor der Italianisierung gibt es aus vielen Gründen immer noch. Der erste Schritt zu einem besseren Verständnis der Südtiroler auf der italienischen Seite ist daher überhaupt eben die Zulassung der Möglichkeit einer neuen demokratiepolitischen Entwicklung, wo es auch eine Zukunft für Südtirol teilweise oder ganz ohne Italien geben kann, wenn die Menschen also die wahlberechtigten deutschsprachigen Südtiroler, Ladiner und die italienischen Altoatesini in einer Abstimmung gleichberechtigt die Frage der Selbstbestimmung des Landes gemeinsam klären werden, vielleicht so, wie das auch andere große europäische “Minderheiten” es in den nächsten Jahren auch vorhaben. Heute ist eher sehr wahrscheinlich, dass über 2/3 der Bevölkerung aller Sprachen für die Selbstbestimmung stimmen würden, die Frage ist nur, was würde dann diesem Entschluss folgen, Tiroler Wiedervereinigung, neues 10.Bundesland in Österreich, ein neues Land Südtirol oder alles bleibt so wie es lange Zeit war und ist. Für keine dieser Alternativen gibt es heute eine überzeugte Mehrheit der Wähler. Daher bleibt alles beim Alten, es sei denn, die neue Landesregierung im Herbst wird u.U. mit der Beteiligung der deutschen Oppositionparteien eine klare Politik in diese Richtung machen wollen, d.h. ja zu Selbstbestimmung des Landes und Klärung der Selbstbestimmungfrage auf dem Wege eines Referendums und ein geschlossenes ja zu einer dieser aufgezeigten Optionen. Vieleicht muß man zuerst den ersten Schritt wagen, damit man später den zweiten machen kann.

  87. Mazinga Z sagt:

    @Michaela

    Toll…immer die eigenen Probleme auf die anderen schieben…..

    @Etranger

    U.N.I.S.I.Co. – Unione Nazionale Sottuficiali Italiani in Congedo
    A.N.A. Sezione Alto Adige – Associazione Nazionale Alpini
    Italia Nostra

    Toll! Das soll Kultur sein… ma vai a gagare…..

  88. Michi sagt:

    @Lorenz
    “…Du hast ja recht Etranger… das ist alles nur eine Vision… ich werde jetzt vom Bündis austreten und werde mich bei den Grünen bewerben…(ff)”

    Das meinst du jetzt aber nicht ernst oder??? Spinnst du! Uns mit den Faschos in einen Topf zu werfen, ist schon ziemlich empörend! (eigentlich is es mir ja scheiß egal) Aber ich könnte dich auch ins braune Eck drängen, die haben nämlich auch was gegen Multikulti (jeder der Augen und ein dazu passendes Hirn hat, wird sehen, dass wir bereits in einer multikulturellen Gesellschaft leben [so und jetzt sagen sie wieder: "Stimmt gar net!" is aber trotzdem so!] und es funktioniert im Übrigen sehr gut!) Ich stelle dich aber nicht in braune Kackeck, noch nicht!
    Übrigens bist du viel Multikultureller als ich es bin, leider!

    LG Michi

  89. Mazinga Z sagt:

    @Michi

    Vieles kann man mir nachsagen,… aber Faschist…lächerlich..

  90. Luk4S sagt:

    Michi: ma quale MultiKulti… ci sono già tante persone bilingui. Sono gli italiani che non vogliono imparare il tedesco il problema semmai!

    Guarda che un sudtirolese con un italiano in qualche modo si fa capire. Gli italiani sanno solo risponderti “qui siamo in italia e quindi non imparo il tedesco”.

    E poi i tedeschi e gli austriaci il nazismo l’hanno rinnegato e “metabolizzato”. In italia invece l’attuale presidente del consiglio ha definito il fascismo “dittatura all’acqua di rose” e che “chi andava al confino andava in vacanza”.

    E’ la mentalità degli italiani che vivono qui che è da cambiare. Perchè se già solo vai giù in trentino hanno un grandissimo rispetto dei sudtirolesi.

  91. Michaela sagt:

    hmm, ich schiebe keine Probleme auf andere lieber Lorenz, aber wenn du sagst, Italiener sind alles Faschsten, muss ich dich darauf aufmaerksam machen, dass es auch auf der anderen Seite noch nationalsozialistische Elemente gibt, ich bin aber nicht so von Vorurteilen beherrscht, dass ich mich unterstehen wuerde, einzelne Elemente auf die ganze Bevoelkerung auszuweiten….
    es gibt auf beiden Seiten Menschen, die die jeweils andere Sprache beherrschen, aber daraus kann man verallgemeinern..

    un ausserdem moechte ich euch hie fragen, wer von euch kann eigentlich Ladinisch, also die dritte Sprache die ganz unter den Tisch gekehrt wird? Wenn wir schon von Minderheiten sprechen….. ich muss zugeben, ich kann’s (NOCH!!) nicht udn es tut mir sehr Leid deswegen….

    Lorenz, ich studiere in Innsbruck, weisst du, wie oft ich mir anhoeren muss “ihr Suedtiroler nehmt usn nur Studienplaetze weg, ihr koennt nichtmal Italienisch, ihr sprecht auch noch einen komischen Dialekt udn nehmt uns Oesterreichern Geld weg….” meinst du,das hoer ich gerne? es gibt also auf allen Seiten “schwarze Schafe”, waere es aber nicht wichtig, dass wir in unsrem Ladnchen zusammen auskommen und auf eine gemeinsame Zukunft hinsteuern…?

  92. Étranger sagt:

    Toll! Das soll Kultur sein… ma vai a gagare…..

    A cagare ci vai tu. Prima cosa. Secondariamente: se definisci “cultura” gli Schützen ti tocca definire come “cultura” anche gli alpini. Fai un po’ tu.

  93. Helmut sagt:

    Was haben die Alpini bitteschön mit Kultur zu tun??? Es gibt keine italienische Kultur in Südtirol. Es gibt Kasernen, faschistische Bauten, komische Orts- und Flurnamen und das gehört nicht hierher.

    @Michaela
    ich versuche durch einen Arbeitskolegen aus dem Gadertal ladinisch zu lernen. Es ist aber keine leichte Sprache…

  94. Michaela sagt:

    Lieber Helmut,

    bravo, find ich echt respektabel…. ich find es nur memr schad, wenn alle von Sprachminderjìheiten heir sprechen und die Ladiner zu kurz kommen…

    zu den Alpini, wenn Schuetzen zur Kultur gehoeren, dann genausogut die Alpini…

    noch etwas….. wir alle in diesem Forum (oder?) sind zu einer Zeit geboren, wo Suedtirol bereits bei Ialien war…deshalb kann sich meiner Meinung nach jeder, egal welcher Sprachgruppe, zu selben Teilen an der suedtiroler “Kultur” beteligen… ich mein, ein ital.-sprachiger wie ein deutscgh-sprachiger kann die Dolomiten zur eigenen Kultur zaehlen, es muss nicht jeder ital-sprechender die FAschistischen Bauten als Kultur empfinden wie genausogut nicht jeder deutsch-sprachige Walther von der Vogelweide-Statue zu seienr Kultur zaehlen?

  95. Étranger sagt:

    “Es gibt keine italienische Kultur in Südtirol”.

    Che razza di affermazione è mai questa? Se io vado a Bolzano (o anche a Bressanone, a Merano a Vipiteno…) posso entrare in un caffè, bermi un macchiato e sfogliare un giornale italiano (ce ne sono due che sono addirittura “locali”). Poi posso entrare in libreria e comprarmi un romanzo di Fruttero&Lucentini, di Moravia, di Pavese o un saggio di Sgalambro. Cultura italiana, no? E poi posso parlare con un sacco di gente che parla italiano e che istintivamente (anche inconsapevolmente) partecipa a vari livelli della “cultura italiana” (che è concetto vago, sfrangiato, a più dimensioni). Qualcuno di loro verrà a pranzo con me. E allora sfoglieremo insieme un menu che è pieno di pietanze di origine italiana mentre in sottofondo si ascolterà qualche brano di cantanti italiani eccetera… Dunque: in Sudtirolo non esiste la cultura italiana?

  96. be brave sagt:

    “Es gibt keine italienische Kultur in Südtirol”.

    @etranger
    nein, etranger es gibt sie kann man sagen nicht.
    alles was es gibt ist importiert und wird selbst von italienern, die sich wirklich als italiener bezeichnen und mit südtirol nix zu tun haben wollen, kaum als “ihre” kultur wahrgenommen.
    ich habe mal zu einem italiener der sich ziemlich beschwert hat darüber, dass hier die südtiroler alles bekommen und die italiener nix, gemeint, dass doch auch die italiener hier in südtirol ihre bräuche und traditionen ausleben können. darauf war er etwas irritiert und meinte verdrossen: welche traditionen? welche bräuche?
    ich glaube etranger du weißt genau was man damit meint, dass es kulturmäßig nicht viel italienisches gibt in südtirol ;) (siehe ein best. buch mit namen “spaesati” etc.).
    das einzige fest das ich zum beispiel kenne, das von italienern aus südtirol gemacht wird findet jedes jahr zum sommerschluss in der zone der europaallee statt ( sagra di via d’ aosta glaub ich, mit schönem feuerwerk zum schluss und vielen ständen).
    kennst du viele italiener die bei der feuerwehr sind, beim theaterverein, weisses kreuz, musikkapelle usw. (ok ich bin auch überhaupts kein vereinsmensch, aber ich mein ja nur als beispiel. meines ist eine freiwillige wahl, italiener finden aber oft keinen anschluss weil eben nicht integriert vielfach). etranger du weißt ganz genau was die leute damit meinen, man betrachte nur deinen namen, das sagt schon vieles aus und dass du es weißt…
    außerdem befinden sich hier bei uns nicht nur venetier, lombarden oder sizilianer, sie sind alle unterschiedlich und haben so kein einheitliches miteinander, das trägt auch zur irritation vieler italiener bei.

  97. Étranger sagt:

    No be brave, non ci siamo. Per cultura non s’intende solo quella che affonda le sue radici in certe tradizioni (possibilmente unitarie). Cultura è un termine vago, come dicevo, sfrangiato. Coinvolge ogni tipo di espressione. Dire che in Sudtirolo non esiste “cultura italiana” è illudersi (come spesso qualcuno fa) che dopo novant’anni di “convivenza” l’immagiine del Sudtirolo odierno sia semplicemente sovrapponibile a quella del 1919. È del tutto evidente che non è così. In Sudtirolo esiste un profilo identitario e culturale composito e l’apporto della cultura “italiana” (ovviamente non unitario, ma frammentato nelle mille tessere del mosaico che questa parola – “cultura” – implica) è del tutto evidente. Poi ognuno è liberissimo di chiudere gli occhi davanti a certe evidenze e pensare che Bolzano (per esempio) consista solo della “città vecchia” (senza però contare certi locali, certe vetrine eccetera) o della “città nuova” (anche qui ignorando la presenza dei “tedeschi”). Sono due forme (speculari) di idiozia alle quali io ho sempre cercato di sottrarmi.

  98. Étranger sagt:

    E tanto per fare un esempio. Leggiti come un viaggiatore “straniero” (americano) percepisce la nostra terra. Vedrai che ho ragione io…

    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/04/07/AR2006040700523.html

  99. Noisette sagt:

    Liebe Leser, schaut doch einmal was der liebe étrangerio so über die Existenz einer südtiroler Kultur in Südtirol hält. Gilt das jetzt auch?

    http://www.stol.it/community/forum/beitraege.asp?move=2&t=1883&SID=1186774869422008780

  100. Michaela sagt:

    be brave, das ist ja des Pudels Kern!!! wir werden alle getrennt, sobald wir einen Fuss aus dem elterlichen Haus weg in Richtung Bildungsweg setzen… es gibt GETRENNTE musikvereine, GETRENNTE sportvereine…… ich kenne nur Italienisch-sprachige beim weissen Kreuz z.b.: also nur weil du sie nicht kennst, heisst es noch lange nicht, dass es dort keine gibt….!!!
    Nur bleibt das prinzipielle Problem der ethnischen Trennung, also der Trennung der Sprachgruppen nicht nur in Schulen, sondern auch und vor allem, in der Freizeit…. das ist vielelicht der GRund, weshalb du dort keine kennst….

    ps, was verstehst du unter “Kultur”? es kommt naemlich vom Lateinischen und bedeutet (also urspruenglich) Pflege des Koerpers, des Geistes dann im weiteren Sinne…. und dazu braucht es keine “Einrichtung” dafuer :)
    also sind solche Vereine oder “Einrichtungen” wie ihr sie so gerne habt, noch lange kein alleiniges Zeichen von Kultur….

  101. Helmut sagt:

    Ja ok, so gesehen hat jeder Mensch seine “Kultur” das ist richtig auch wenn ich es eher als Lebenseinstellung bezeichnen würde. Es gibt allerdings nichts italienisches in Südtirol das man als kulturelles Gut bezeichnen kann da nichts existiert!

  102. Étranger sagt:

    Es gibt allerdings nichts italienisches in Südtirol das man als kulturelles Gut bezeichnen kann da nichts existiert!

    Vedi, Helmut, io penso che a te sfugga il significato del termine “cultura” (te lo dico senza voler fare polemica). “Cultura” non significa in primo luogo l’espressione di una determinata “nazionalità”, chiusa in se stessa. Ogni fenomeno culturale (pensa – che so – all’architettura, ma anche alla gastronomia) è sempre possibile in virtù di uno “scambio”, di un dialogo (talvolta inconsapevole) tra tradizioni e visioni diverse. A Bolzano, tanto per capirci, c’è un duomo che viene qualificato come “gotico”. Bene. Ma il gotico non è uno stile circoscrivibile ad una cultura “nazionale” precisa (infatti si parla di gotico “internazionale”) e dunque per poter essere compreso devi necessariamente allestire un campo d’indagine che abbraccia luoghi e “culture” anche distanti fra loro: il duomo di Bolzano, insomma, sta a metà strada tra quello di Milano e quello di Ulm e deve essere inquadrato in questo orizzonte più vasto. Potremmo estendere questo tipo di discorso a mille altri ambiti (lo fa una disciplina apposita, si chiama etnografia). Se tu avessi dimestichezza con il lavoro degli etnografi temo che la tua visione semplicistica e per così dire “segmentata” della cultura subirebbe un tracollo (positivo, aggiungo). Ciò ovviamente non significa affermare che non esistono “specificità”: significa che ogni specificità non é che l’effetto di una commistione più profonda, ed è esattamente al livello di questa commistione che si colloca il disegno di una determinata cultura. Spero tu abbia compreso quello che ho detto.

  103. Étranger sagt:

    Guarda Helmut, fai un giochino interessante: prova a leggerti questa descrizione del duomo di Bolzano:

    http://www.altoadige-suedtirol.it/arte_storia/arte/monumenti_gotico1.php

    e cerca di stabilire il carattere culturale di questo edificio. Buona fortuna.

    Oppure, se ti piace il vino, leggiti questo:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lagrein

    Hai letto la citazione di Gaismair? Ecco. Adesso hai capito che cosa significa “cultura”?

  104. be brave sagt:

    @etranger
    mein post bezog sich mehr auf das kulturelle leben und wie sich die italiener, die in südtirol leben, sehen. da in südtirol nicht viel italienisches war bevor es zu italien kam, ist es so gekommen, dass es heute als einzige “übrigbleibsel” von italienischer kultur faschistische bauten usw. gibt. (und wie gesagt, bezeichnest du sowas als kulturelles gut?) das ist nicht meine schuld oder von sonstwem, das ist halt so und es ist ein neutraler post. und dass es gute pizza und guten macchiato gibt, kann wohl auch kaum ein trost für diejenigen italiener sein, die hier leben und mit der leitkultur in südtirol nix anfangen können. oder ist pizza und spaghetti leitkultur? das wäre mager. im prinzip ist es so, wir südtiroler, ganz nach österreichischer manier natürlich, sind natürlich wie unsere nachbarn in nordtirol, vorarlberg usw. von natur aus komplett begeistert von italien weils eben eine extrem gute küche gibt und es einfach ein schönes land ist. geblendet von dem können wir manchmal nicht zwischen politik und “dolce vita” unterscheiden.
    aber, excuse me etranger, wenn du eine ähnliche sichtweise hast vom land wie ein ami-tourist in südtirol, dann gute nacht..:PPP (stichwort bolzano and the near bressanone, than we go to the val senales usw. und so fort…oh je)

    @michaela
    das mit dem weissen kreuz war nur ein beispiel, kenne auch italiener die dort arbeiten, aber allgemein ist es halt so wie ichs neutral beschrieben habe. Sich wie Ausländer fühlen usw. das sage nicht ich, das hab ich von italienern gehört die ihr leben lang hier wohnen. wenn das also nicht tirol geblieben ist was dann (zum glück)? und übrigens, ich kenne so manchen innsbrucker von früher (arbeitete mal in ibk), die sind viel weniger tiroler als wir südtiroler meiner meinung nach. dieser südtirolerhass von einigen grenzt schon an wahnsinn…obwohl ich sagen muss dass unsere studiosi draussn eine erhebliche mitschuld an dem schlechten südtiroler-image haben, leider…

  105. Helmut sagt:

    Ja, der Begriff Kultur ist sicherlich dehnbar und kann verschieden interpretiert werden. Meine Interpretation beinhaltet keinen Baustil der in verschiedenen Nationen angewand wurde aber die in Südtirol vorhandenen Kulturgüter wie z.B. die Bergbauernhöfe, die Vereine und ihr Umfeld, die Südtiroler und ihre Bräuche…usw.
    Wenn ein Architekt Heute in Meran ein Haus im Chinesischen Stil baut ist das kein Beweis einer chinesischen Kultur in Südtirol.

  106. Étranger sagt:

    Be brave, io ti ho citato il Duomo di Bolzano (tanto per dire) non un piatto di spaghetti (che peraltro sono conditi col pomodoro, che è un ortaggio autoctono, sì, ma del centroamerica). Se tu ha difficoltà a capire in che cosa consista il retaggio culturale di un territorio e, soprattutto, che cosa sia una “cultura”, non so cosa farci. Come si dice in tedesco: dir ist nicht mehr zu helfen.

    P.S. Come sempre per te “cultura” significa solo una cosa: lingua e autorità politica. Due aspetti, non certo gli unici, della “cultura”. Ma questa è un’altra storia (anche se è sempre la solita storia).

  107. Michaela sagt:

    hmm Helmut, ja, aber wenn ich davon ausgehen moechte, dass wir in Suedtirol eine “MIsch”kultur (ich weiss, das moegst ihr net so gern…) haben, dass wir nunmehr also eine Kultur haben, die allen Sprachgruppen gemein ist, kann auch ein Bergbauernhof fuer einen italienisch-sprachigen zu seiner Kultur (oder Kulturgut, wie du es oben genannt hast…?)gehoeren….oder? die suedtrioler Kultur hat sich auch entwickelt, ist nicht mehr die von 1919, weil es die Menschen, die hier bei uns jetzt leben auch nicht mehr sind… Mensch veraendert sich, lernt dazu, schaut sich viel von anderen ab…so st es nun auch bei uns, wir haben uns alle weiterentwickelt, und so auch unsere Kultur, findest du nicht (das ist aj auch gerade das schoene)?
    Ausserdem ist Italiens Kultur auch so vielfaeltig, wie die Leute, die in Italien leben, also ist es mehr als logisch, dass sich eine Meeresregion z.b von einer Alpenregion unterscheidet….? (kommt’s halbwegs rueber, was ich meine?)

  108. Étranger sagt:

    Meine Interpretation beinhaltet keinen Baustil der in verschiedenen Nationen angewand wurde aber die in Südtirol vorhandenen Kulturgüter wie z.B. die Bergbauernhöfe, die Vereine und ihr Umfeld, die Südtiroler und ihre Bräuche…usw.

    Lo so benissimo. Ma sfortunatamente per te è proprio al livello che ti interessa che si perde la specificità culturale di un luogo (ripeto: si perde nel senso che tale specificità EVIDENZIA l’intreccio di pratiche culturali dalle quali EMERGE). Se tu – come ti ho già detto – approfondissi il versante etnologico della tua ricerca, troveresti che esistono “usi e costumi” identici a tutto l’arco alpino. E l’arco alpino non è “tedesco”, “italiano”, “francese” o “sloveno”. Ma precede (come sfrangiato tessuto culturale) le diversificazioni che si sono imposte (successivamente) con la formazione degli stati nazionali. Spero di non aver parlato invano e di non aver offerto perle ai porci.

    Per finire: guarda queste due foto:

    http://www.italianvisits.com/images/valdaosta-im/aosta-stnicolas.jpg

    http://www.kruppa-net.de/kirche_titel.jpg

    Capisci quello che voglio dire???

  109. Mazinga Z sagt:

    @Alle

    Danke an alle, ihr habt über 100 Kommentare geschrieben… und schon über 600 Zurgiffe heute… Danke an alle-

  110. be brave sagt:

    @etranger
    natürlich ist dir auch nicht mehr zu helfen, wenn du meinst, für mich sei kultur nur sprache und politische autorität, genau das siehst doch DU immer so (erinnere dich an unsere diskussion in einem anderen forum wo du andauernd beweisen wolltest, dass die tiroler kultur in südtirol NUR und hauptsächlich durch die sprache erkennbar ist – da, wie du meintest, auch sonst im alpenraum die kulturen dieselben sind)!!

    @michaela
    “Ausserdem ist Italiens Kultur auch so vielfaeltig”

    ja das ist natürlich wahr, besonders deshalb weil italien geschichtlich nicht lange existiert mit einheitlicher sprache usw. anders wie z.b. im BAIRISCHEN sprachraum (bayern, österreich, südtirol) , der z.b als nationalstaat logischerweise kulturell viel eher zusammenpassen würde wie z.b sizilien und das veneto.
    versteh mich nicht falsch michaela, ich liebe italien als urlaubsland, die küche und auch viele leute dort, aber südtirol ist halt amal österreichisches kulturland und wirds auch immer bleiben,auch wenn das viele nicht so mögen (vielleicht du?).
    und ja, auch die vielfalt ist schön, mit österreichern (ich mag den ausdruck deutsche nicht so, klingt fast wie “piffke”), ladinern und italienern in unserem land südtirol.
    das problem ist nur, wir sind anders als der rest des nationalstaates italien und haben andere bedürfnisse, wieso also nicht selbständig werden oder andere optionen, also ohne italien? in katalonien ist sowas selbstverständlich, bei uns scheinbar noch nicht…
    vielleicht sind die dort lebenden spanier lieber katalanen als die hier lebenden italiener südtiroler – vielleicht…

  111. Keksl sagt:

    Wer diese Diskussion, die das selbe Thema wie hier behandelt durchliest, der merkt, dass unser lieber étrangerio ein Mensch ist der entweder nichts dazu lernen will oder kann.

    http://www.stol.it/community/forum/beitraege.asp?move=2&t=1883&SID=6230487009611794

    In dieser Diskussion stellte er mehr oder weniger direkt in Frage, dass soetwas wie eine spezifische südtiroler Kultur überhaupt existiert (was ganz eideutig mit verschiedenen Links von Forumsusern bewiesen wurde).. In dieser Diskussion will er aber auf einmal beweisen, dass soetwas wie eine italienische Kultur sehr wohl in Südtirol existiert.
    Man darf sich bei solchen Diskutanten einfach nicht aus dem Konzept bringen lassen, auch wenn sie dann mit viel blabla alles wieder relativieren oder doch wieder anders gemeint haben und “mai stati”, “mai detto” usw. Dann kommt die nächste Diskussionebene in der behauptet wird, alle anderen verstünden nichts usw. Ich kann nur allen raten die für Tiroler typische Objektivität walten zu lassen.

  112. Mazinga Z sagt:

    @Keksl

    Etranger = érik ?

  113. keksl sagt:

    @mazinga

    yes

  114. Helmut sagt:

    Zum Glück ist das ein und dieselbe Person, hatte schon Angst dass es mehr von der Sorte gibt…

  115. Étranger sagt:

    Helmut, in effetti io sono “unico”. Difficile mettermi in un gruppo. È il destino di chi pensa con la propria testa e non fa parte di nessun gregge, di nessuna tribù.

  116. Helmut sagt:

    Da hast du eindeutig Recht.

  117. Homo tirolensis sagt:

    Merkt euch: Tradition besteht aus Fortschritt. Was früher Fortschritt war, ist heute Tradition. Was heute Fortschritt ist, wird morgen Tradition sein. Aber wer heute das will, was gestern war (und warum gerade gestern und nicht vorgestern, oder vorvorgestern? wohl weil es bequem ist, sich die Geschichte zurechtzurücken, wie man es gerne haben möchte?), der arbeitet nicht für unsere Tradition, sondern für unseren gemeinsamen Untergang! Habt einfach den Mut und schaut voraus!

  118. mauro sagt:

    Sono un trentino con origini tirolesi perche’ porto avanti a testa ALTA l’idea, che noi trentini siamo italiani presi con “lo S-CIO’P” cioè il fucile. sono con tutti voi che sostenete il TIROLO!!!!!

  119. Mazinga Z sagt:

    @Mauro

    I Trentini (Welsch-Tiroler) sono Tirolesi come noi….e questo da 600 anni.

  120. Markus Anton sagt:

    Schön geschrieben. Tiroler Blut ist manchmal stärker als Lambrusco Wein.

  121. Mauro Welsch-Tiroler sagt:

    Non sò come fare ma vorrei poter comprare una di quelle magliette del FREIHEIT FüR SüD-TIROL. dovremme sentirmi uno di quelli della foto a inizio pagina… riuscite a farmi sapere qualcosa??? la metterei anche a dormire. Danke Freunde ***DEM LAND TIROL DIE TREUE***

  122. Mazinga Z sagt:

    @Mauro

    http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/381/81/

    Le magliette ci saranno in un paio di settimane … magliette nuove…

  123. Mauro Welsch-Tiroler sagt:

    Mazinga Z quando avete le maglie fammi sapere cosi vediamo come fare per farmene avere una… OK?? porto alto l’onore per scrivere su questo sito!!!!

  124. Mauro welsch-tiroler sagt:

    Ma dove sono andati a finire tutti quelli che scrivono su questa pagina???

  125. Mazinga Z sagt:

    sono andati coi verdi ;-)

  126. Mauro welsch-tiroler sagt:

    Guten morgen. Scusa se rompo, d’accordo per le maglie?

  127. Jürgen sagt:

    Hallo, darf ich als Ausländer mal was dazu sagen ?
    Einer meiner Vorfahren war befreundet mit dem Vizegouveneur von Tirol und Vorarlberg, der im Hause meines Ur-Ur-Ur-Großvaters geboren ist. Deshalb interessiert mich die Geschichte Tirols sehr.
    Des weiteren bin ich jedes Jahr 2 mal in Kastelruth auf den Konzerten, und ich stelle fest, das immer mehr Leute auf die Konzerte kommen und mitfeiern und mitsingen die nur italienisch sprechen, und ich denke, das durch die Autonomie Südtirols die Wirschaftskraft weit stärker wächst als die von Italien ohne Südtirol. Natürlich wird Italien alles tun um die Steuereinnahmen aus dem Norden nicht zu verlieren, aber wenn die Bewohner der Provinz gemeinsam, also Italiener und Tiroler, gegen zu viel Druck aus Rom wehren, ist der Erfolg größer, als wenn die Tiroler allein versuchen gegen Rom zu stehen. Und geschichtlich war die Verbindung von Tirol mit Österreich eigentlich immer ein Verlust für Tirol. Also wäre ein Gesamttirol mit einem Status wie der Vatikan die beste Lösung für alle Bewohner.

    Noch eine kleine Begebenheit, ich bin letztes Jahr kurz auf den Plattkofel gewandert und traf dort einige andere Wanderer. Aus Innsbruck, Bayern wie mich und einen italienischen Bergführer mit einem Ehepaar aus Florenz. Bei der Jause wurde jedoch der Unterschied klar, wir “deutschen” haben unser Wasser und einpaar Brötchen aus dem Rucksack genossen, die “Italiener” haben eine weiße Stoffserviette als Tischtuch gehabt, haben eine Flasche Rotwein mit 3 Gläsern herausgeholt, haben Parmaschinken und Parmesan auf einem Brett aufgeschnitten und haben ein richtiges Festessen daraus gemacht. Ich fand dies sehr schön, und denke man kann auch der italienischen Kultur viel abgewinnen, und—— Ist es nicht der gleiche Gott, der dieses schöne Stück Heimat für Tiroler und Italiener gemacht hat ?

  128. Mauro welsch-tiroler sagt:

    Mi è arrivata LA Vostra Maglietta… è uno spettacolo!! Ist sehr sehr schön!! Vielen danke. Mit bestem Tiroler Gruß. Mauro

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