726 Euro pro Tag…….

By Mazinga Z

Wer einen Posten in Landes- oder Gemeindegesellschaften bekleidet, hat’s gut. Das zeigt die Liste der Gehälter, die jetzt veröffentlicht wurde.

Der Mann verdient 726 Euro pro Tag und gilt neben Sparkassengeneraldirektor Timothy Brooks als bestbezahlter Manager im Land: Christoph Engl. Das Gehalt des Direktors der Südtirol Marketing Gesellschaft SMG war bisher ein gut gehütetes Geheimnis.
Bisher. Denn seit ein paar Tagen kann man auf der Internetseite des Landes (http://www.provinz.bz.it) Engls Salär einsehen. Und nicht nur seines. Das Finanzgesetz 2007 des Landes verpflichtet die Landes- und Gemeindegesellschaften zur Offenlegung der Entschädigungen für Verwalter und leitende Angestellte. Wer dem nicht Folge leistet, dem droht eine Geldbuße zwischen 1.000 und 10.000 Euro.
Neben Engl, der 265.230 Euro brutto im Jahr verdient, sind Karl Manfredi und Andreas Fabi die bestbezahlten Landesmanager. Brennercom-Direktor Manfredi kommt auf 255.000 Euro (698 Euro pro Tag) und der Direktor der Südtiroler Sanitätsbetriebe Fabi auf 220.500 Euro (604 Euro pro Tag). Zum Vergleich: Wer 1.300 Euro netto im Monat verdient, kommt auf 85 Euro brutto pro Tag. Ein Butterbrot im Verhältnis zu Engls 726 Euro.
Unter den Top 30 der von ff zusammengestellen Liste der Landesmanager befinden sich nur drei Frauen. Die erste, Thermen-Direktorin Adelheid Stifter, findet sich mit einem Bruttojahresgehalt von rund 140.000 Euro auf Platz 9.

Quelle:

Karl Hinterwaldner – ff-online.com

www.wdr.de


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3 Antworten zu „726 Euro pro Tag…….“

  1. meihoamat sagt:

    Es gibt Menschen, die verdienen das nicht einmal im Monat….

  2. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    Ja, es wird noch ein böses Erwachen eines Tages geben.
    In Deutschland wird auch die Kluft zw. Arm und Reich immer breiter und der Mittelstand ist vom Aussterben bedroht.
    Allein die Tatsache, daß seit der Jahrtausendwende es 5.000.000 weniger Mittelständler gibt, sollte zu denken geben.
    In Deutschland ist man offiziell arm, wenn man weniger als 781€ netto im Monat zur Verfügung hat.

  3. Markus Anton sagt:

    Vor 10 oder 20 Jahren warnte man überall vor einer 2/3 Gesellschaft, wo 1/3 Gefahr lief zu verarmen. Das ist schon längst die herrschende Realität in Italien, aber auch in Europa, auch in der alten EU. Neuerlich konnte man lesen über 67% der Bürger im Stiefelstaat haben heute größte Probleme mit ihrem Lohn ihren Alltag noch zu finanzieren, 1/3 lebt bereits unter der absoluten Armutsgrenze, im Laufe der nächsten 10 Jahre werden es vielleicht 2/3 sein, d.h. die Verhältnisse vor 20 Jahren werden auf den Kopf gestellt, einem Drittel wird es dann vermutlich noch einigermaßen gut oder sehr gur gehen, den übrigen 2/3 schlecht bis sehr schlecht. Was ist dann die nächste Stufe, die Verelendung, die wir in Europa vom Balkan kennen und eine neue Klasse von Oligarchen wie in Rußland??? Diese Entwicklung macht natürlich auch nicht Halt vor der angeblich allerbesten Autonomie der Welt in Südtirol. Die neuesten Teuerungwellen belasten statistisch jeden Haushalt in ST jährlich mit über 1500 Euro an zusätzlichen Kosten. Die Landesregierung versucht jetzt im Wahlkampf manche Entlastungen zu finanzieren, die angeblich eine Summen von sage und schreibe 50.- Euro pro Familie erbringen. Die Politik kann außerdem nicht so viel gegen die allgemeine Preisentwicklung ausrichten, die Preise werden im Zeitalter der Globalisierung anderswo auf den Weltmärkten für Rohstoffe vor allem gemacht. Schöne neue Zeit in einem Wort, vor allem für die Politkiker der La Casta, zu der sich die SVP-Politiker nicht zugehörig fühlen wollen!

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