Landtagswahlen 2008 – Der neue Gaismair aus Brixen

By Mazinga Z

Markus Lobis über Markus Lobis:

Ich lebe und arbeite in Südtirol und ärgere mich immer mehr über die das primitive politische System, das unser Land fest im Griff hat. Ich bin politisch engagiert und zwar bei den Grünen und bei der Grünen Bürgerliste Brixen, die bei den Gemeinderatswahlen 2005 mit rund 27% der Stimmen einen schönen Erfolg eingefahren hat. Seitdem werden wir von der in Südtirol allgegenwärtigen und krakenartig land- und köpfebesetzenden Südtiroler Volkspartei und ihren politischen Vorfeldorganisationen massiv ausgegrenzt und bekämpft. Aber das macht nichts. Wir sind einfach besser für Brixen! Da wir als Brixner an einer stark von LKW’s befahrenen und versauten europäischen Transitachse leben (müssen), kämpfe ich mit anderen Idealisten für eine Reduktion der Transit-LKW’s und eine Verlagerung der Güter von der Straße auf die Bahn. Um dies zu erreichen, haben wir die Transitinitiative Südtirol/Sudtirolo gegründet (www.transitinitiative.it). Ich bin mit einer Sprachwissenschaftlerin aus München verheiratet, wir haben vier kleine Kinder. Beruflich bin ich seit Herbst 2006 als Assistent und Berater des grünen Südtiroler EU-Parlamentariers Sepp Kusstatscher tätig (www.kusstatscher.net). Ich kandidiere für die in diesem Herbst in Südtirol stattfindenden Landtagswahlen und möchte gerne für die Südtiroler Grünen Verdi Verc in den Landtag ziehen.

Mazinga Z sagt:

http://markus-lobis.blog.de/   – ein Muss unter Bloggern……

Schlagworte: , , , ,

66 Antworten zu “Landtagswahlen 2008 – Der neue Gaismair aus Brixen”

  1. Markus Anton sagt:

    Ist das nicht der Politiker der Grünen, der gegen weitere 100%ige Altoatesinisierung des Landes so rasch als möglich überhaupt nichts dagenen hat, und am liebsten schon gestern als heute auf den Gebrauch der Muttersprachen verzichten würde, damit dieses “reaktionäre” schwarze Land endlich in “Italia patria unita” untergeht? So hört man nämlich die Leute über ihn reden. Man fragt sich dann schon, welche Farbe bleibt dann übrig, wenn man schwarz und grün, vielleicht noch rot miteinander mischt? Ich weiss es nicht, dazu kenne ich die Grünen zu wenig.

  2. Mazinga Z sagt:

    Er ist der Politiker – Ja.
    Er ist aber auch ein Verfechter der Autonomie und ihm würde ich einen sozialen Ausgleich im Land zutrauen.

  3. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    Schon komisch daß “deutscher”seits die Grünen immer als italophile Faschos gesehen, und von “italienischer” Seite als “naziverdoni” abgestempelt werden.
    Ich wünsche dem Herrn Lobis viel Glück im Oktober!
    Nicht nur Südtirol bräuchte mehr Politiker seines Kalibers!

  4. Dödl sagt:

    Hab schon öfters reingeschaut! Ein guter Blogger :-)

  5. Gabriele sagt:

    Die Gruenen sind weder fuer eine “Altoatesinierung” von Suedtirol, noch fuer seine “Rueckverdeutschung”. Die Gruenen versuchen ein Begriff von Suedtirol zu unterstreichen, den jenseits von den ueblichen NationalismEN steht.

  6. meihoamat sagt:

    I hon an Vorschlog gmocht.

    Vielleicht will der Lobis dabei sein, Lorenz?

    http://www.suedtirol.ch/index.php/2008/07/11/suedtiroler-blogwelt-politisiert/#comment-672

  7. Seeland sagt:

    Hier was vom Markus-Lobis-Blog:
    http://markus-lobis.blog.de/2007/12/04/title~3394583

    “Am Brenner oben steht ‘ne Tafel,
    darauf zu sehen: Substrat vom G’schwafel,
    das Eva, Sven und andre Recken
    ausbrüten, wenn’s zusammenstecken.

    Das Leid sei ihnen zugestanden,
    nicht jedem b’hagts in welschen Landen.
    Doch muss ich hier ‘ne Lanze brechen:
    dürfen die für alle sprechen?

    Drum geht der Vorschlag in das Land
    wer hat den Mut, den Hausverstand
    mit uns und weit’ren die wir finden
    ein kleines Komitee zu gründen?

    Auf dass auf gestrig’ Leut Geschwafel
    antworte keck die ob’ge Tafel.
    Es soll ein and’res Süd-Trol geben,
    so wunderschön und bunt wie’s Leben!

    Anton Adler”

  8. meihoamat sagt:

    Eben…es gibt nicht nur grün….auch weiss-rot ;)

  9. Michi sagt:

    @Seeland
    nimm’s mit Humor, wir haben ja sonst nichts zu lachen!

    Und wenn uns die “deutschen” Nazis und die “italienischen” Faschos bekämpfen, heißt das doch, dass wir alles (fast) richtig machen. C’est la vie…

    LG Michi

  10. meihoamat sagt:

    Wenn man “deutsche” und deutsche Nazis und “italienische” und italienische Faschos bekämpft, kann man nichts falsch machen, Michi!

  11. Seeland sagt:

    @ Michi – ich nehm’s eh mit Humor ;-)

    Hm… was hat der gute Mann mit Gaismair zu tun?

  12. Seeland sagt:

    “Die Gruenen versuchen ein Begriff von Suedtirol zu unterstreichen, den jenseits von den ueblichen NationalismEN steht.”

    Heißt das “Mulitikulti-macht-alle-Grenzen-auf”?

  13. Gabriele sagt:

    @ Seeland

    Nein, das heisst: in Suedtirol leben Menschen unterschiedlicher Sprache und das ist gut so. Und DAS sollte so bleiben.

  14. Gaismair sagt:

    Der “Gaismair“ aus Brixen???

    Eine gewisse Sympathie für Rebellische Politiker auch von der “Gegenseite“ zu entwickeln ist menschlich und nichts falsches, aber gleich die Werbetrommel zu rühren halte ich für einen Fehler.

    Hier handelt es sich schließlich um jenen Lobis der noch beim Alpenregionsfest in Brixen zu den Schützen lautstark “Nazis raus“ gerufen hat. (Er verteidigt dies bis heute).
    Hier handelt es ich um jenen Lobis der noch vor kurzen Ökovernichtende Ideen wie Biosprit usw. unterstützt hat.
    Hier handelt es sich um den Lobis der aus mangelnder Argumenten schnell jeden Heimatliebenden als “Völkischen Nazi“ abstempelt.
    Dies ist der Lobis der Selbstbestimmungsbefürworter als Ewiggestrige hält die “noch schlimmer als die Faschisten“ agieren.

    Sein Blog ist interessant, eine gewisse Sympathie ist vorhanden, aber wer den Mann unterstützt ist entweder Grüner als angenommen oder nicht richtig informiert!

  15. Mazinga Z sagt:

    @Gabriele
    ..in Suedtirol leben Menschen unterschiedlicher Sprache und das ist gut so..

    arabisch, pakistanisch, albanisch, rumänisch…… und dass ist gut so… lang lebe der Multikulti…….

    Bullshit…..

  16. Gabriele sagt:

    @ Lorenz

    Non pensavo che tu avessi simpatia per i Freiheitlichen.

    Ti ricordo solo che uno dei più grandi manifesti A FAVORE del multiculturalismo è il piccolo testo dell’accordo di Parigi. Nel quale, curiosamente, ci si limitava a parlare di italiani e tedeschi. I ladini se li erano scordati e di arabi, pachistani, albanesi e rumeni allora l’economia non aveva bisogno.

  17. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    Wer heute sich nicht mit der multikulturellen Gesellschaft abfinden kann, der befindet sich auf der Verliererseite des Lebens.
    Die multiethnische Realität ist in Europa fest etabliert und in ein paar Jahrzehnte werden die größten europäischen Staaten ganz andere ethnisch-sprachig-kulturelle Verhältnisse haben.
    Bei uns in Deutschland gibt es schon Städte, in denen die “Deutschen” in der Minderheit sind, und es stört niemand, bis auf ein paar rechte Hohlköpfe, die zum Glück mit ihren ausländerfeindlichen Parolen nicht besonders weit kommen, wie die Wahlergebnisse in den meisten Bundesländern zeigen.

  18. Markus Anton sagt:

    Die Italiener auch in Südtirol nicht nur in Italien denken leider selten über den eigenen Tellerland. Die deutschsprachigen, ladinischen und italienischen Südtiroler leben in einem gemeinsamen Land, wo die Geschichte sehr viel Ballast in den zwischenethnischen Beziehungen bedeutet. Die Sprachgruppen haben sich mit der Zeit aneinander gewöhnt und wissen die Vorteile von der jeweils anderen Kultur zu schätzen. Jetzt kommt langsam aber sicher eine neue sehr große “vierte” Volksgruppe dazu, nämlich die der Einwanderer aus allen Herrenländer, vor allem aber außerhalb Europas aus einem anderen uns völlig fremden Kulturkreis. Am meisten von dieser neuen demographischen Entwicklung werden die Italiener in Südtirol betroffen sein, da sie zuerst einmal selbst eine Minderheit in Südtirol sind und die Minderheiten neigen oft zu einem Verdrängungskampf, zum zweiten gehören sie nicht zu der “Klasse” der Besitzenden, sondern sind meistens Arbeitnehmer und keine Arbeitgeber sowie keine Grund und Boden Besitzer. Die sozialen Standards werden schon jetzt gewollt oder ungewollt in einem rasanten Tempo immer mehr nach unten ausgehöhlt, ohne dass die Politik etwas dagegen machen will oder kan, Stichwort Globalisierung. Bei der “vierten” Volksgruppe ist die Politik machlos, da es sich wie so oft bei den Einwanderern um Paralellgesellschaften handelt, die so gut wie nur des Geldes Wegen nach Europa kommt und ganz sicher nicht, weil denen unsere Kultur so gut gefallen würde, eher im Gegenteil, sie verachten sehr oft unsere Art zu leben. Heute gibt es überall in Europa diese Entwicklung, wo die Politiker vor allem der Grünen und der Linken nach noch mehr Einwanderung rufen, oder die Armen dieser Welt kommen Tag für Tag auch mit Boten übers Meer und man bedenkt nicht, dass die Inländer dabei langfristig durch die sau-billigen Einwanderer Zug um Zug “ersetzt” werden. Es gibt auch wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Dennoch, alle Menschen in Südtirol sollten verdammt gut aupassen, dass der soziale Friede nicht schon bald für immer flöten geht und das passiert dann, wenn die “vierte” neue ethnische Gruppe gegen 20% an der Gesamtbevölkerung tendieren wird, sich politisch organisiert, dafür sorgen schon die islamischen Imame wie überall in Europa, und dann einen sehr grossen Teil des Kuchens einfordern oder im wahrsten Sinne des Wortes besetzen wird, den bis jetzt so gut wie alle Südtiroler oder Altoatesini erwirtschaftet oder besessen haben. Die Politik wird des sozialen Friedens wie immer und überall diesem Druck nachgeben und der bescheidene Wohlstand für Jedermann/frau in der “Klasse” der Arbeitnehmer ist dann endgültig Geschichte. In diesem Sinne bin ich ein Egoist und ein Realist, der “nur” in Ruhe und Frieden in den nächsten Jahrzehnten noch leben will, später dann kommt die Migrationsinnflut, wo Europa nicht mehr zu erkennen sein wird, fürchte ich zumindest.

  19. Seeland sagt:

    “später dann kommt die Migrationsinnflut, wo Europa nicht mehr zu erkennen sein wird, fürchte ich zumindest.”

    Ja, da gebe ich dir voll recht, richtig aufhalten wird sich das Ganze nicht lassen, aber Fatalismus oder eben eine mutwillige bzw. unreflektierte Beschleunigung dieses Prozesses ist einfach unverantwortlich. Ich habe eigentlich keinen Bock auf Bürgerkrieg.

    “Die multiethnische Realität ist in Europa fest etabliert und in ein paar Jahrzehnte werden die größten europäischen Staaten ganz andere ethnisch-sprachig-kulturelle Verhältnisse haben.”

    s.o. – das stimmt wohl, z.T., wohlgemerkt und nur in den großen Städten, aber gut kann ich das nicht heißen.

    “Bei uns in Deutschland gibt es schon Städte, in denen die “Deutschen” in der Minderheit sind, und es stört niemand, bis auf ein paar rechte Hohlköpfe, die zum Glück mit ihren ausländerfeindlichen Parolen nicht besonders weit kommen, wie die Wahlergebnisse in den meisten Bundesländern zeigen.”

    Das ist ja der größte Schwachsinn, den ich je gehört habe. 1. warum schreibst du “Deutsche” mit Anführungszeichen?! Deutsche sind nunmal Deutsche, außer du meinst “Deutsche mit Migrationshintergrund”. Die sind aber in diesen Gegenden nicht in der Minderzahl, im Gegenteil.
    Es ist auch nicht richtig, dass diese Entwicklung außer ein paar Dumm-Glatzen niemanden stört. Das hätte die Antifa wohl gerne. (Und das Wahlergebnis ist auch nicht unbedingt der Spiegel der gesellschaftlichen Meinungswelt, denn welcher halbwegs denkende Mensch wählt freiwillig die NPD?! – Viele Bürger, vor allem in Ostdeutschland gehen gar nicht mehr zur Wahl, da sie der Meinung sind, dass keine der zur Wahl stehenden Parteien sie noch repräsentieren kann. Kann ich verstehen, da du die großen Parteien echt alle wegschmeißen kannst.)
    In der Tat sind viele Deutsche nicht einverstanden mit einer massiven Einwanderung, und heutzutage – spätestens seit der Ermordung des Filmemachers van Gogh in Holland – ist auch wird auch die unreflektierte Multikulti-Ideologie sogar im öffentlichen Diskurs hinterfragt. In Zeitungen wie der “Zeit” erscheinen kritische Artikel, und das will schon was heißen, da einem ja früher immer eingeredet wurde, man sei Nazi, wenn man an der Einwanderung Kritik übt.
    In Berlin-Neukölln gibt es schon Schulen, die von Security-Firmen bewacht bzw. überwacht werden, auch in den Stadtteilen Kreuzberg und Wedding hast du Schulen mit einem Ausländeranteil von 90 %, mit massiven sprachlichen und kulturellen Problemen. Die lassen sich auch nicht so einfach lösen, auch nicht im Sinne der Kinder und Jugendlichen, auf die oft nur die Arbeitslosigkeit wartet – ein sozialer Brennpunkt. Diese Probleme werden inzwischen auch nicht mehr bagatellisiert, nicht mal mehr von der Bundeszentrale für Migration und Flüchtlinge, die spezielle Broschüren zu dem Thema herausgibt.
    So, und dann kommst du mit so einem Blödsinn daher. Ich kann nur warnen.

  20. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    Wo von denn warnen? Deutschland ist vielleicht das einzige Land in Westeuropa, in dem sich bis jetzt keine bürgerkriegsähnlichen Zustände verwirklicht haben, wie in Frankreich, Belgien oder Großbritannien.
    Der Großteil der hier lebenden Ausländer ist gut integriert und es gibt nirgendwo nächtliche Sperrstunden oder Ausnahmezustände.
    Ich pendle so gut wie jeden Tag zw. Frankfurt am Main und Offenbach. In der S-Bahn sitzen mehr Ausländer als Deutsche bzw. mehr Dunkle als Weiße, am Offenbacher Marktplatz ebenso. Ich laufe da auch abends oft rum und ich kann Dir versichern, es ist mir nie was passiert.
    Vielmehr stören mich der Sicherheitswahn, der in Einschränkung der Bürgerrechte mündet, sowie die unbegründete Islamophobie, die von als bürgerlich getarnte rechte Populisten wie Udo Ulfkotte verbreitet wird.
    Wir haben in der BRD gut funnktionierende Ordnungskräfte und ein Verfassungsschutz, der manchmal zu gut funktioniert.
    Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen.
    Gegen den jetzigen “Überfremdungsprozeß” können wir wenig tun, und das aus einem ganz einfachen Grund: Die Wirtschaft (nicht nur in Deutschland, sondern auch im restlichen EU-Raum) braucht Arbeitskräfte aus dem Ausland; wir Ureuropäer werden immer älter, und wir vermehren uns nicht mehr, sondern wir kriegen keine Kinder mehr. Ergo, wir sind quasi von Aussterben bedroht.
    Es sind die Immigranten, die uns demographisch wie wirtschaftlich über Wasser halten.
    Deutschland hat 82.000.000 Einwohner, davon sind 15.000.000 mit Migrationshintergrund.
    Wenn wir die nicht hätten, würde es uns erheblich schlechter gehen.
    Außerdem sehe ich diese große Gefahr, die von den Mullahs ausgehen soll, überhaupt nicht.
    Islamische Fundamentalisten werden hier scharf beobachtet, und es wurden einige Aschläge verhindert.
    Insofern, fühle ich mich ziemlich sicher.
    Daß es im Puncto Integration noch viel zu tun gibt, will und kann ich nicht bestreiten.
    Da sind aber auch diejenigen Schuld, die in den vergangenen 40 Jahre keine vernünftige Ausländer- und Integrationspolitik betrieben haben, und Migranten als Gastarbeiter und nicht als Mitbürger angesehen haben.

  21. Mazinga Z sagt:

    @Matteo
    Da sind aber auch diejenigen Schuld, die in den vergangenen 40 Jahre keine vernünftige Ausländer- und Integrationspolitik betrieben haben, und Migranten als Gastarbeiter und nicht als Mitbürger angesehen haben.

    Nicht immer… auch wir hier in Tirol wollten die Integration menschenwürdig betreiben. Viele der Zugezogenen wollten aber von unsere Kultur, Sprache und Lebensgewohnheit nichts wissen und weigerten sich einfach sich zu integrieren. Sie wollten uns ihre Sprache aufzwingen und als das nicht gelang, wollen sie nun gemischprachige Kindergärten und Schulen.
    Ja stell dir mal vor, in Kreuzberg/Berlin würden die Türken einfach nur Türkisch sprechen und behaupten “Wir sind in der Türkei!”…

    Stell dir mal vor, in Berlin würde man gemischprachige Kindergärten und Schulen machen……

  22. Gabriele sagt:

    @ Lorenz

    Il paragone tra il Sudtirolo e Berlino è quanto meno grottesco. Non mi risulta affatto che Berlino sia stato annesso alla Turchia nel 1919. Invece il Sudtirolo sì, è stato annesso al regno d’Italia quasi cento anni fa. Se conosci la storia (e un po’ la conosci) non dovresti stupirti del tentativo di assimilazione compiuto dallo stato italiano nei confronti della sua minoranza “al confine”. Le cose andavano così. E’ stato un successo del popolo sudtirolese (in massima parte) e dei governi italiani (a partire dagli anni sessanta) aver compiuto una significativa revisione di questa impostazione “colonialista”. La polemica sulle scuole “bilingui” tocca molto marginalmente queste cose (o non le tocca più come le toccava quaranta o cinquant’anni fa). Io (che mi occupo seriamente di queste faccende) non tollero che si faccia confusione su questo.

  23. Dödl sagt:

    @Matteo: Wenn ein Haus durch einen Unfall in Brand gerät und plötzlich Massen von Türken verrückt spielen, weil die Bewohner Türken waren und sie deshalb (ohne Ursachenforschung zu betreiben) automatisch daraus schließen, dass es da jemand auf sie abgesehen hat, wenn sich dann noch die türkische Regierung einschaltet und Massen zusammenruft, um Werbung dafür zu machen, dass sich der Türke nicht all zu sehr integrieren lassen soll, dann willst Du uns doch nicht etwa erzählen, dass in Deutschland immer alles schon gerade läuft? Ich habe selbst eine Zeit lang in München gelebt. Die Situation ist mir lange nicht so harmonisch vorgekommen, wie Du sie hier beschreibst!

  24. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Lorenz
    Die Sache ist aber ein wenig anders: Südtirol wurde von Italien anektiert und unterworfen, und der italienische Zentralstaat bzw. die faschistische Diktatur betrieb eine Politik der gewaltsamen Entnationalisierung und Zwangsitalianisierung zu ungunsten der deutschen und ladinischen Bevölkerung.
    Die italienischen Siedler, die in den 30er nach Südtirol kamen, taten dies nicht freiwillig, sondern wurden dort von der römischen Regierung hingeschickt, um das Land zu kolonisieren.
    Mir ist nicht bekannt, daß die BRD neulich Gebiete an die Türkei abgetreten hätte.
    Die Türken sind hier hergekommen, weil die deutsche Wirtschaft sie gebraucht hat, und um sie geworben hat.
    In Südtirol sind die Italophonen eine Minderheit, gehören aber der nationalen Mehrheit an.
    Was zweisprachige Schulen betrifft, kann ich Dir sagen, daß es in vielen deutschen Städte mittlerweile die Möglichkeit gibt, zweisprachiges Abi zu machen: deutsch-französisch, deutsch-italienisch, deutsch-polnisch, deutsch-türkisch, was in einer globalisierten Welt nicht verkehrt ist.

  25. Mazinga Z sagt:

    Wie…. du willst gemischtsprachige Kindergärten??????
    So wie in Aosta????

    Die Aostaner sind fast so schnell untergegangen wie die Andrea Doria…. oder die Titanic….

  26. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Dödl
    Das sind eben tragische Unfälle, und am Anfang hat man nicht ausschließen können, ob es sich um ein Verbrechen mit rassistischem Grund gehandelt hat, deswegen auch die Aufregung.
    Das was in Solingen und Mölln passiert ist, ist für viele Türken hier eine schmerzvolle Erinnerung.
    Erdogan spricht nicht für alle hier lebenden Türken, die mit den Deutschen friedlich zusammen leben wollen, und die mittlerweile für die deutsche Wirtschaft unentbehrlich geworden sind, man schaue sich die Zahl türkischer Unternehmen in der BRD an: über 70.000 .
    Wir haben hier keine Bürgerkriegszustände und es gibt keine No-Go-Areas, wie anderswo.

  27. Mazinga Z sagt:

    @Matteo
    Südtirol wurde von Italien anektiert und unterworfen….
    Leider… man hat uns vom Vaterland getrennt….. was würde wohl ein anderes Volk machen….

    Die italienischen Siedler, die in den 30er nach Südtirol kamen, taten dies nicht freiwillig, sondern wurden dort von der römischen Regierung hingeschickt, um das Land zu kolonisieren.

    Italienische Siedler????????????????????
    Seit wann kamen die Italiener als Siedler?????
    Unter Siedler verstehe ich ganz was anderes:
    Bauern zB… gibt es in Süd-Tirol ital. Bauern……. ich habe halt noch nie einen gesehen…..
    oder Zimmerer….. boh….
    Siedler….. der war gut der Witz hahahahah

    Sind sie gezwungen geworden ????
    Die Armen… jetzt sind die Italiener die Opfer… sie mussten nach Alto Adige um das Land aufzu bauen.
    Nicht vergessen 1918 gab es in Österreich 1-2% Analphabeten…
    im Königrei Italien gab es 28%!!! Alto che die Kultur und Sprache raufgebracht ( steht am Denkmal )

    Gemischtsprachige Schulen…… gute Idee..

    Deutsch/Ladinisch und Italienisch/Ladinisch….. dann haben wir entlich unsere alte Landessprache wider….. gute Idee…

  28. Dödl sagt:

    @Matteo: Es gab in München einen Park, den jeder halbwegs vernünftige Mensch gemieden hat, weil sich dort sehr viele Banden von Ausländern rumtrieben!
    Ich war in Dortmund zu Gast. Dort hat mir der Besitzer des Hotels geraten, sollte ich das Hotel verlassen, dann links zu gehen und nicht nach rechts, weil eben rechts vom Hotel ein bekanntes Ausländerviertel ist, wo man sich nachts nicht ganz sicher fühlen kann!
    Ich bin in Berlin in eine Bar geraten, da wurde ich von einer Gruppe Ausländern gefragt, was ich denn hier zu suchen hätte (ich sehe wohl nicht sehr türkisch aus).
    Matteo, ich will ja nicht sagen, dass ein gutes zusammenleben nicht funktionieren kann, und ich zweifle auch nicht daran, dass es in Deutschland zum Großteil auch tatsächlich recht gut läuft. Du kannst uns aber nicht erzählen, dass dort alle in Harmonie zusammenleben. Deutschland ist nicht Utopia!

  29. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Lorenz
    Die Italianisierung Aostas konnte schneller durchgefhrt werden, weil die Region schon immer einem italienischen Staat angehört, und weil man eine Grenzregion, in der eine verwandte Sprache gesprochen wird, viel besser assimilierbar ist, als eine, in der man eine vollkommen andere Sprache spricht.
    Außerdem haben die Südtiroler erfolgreich den Etnationalisierungsmaßnahmen Widerstand geleistet, passiv wie aktiv.
    Aosta war dünner besiedelt, also einfacher zu majorisieren, irtalienischerseits, und das Franco-Provenzalische ist dem Italienischen ähnlicher als das Deutsche.
    Damals pflegten Nationalisten europaweit den Gedanke der reinen Sprach- und Volksgrenzen, also ohne “zone grigie”, so wurde zum Beispiel Nizza, eine vor 150 Jahren noch fast ausschließlich italienischsprachige Stadt, binnen einige Jahrzehnte völlig französisiert. Die Italiener sind heuute dort eine winzige Minderheit.
    In Südtirol werden lokale Traditionen, Gebräuche und Dialekt sehr gepflegt und hochgehalten, insofern sehe ich da keine große Assimilations”gefahr”.
    Wenn ich aber durch Oltrisarco oder Eurpa-Novacella laufe, und kein Mensch kann mir was auf deutsch sagen, oder im Vintschgau oder Eisacktal jemand kein italienisch versteht, mache ich mir Sorgen, da diese Menschen in einem dreisprachigen Gebiet wohnen, und eigentlich mindestens 2 dieser 3 Sprachen beherrschen sollten.
    Außerdem unterhält Südtirol enge kulturelle, wirtschaftliche, politische und sozial-gesellschaftliche Verbindungen zu Österreich und zu Deutschland, da sehe ich für die deutsche Sprache zw. Brenner und Salurn keine Bedrohung.

  30. Seeland sagt:

    “Wo von denn warnen?”
    Vor eben diesem falsch-verstandenen Multi-Kulti-Gebrabbel. Auch und gerade in Tirol.

    “Deutschland ist vielleicht das einzige Land in Westeuropa, in dem sich bis jetzt keine bürgerkriegsähnlichen Zustände verwirklicht haben, wie in Frankreich, Belgien oder Großbritannien.”
    Noch – nicht, sage ich. Möglicher Grund, die Deutschen hatten keine (namhaften) Kolonien in Übersee, aus denen ganz selbstverständlich Leute hinziehen können.

    “Es sind die Immigranten, die uns demographisch wie wirtschaftlich über Wasser halten.”

    Deutschland ist eh überbevölkert. Zu früheren Zeiten lebten viel weniger Menschen auf der Erde. Wir bräuchten nicht so viele Menschen. Das Wirtschaftssystem “fordert” dies vielleicht, ja. Es ist ja auch ein Scheiß-System, das gerade dabei ist, sich selbst gegen die Wand zu fahren.

    “Außerdem sehe ich diese große Gefahr, die von den Mullahs ausgehen soll, überhaupt nicht.”

    Was jetzt Anschläge betrifft, bedingt, würde ich sagen. Aber diese Leute sind genauso menschenverachtend wie Dumm-Nazis, Faschos oder Kommies. Hättest du es gerne, wenn auch europäische Frauen zukünftig mit Kopftuch rumrennen müssen, weil sie sonst Schlampen, Huren oder sowas sind? Ich habe jedenfalls keinen Bock drauf. So denken die aber. Natürlich nicht alle, logo. Viele aber.

    “Da sind aber auch diejenigen Schuld, die in den vergangenen 40 Jahre keine vernünftige Ausländer- und Integrationspolitik betrieben haben, und Migranten als Gastarbeiter und nicht als Mitbürger angesehen haben.”

    Mag sein. Ursprünglich waren es ja auch Gastarbeiter. Man hätte nicht so viele reinlassen sollen, das sagen sogar schon Türken hier.
    Ja, und von der anderen Seite wurde auch viel Mist gemacht – man sah nämlich die Integration als unmenschliche “Eindeutschung” der Ausländer an. Steht so in der dementsprechenden Fachliteratur.

    Solange man von Hartz IV noch einigermaßen leben kann, geht’s. Aber nimm das mal weg, dann hast du diese Zustände auch in Deutschland, das garantier ich dir.

    “Ich pendle so gut wie jeden Tag zw. Frankfurt am Main und Offenbach. In der S-Bahn sitzen mehr Ausländer als Deutsche bzw. mehr Dunkle als Weiße, am Offenbacher Marktplatz ebenso. Ich laufe da auch abends oft rum und ich kann Dir versichern, es ist mir nie was passiert.”

    Das fände ich bedrohlich. Dort würde ich nicht gerne wohnen wollen.
    Auch wenn nix passiert. Da fühle ich mich nicht mehr zuhause.

    Mazinga Z: “Ja stell dir mal vor, in Kreuzberg/Berlin würden die Türken einfach nur Türkisch sprechen und behaupten “Wir sind in der Türkei!”… ”

    Sie sprechen dort auch einfach nur Türkisch. Das ist ein Fakt. Es gibt türkische Geschäfte, Reisebüros, … alles was man so braucht. Und nicht nur in Berlin.
    V.a. viele der Frauen können überhaupt kein Deutsch und werden von ihren Männern sogar daran gehindert, Deutschkurse zu besuchen. Ist ein Fakt.
    Natürlich gibt es auch gut integrierte Türken, aber nicht so viele. Das tendiert alles zur Parallelgesellschaft.

    Ein Kumpel, der mal im Ruhrpott gearbeitet hat, wo es anscheinend noch heftiger ist, erzählte, er wurde in Geschäften öfter mal als “Scheiß-Deutscher” beschimpft, in der Schlange einfach überholt usw. Was willst du da machen.

    MazingaZ: “Stell dir mal vor, in Berlin würde man gemischprachige Kindergärten und Schulen machen……”

    Das kommt vielleicht als nächstes. (In der Fachliteratur wird es bereits gefordert!) An vielen Schulen wird eh schon Deutsch als Zweitsprache unterrichtet, Deutsch-Förderunterricht erteilt etc. Und eben Türkisch auch unterrichtet, was an und für sich gut ist, da die Kinder zuhause auch kein gutes Türkisch hören, weil es die Eltern selbst nicht können. Ohne gefestigte Sprachkenntnisse können sie auch Deutsch nicht richtig lernen.

    Ja, und es gibt bereits Schulen in Berlin mit bis zu 100% Ausländeranteil – Deutschen wird vom Direktor höchstpersönlich abgeraten, die Schule zu besuchen, da es dort benachteiligt würde.
    Es gibt an Schulen, wo auch noch Deutsche drin sind (in solchen Gegenden) auch natürlich Diskriminierung und Gewalt gegen Deutsche.
    Natürlich gibt es auch gegenteilige Beispiele. Aber allein schon die Tatsache, dass es sowas gibt, sollte einen doch nachdenklich machen. In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

    “Gegen den jetzigen “Überfremdungsprozeß” können wir wenig tun, und das aus einem ganz einfachen Grund: Die Wirtschaft (nicht nur in Deutschland, sondern auch im restlichen EU-Raum) braucht Arbeitskräfte aus dem Ausland;”

    Das typische Argument. Warum brauchen wir, mit ca. 5 Millionen Arbeitslosen, viele davon übrigens auch Ausländer bzw. mit Migrationshintergrund, oder aber Ostdeutsche – weitere Arbeitskräfte aus dem Ausland?! Das ist nicht logisch, würde ich mal sagen. Deutsche wandern aus, nach Dänemark, Schweden, die Schweiz, nicht zuletzt: Österreich – weil sie keinen Job finden! (Das ganze wird auch noch z.T. vom Staat gefördert!!) Und dann sagt man, man braucht Arbeitskräfte aus dem Ausland. Das stimmt doch was ganz gewaltig nicht.

    “Vielmehr stören mich der Sicherheitswahn, der in Einschränkung der Bürgerrechte mündet”

    Schäuble find ich auch scheiße, da kann ich ja gleich in die DDR ziehen.

  31. Mazinga Z sagt:

    Vintschgau oder Eisacktal jemand kein italienisch versteht

    Moment…. ich habe noch nie einen Süd-Tiroler gesehen, der nicht italienisch spricht………. ausser Kinder bis 6-8 Jahren.
    Wir sprechen zwar nicht perfekt Italienisch… aber wir sprechen es.
    In Bozen können ca. 90% der Italiener nicht Deutsch. In Bruneck spricht ca. 90% der Italiener Deutsch….. in Brixen idem was ist den da wohl schiefgelaufen?????

    Die Siedler :-)

  32. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Lorenz
    Gut, vielleicht war die Bezeichnung “Siedler” fehl am Platz, dann nennen wir sie halt anders, wie Du willst.
    Fakt ist, daß sie zur Majorisierung des Landes hochgekarrt wurden, und für die gewaltsame Politik der Faschisten nichts können.
    Gewissermaßen kann man sie schon als Opfer bezeichnen, denn niemand hat sie gefragt, ob sie dort hinwollten.
    Dem italienischen Fabrikarbeiter kann man wohl kaum die Schuld für all das geben, was zw. 1919 und 1943 passiert ist.

    @Dödl
    Ne, es ist weder Utopia noch Schlaraffenland (das gibt’s nirgendwo).
    Mir geht nur der sich heute verbreitende Katastrophismus auf die Nerven, als ob in ein paar Tage der Weltuntergang angesagt sei, und das hat nicht nur mit Ausländer bzw. Kriminalität oder Integration zu tun.
    Wenn ich den Fernseher anschalte, wimmelt es von Sendungen bezüglich Klimakatastrophen, Tsunamis, Meteoriteneinschläge und was weiss ich noch.
    Man sollte einfach versuchen, die Sachen vernünftig zu betrachten, ohne gleich deswegen so tun, als ob wir am Rande des Abgrundes stünden.

  33. Mazinga Z sagt:

    @Matteo

    Bis 1943 kamen fast nur Italiener die auch in der Partei vom Benito Mauschel ( Benito Mussolini ) waren… das sagt alles….

    ja genau… der Urgroßvater hies noch Mauschel………

  34. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Lorenz
    Ja, in Bruneck oder Brixen könnten die Italiener ohne jeglichen Kenntnisse der deutschen Sprache nicht besonders weit kommen und, ehrlich gesagt, ich möchte niemals in einem Land leben, dessen Sprache ich nicht einigermaßen beherrsche.
    In Bozen ist es anders, da dort viele Italiener noch der Devise “siamo in Italia, si parla italano!” folgen. Diese stehen eindeutig auf er Verliererseite des Lebens.

  35. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Lorenz
    Mauschel….woher haste die Quelle? Das würde mich echt interessieren!
    Daß viele Parteimitlgieder dabei waren, ist mir bekannt. Aber waren es echt die absolute Mehrheit? Das kommt mir spanisch vor.

  36. Mazinga Z sagt:

    Franz ( Francesco) Heinrichar, ehemaliger kroatischer „Nezavisna Država Hrvatska“ Konsul in Italien. Er starb in den Neuziger Jahren in Gries bei Bozen. Er hatte die ganzen Unterlagen und Stammbum der Familie Mussolini. Jetzt müsste alles seine Nichte in der Schweiz haben. Ich habe Ihn früher manchmal die Zeitung vorbeigebracht und er war immer sehr großzügig beim Trinkgeld.
    Da gab es Unterlagen der Familie Mauschel die bis ins Jahr 1200 ging.
    Der Name tauchte das erste Mal in Venedig auf. Es gab aber auch ein paar Historiker in den 60, die da eine Studie gemacht haben und in den 80 kam es auch in einer Sendung der Rai vor.
    In den letzten Jahrzehnten wurde aber sehr viel vertuscht…. wenn du einen Jornalisten kennst, könnte man da mal was machen…..

  37. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    Lorenz
    Eine äußerst interessante Geschichte! Würde das heißen, Mussolini könnte jüdischer Herkunft sein? (der Name Mauschel klingt zumindest ostjüdisch).
    Es wurde viel über die jüdischen Wurzeln der Familie Hitler gesagt, aber noch nie über welche bei den Mussolinis.
    Ich kenne eine junge Journalistin, die für die FAZ schreibt, wenn Du Unterlagen besorgen könntest, könnte man durchaus was starten.

  38. Mazinga Z sagt:

    jüdischer Herkunft… muß nicht sein.. In Italien wurden in den letzten 300 Jahren fast 1/3 der Nachnamen geändert. Mauschel, Mausche, Meuscel und Mauscel waren in ganz Europa verbreitet.

    Darüber zu schreiben…. da braucht man aber einen langen Atem.

    Vor 20 Jahren haben mehrere Historiker über Leo Trotzki geschrieben und wurden von allen Seiten angegriffen.
    Leo Trotzki – vollständiger Name Lew Dawidowitsch Trotzki – gebürtig Lew Dawidowitsch Bronstein
    oder
    Lenin – vollständiger Wladimir Iljitsch Uljanow – Lenin hatte eine Deutsche Mutter
    Karl Marx – ursprünglich Marx Levi

    oder
    George Washington soll während seiner Amtszeit ermordet und durch Adam Weishaupt ersetzt worden sein. In diesem Zusammenhang wird häufig erwähnt, dass von beiden Hanf zum Konsum als Droge angebaut wurde. Mit dem Weißkopfseeadler, auf Washingtons Anregung zum Wappentier der Vereinigte Staaten gewählt, habe sich in Wahrheit Weishaupt ein Denkmal gesetzt.

    und so weiter..
    darüber zu schreiben… eher kontraproduktiv

  39. Helmut sagt:

    @Matteo
    Ich kenne viele Italiener hier in Brixen, aber nur sehr wenige die Deutsch können. Das gleiche gilt fürs Wipptal und der Grund daß sie damit weiter kommen sind wir Südtiroler die ohne nachzudenken sofort italienisch mit ihnen reden.

  40. Seeland sagt:

    “George Washington soll während seiner Amtszeit ermordet und durch Adam Weishaupt ersetzt worden sein. In diesem Zusammenhang wird häufig erwähnt, dass von beiden Hanf zum Konsum als Droge angebaut wurde. Mit dem Weißkopfseeadler, auf Washingtons Anregung zum Wappentier der Vereinigte Staaten gewählt, habe sich in Wahrheit Weishaupt ein Denkmal gesetzt.”

    Geht’s hier um Verschwörungstheorien? ;-) )
    23 und so?

  41. Markus Anton sagt:

    Noch eine Theorie, für die es wenig Belege gibt. Die Mutter von A. H. alle wissen wer dieser Mann war, hatte angeblich ein uneheliches Kind mit einem jüdischen Weinhändler in Ober-Österreich, die mit ihm nicht freiwillig Sex hatte, sehr milde ausgedrückt. Es gibt aber auch die Theorie, dass dies nicht für Adis Mutter, sonder für die Mutter der Mutter zutraf. Der Weinhändler zahlte angeblich sehr lange Alimente für den kleinen Adi, der Stief-Vater hasste ihn und umgekehrt und die ganze Familie hasste zusammen die Juden. Er sah sicher sehr arisch und urgermanisch aus. Daraus kann man angeblich die ganze Tragödie ableiten, die pauschal alle Juden bis 1945 im Einflussbereich des Dritten Reiches unter dem Regime des später bekannten grossen Diktators in Berlin aber auch des kleinen Duce in Roma betroffen hat. Den US-Film ” Der große Diktator” mit Ch. Chaplin von 1940 (?) sollte jeder geschichtsinteressierte Mensch gesehen haben, es ist ein muß! Vor allem die Parodien auf Adi und Benito sind super.

  42. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Lorenz
    Meine Großmutter väterlicherseits heißt mit Nachnamen Landeschi, ihr Vater kam aus Barberino di Mugello, ihre Mutter aus Rignano sull’ Arno.
    Der Nachname “Landeschi” taucht auch in anderen Gegenden der Toscana auf. Manche behaupten, es sei slawischer Herkunft, andere meinen, es sei urtoskanisch.
    Zumindest sind mir in der Toscana keine große Umbenennungen der Nachnamen bekannt.
    Die von Dir zitierte Tatsache klingt aber interessant! Hast Du da mehr Infomaterial diesbezüglich?
    In Deutschland wurden auch jede Menge Nachnamen geändert oder umgeschrieben, besonders bei Nachkommen von Hugenotten und Osteuropäer, oder zum Beispiel viele baltoslawische Nachnamen in Ostpreußen.

  43. Mazinga Z sagt:

    Die Namensänderungen in Italien waren hauptsächlich in Norden und Süden.
    Im Süden waren ja noch viele albanische, griechische und normannische Nachnahmen vorhanden. Die meisten Namensänderunger jedoch wurden in Friaul, Lombardei, Piemont und hauptsächlich Veneto gemacht. Gerade im Veneto waren ja noch die alten Flur-, Dorf- und Stadtnamen, die alles andere als italienisch waren.
    Spilimbergo (furlanisch: Spilimbèrc, deutsch: Spengenberg)
    Vicenza (deutsch veraltet Wiesenthein oder Cimbria)
    Verona (veraltet deutsch: Bern oder Welschbern, zimbrisch: Bearn)
    Negrar
    Breganze (früherer Namen Bregantz)
    Treviso (Trevix)
    Vidor
    Thiene
    Udine (früherer Namen Videm/Weiden )
    Verzegnis (furlanisch Verzegnis, lokal Verzegnas)
    usw…

  44. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Lorenz
    Die normannischen Namen wurden schon sehr früh italianisiert, da kannte man das Wort Italianisation gar noch nicht.
    Sehr viele sizilianische und süditalienische Adelsgeschlechte sind normannische und byzantinische Herkunft.

  45. organisator sagt:

    @alle

    Ignoriert diesen Deppen “Matteo” einfach, der spammt auch unseren Blog immer wieder gerne zu, dort als “Morrissey”.

    Mal ein Zitat von ihm:

    —–

    Bei uns in Deutschland gibt es schon Städte, in denen die “Deutschen” in der Minderheit sind, und es stört niemand, bis auf ein paar rechte Hohlköpfe, die zum Glück mit ihren ausländerfeindlichen Parolen nicht besonders weit kommen, wie die Wahlergebnisse in den meisten Bundesländern zeigen.

    —–

    Er verkennt dabei, dass dies nur daran liegt, wie sich die deutschen Rechtsparteien aufführen. Die NPD ist teilweise eine Schlägertruppe, da mit Kameradschaften verflochten, die DVU ist überaltert, die Republikaner existieren nur noch auf dem Papier. Einzige seriöse Alternativen sind in Sachsen die AFV und in NRW die PROs. Und letzteren traut man bei den Wahlen 2009 zweistellige Ergebnisse zu, da sie vom Typ her mit der FPÖ vergleichbar sind: bürgernah, gewaltfrei und nicht abgehoben.
    Glaubt mir, es stört nicht nur “ein paar rechte Hohlköpfe”, sondern bestimmt sogar eine Mehrheit des Volkes. Nur fehlen eben die seriösen Alternativen.

    In diesem Sinne,

    ignorieren bitte!

  46. organisator sagt:

    Nachtrag

    @Morrissey

    http://www.pi-news.net/2007/11/morrissey-aus-der-heimat-gefluechtet/

    Soviel zu deinem Idol. Geflüchtet vor ganz toller MultiKultur…

  47. Mazinga Z sagt:

    Morrissey ei Patriot????

  48. organisator sagt:

    @Mazinga

    Wer weiss… zumindest ein wachgerüttelter Mensch.

  49. Mazinga Z sagt:

    Morrissey
    http://de.youtube.com/watch?v=WTK0fWrhT_E

  50. Morrissey sagt:

    @Organisator
    Zumindest ist Morrissey kein Rassist und kein Rechtsextremist, wie andere.

  51. organisator sagt:

    @Morrissey

    Zumindest hättest du mich als Rassist und Rechtsextremist bezeichnet, wenn ich solche Texte wie in diesem

    http://www.pi-news.net/2007/11/morrissey-aus-der-heimat-gefluechtet/

    Artikel zitiert, geschrieben hätte. Aber scheinbar drückst du bei deinen Lieblingen ein Auge zu, was? Der echte Morrissey kam mit Multi-Kulti-GB nicht klar, warum benennst du dich also nach einem, der in deinen Augen Rassist sein müsste?

    Typisch Linker: Die eine Hälfte schizophren und die andere auf beiden Augen blind…

  52. Michi sagt:

    Och manno!
    Typisch Rechter, für jedes Thema gibt es gleich einen passenden PI-Artikel! Wie jämmerlich! Findest du keine glaubwürdigeren und besser recherchierten Artikel? Mehr dazu: http://www.politischkorrekt.info

    LG Michi

  53. Matteo Gesualdo Corvaja sagt:

    @Organisator
    Alleine die Tatsache, daß du einen einseitien Artikel einer sehr fragwürdigen Seite zitierst, beweist mir, daß du den Künstler Morrissey weder kennst, noch hast du eine Ahnung seiner Musik.
    Morrissey hat sich schon immer auch in seiner Heimat gegen Rassismus engagiert.

    @Michi
    Perlen vor die Säue.

  54. Seeland sagt:

    @ alle: Ich möchte mit Nazis nix zu tun haben.

  55. Mazinga Z sagt:

    Extreme Linke und extreme Rechte sind zu Verurteilen. Der Kommunismus und der Faschismus/Nationalsozialismus muß man als Totalitarismus bezeichnen und bekämpfen.
    Nicht zu vergessen – Demokratie:
    Die Geschichte der Demokratie ist eng verknüpft mit der Entwicklung der Idee des Naturrechts, die wiederum eng verwandt ist mit dem Begriff der Menschenrechte.

  56. organisator sagt:

    @Michi

    http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-496992/Morrissey-refuses-live-UK-immigration-explosion.html

    Besser so?

  57. Michi sagt:

    In Sachen Rassismus bist du solange unglaubwürdig, solange du mit PI wirbst!

    LG Michi

  58. meihoamat sagt:

    Auffallend ist, dass du starke Sympathien zur NPD zeigst, lieber Organisator. Ein Grund mehr, sich von dir zu distanzieren.
    Über die Grünen hast du zwar mehr rezensiert, aber die NPD hälst du ziemlich im reinen. Warum braucht man sich nicht zu fragen.

    Ich als Tiroler und Patriot, der seine Heimat liebt und sicherlich politisch gesehen rechts steht, weise solche “Aktionen” wie die hier:

    http://www.npd-nuernberg.de/suedtirol.htm

    ZURÜCK!

    Ich weiss nicht, ob du selbst da mitmischt, aber schon der Bericht straft euch lügen. Der Nationalsozialismus oder das sogenannte Deutsch-Nationale war für unser Land eines der dunkelsten Momente. Adolf Hitler hat unser Volk verraten und mit Mussolini die Option forciert. Deswegen durfte mein Vater in der Steiermark aufwachsen. Versprochen wurde ein Neubeginn, mit Landwirtschaft und bla bla bla und man hat nichts bekommen. Alles verloren, alles nur Rauch.

    Und zuallerletzt frage ich mich mit welchem Recht du Matteo, dessen Beiträge ich immer sehr schätze, abkanzelst. Sind das deine Gene also sogenannte “Herrenrasse”, die dich dazu bewegen oder welches Problem hast du?

    Auch wie du Ario Ebrahimpour Mirzaie beschreibst bzw. rezensierst erinnert mich an Plakate und Fotos von “damals”. Ich hoffe, dass du in deinem leben noch Gelegenheit findest, deine Einstellung zu ändern…ein bisschen weniger Menschenfeindlichkeit, ein bisschen mehr Respekt vor anderen politischen Ideen würden dir sehr sehr gut tun.

    Das sind die Aktionen, die euch ins schlechte Licht rücken. Niemand sagt, dass man sein eigenes Heimatland nicht lieben soll, ich sage man soll es sehr wohl lieben. Was mich an der NPD stört, ist dass sie sich nie klar von Naziskins und dem Nationalsozialismus distanziert haben.

    “VERGANGENHEIT

    Das PFS ist der Meinung, dass die deutsche Vergangenheit insgesamt in der deutschen Bildungs- und Meinungsindustrie eindeutig und einseitig negativ und bluttriefend dargestellt wird. Es gibt zu Recht Wissenschaftler und Historiker, die an der überall manifestierten alleinigen deutschen Kriegsschuld rütteln. Die tägliche Dosis Schuldkult, der man in Medien und Öffentlichkeit permanent ausgesetzt ist, sollte aber nicht die Trotzreaktion zur Folge haben, dass man als Rechter, Patriot oder Nationalist kritiklos alles für gut befindet, was Adolf Hitler veranstaltet hat. Das PFS sagt: Reinigung der Deutschen von der einseitigen linken Besudelung, aber kein daraus resultierender Trotz-Hitlerismus.”

    Schon hier graut es mir beim Lesen.

    Mich interessiert nur eines, was hat Adolf Hitler gut gemacht? (und komm mir bitte nicht mit Arbeitsplatzbeschaffung oder Autobahnbauen).

    Danke für die Antwort!

  59. Markus Anton sagt:

    Dieses politische rechtsradikale Gift, das am wirkungsvollsten immer die Selbstbestimmungbestrebungen der Südtiroler von Italien bis in unsere Zeit vergiftet, wurde bekanntlich von der “Firma” Stasi in Ost-Berlin Pankow auf Bestellung aus dem Land wo die Zitronen und vieles andere noch mehr blühen seinerzeit in den 60er Jahren bestellt, entgegengenommen, bezahlt, verteilt und nach dem Zusammenbruch dieses Staates wird es wohl an Patent-Abtretungen nicht fehlen. Die Rechtsradikalen in und um Südtirol machten daher bewiesenermaßen, oder machen gesteuert immer noch (?) die gemeinsame Sache mit den Verwaltern der Fremdbestimmung, um die Selbstbestimmung gezielt in Mißkredit zu bringen. Dieses Faktum ist in der Geschichtsschreibung Südtirols unumstritten. Die “Geschäftskontakte” zwischen Bolzano und Berlin Ost sind in den Bundesdeutschen Archiven bis zum Jahre 1989 sehr gut dokumentiert. Daher alles, was nach Rechtsradikalismus in oder um Südtirol stinkt, kann unter Umständen aus der mit Patenten arbeitenden Giftmischerküchen heute in Alto Adige kommen, um die Brunnen der Südtiroler Selbstbestimmung ideologisch und politisch zu vergiften. Es hat einmal eine Sendung zu diesem Thema im August 2007 im Radio Deutschlandfunk aus Köln gegeben. Vielleicht kann man das noch im Archiv abrufen oder in GOOGLE danach suchen, unter: Deutschlandfunk, Südtirol, Sendung “Stasi in Südtirol”, bzw. der Name der Sendung wurde später umgeändert in : “Auftrag Konflikte verschärfen”. Diese Sendung müsste es auch im Archiv auf der Seite der Südtiroler Schützen geben.

  60. Markus Anton sagt:

    Die Sendung des “Deutschlandfunk” vom 07.08.2007 unter dem einige Tage nach der Ausstrahlung geänderten Namen (statt: “Stasi in Südtirol”, später “Auftrag Konflikte verschärfen”) beschäftigt sich mit der gezielten Unterwanderung der Südtiroler Selbstbestimmungbewegung durch gesteuerte Rechtsradikale Elemente bis in die späten 80er Jahre. Dieser Sender in der BRD ist das, was BBC vielleicht in England ist. Diese Sendung kann man in Wort oder in Originalton (Flash, MP3, WMP) unter dem Link finden:

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/654565

  61. Markus Anton sagt:

    P.S. Diese Sendung stammt vom 04.08.2007, nicht vom 0708. und ist im Archiv “Hintergrund Politik” des Senders auf der Startseite 33 oder 32 zu finden.

    Vielleicht geht es jetzt besser:

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/654565/

  62. Seeland sagt:

    @ meihoamat:
    Pfui – NPD und Südtirol – da krieg ich ja’s Kotzen. Wer sowas unterstützt ist eindeutig ein Nazi. Pfui Teufel.

    Auf die Art und Weise kann man viele gute Dinge, die in Südtirol passieren ins schlechte Licht rücken. Sowas ist total kontraproduktiv!!!

    “Was mich an der NPD stört, ist dass sie sich nie klar von Naziskins und dem Nationalsozialismus distanziert haben.”
    - Distanzieren geht auch nicht – die NPD besteht aus solchen Leuten!!
    Ich krieg da nur noch’s Kotzen.

  63. MeiHoamat sagt:

    @ Seeland, das musst du bitte an den Organisator schreiben und nicht an mich. Danke!

  64. Seeland sagt:

    Bitte.

  65. organisator sagt:

    @Michi

    Ist die “Daily Mail” etwa auch rassistisch?

    @MeiHoamat

    Meine Einstellung zur NPD hat sich mittlerweile etwas verändert, da sie in den letzten Wochen deutlich gezeigt hat, dass die Distanzierungen von Gewalt und NS rein taktischer Natur sind. Konnte man früher davon ausgehen, dass der VS seine Nase in so manchem Fall von öffentlicher Empörung über die NPD hatte, waren die letzten Wochen geprägt von Meldungen, die die NPD in sehr schlechtem Licht erscheinen lassen. Das ändert aber an der Sache nichts, dass die Deutschen einem widerlichen Schuldkult ausgesetzt sind und dass der BRD eine demokratische Rechte fehlt.

    Und von Sozialismus halte ich nichts, egal ob von rechts oder links. Desweiteren: Habe ich irgendwo gesagt, Hitler habe etwas Gutes getan? Nein, also muss ich auch keine Beispiele bringen.

    @Markus Anton

    Verwechsle bitte nicht Rechtsradikalismus mit Rechtsextremismus/Neonazismus. Rechtsradikalismus ist ein legitimer Teil des politischen Spektrums: http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsradikalismus

    @Seeland

    Also ich habe die NPD nicht in einen Zusammenhang mit Südtirol gebracht. Das war schon der Herr “MeiHoamat”.

  66. Michi sagt:

    @Organisator
    Ich muss expliziter werden! Du (bzw dein Blog) bist ein rechtsextremer Rassist! (Siehe: http://www.politischkorrekt.info/?p=1831)
    Also was willst du denn? Ich finde Leute wie dich zum kotzen!

    LG Michi

Einen Kommentar schreiben