80 Jahre versteinerte Beleidigung Süd-Tirols
Vorstellung einer Plakataktion
done
Im Rahmen einer Pressekonferenz fand heute Vormittag eine Protestaktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT gegen das faschistische Siegesdenkmal in Bozen statt, welches vor genau 80 Jahren, am 12. Juli 1928 eingeweiht wurde.
Dabei wurde auch die neue Plakataktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT vorgestellt, welche sich gegen das Siegesdenkmal richtet und in den kommenden Wochen in allen Süd-Tiroler Gemeinden plakatiert wird.
Ein Relikt wie das Siegesdenkmal, deren einziger Zweck die Demütigung der einheimischen Bevölkerung ist, darf in der heutigen Zeit keinen Platz mehr finden, weshalb die SÜD-TIROLER FREIHEIT den sofortigen Abbruch fordert.
Bezirkssprecher Lorenz Puff und Hauptausschussmitglied Roland Lang erläuterten den Vorschlag des Bezirkes Bozen Stadt/Land zur Errichtung eines Kinderspiel-platzes anstelle des Siegesdenkmales und präsentierten dazu ein 2×2 Meter großes Schild mit einer Fotomontage, welches zeigt, wie schön Bozen ohne das Siegesdenkmal aussehen würde.
Von einem Park mit einem Kinderspielplatz würden alle Bürger von Bozen profitieren und somit eines der schlimmsten Zeugnisse imperialistischer Menschenverachtung endlich beseitigt.
Neben den Beinhäusern an der Unrechtsgrenze stellt das Siegesdenkmal nämlich die größte Beleidigung der angestammten Tiroler Bevölkerung dar.
Spielplatz ( ehem. Siegesplatz/Friedensplatz )
Nach einer Bleistiftzeichnung, die von Mussolini selbst stammen soll, hat der faschistische Hofarchitekt Marcello Piacentini dieses Monument entworfen. Mussolini selbst kündigte in seiner Parlamentsrede vom 6. Feber 1926 an, dass es absichtlich auf den Fundamenten des ehemaligen österreichischen Kaiserjäger-Denkmales errichtet werden solle.
Die pompöse Einweihung, welche im Beisein des italienischen Königs erfolgte, war an nationalistischem Pathos nicht zu überbieten und stellte einen kulturellen Gewaltakt gegen die einheimische Bevölkerung dar. Süd-Tiroler Musikkapellen mussten als Vertreter des besiegten Volkes vor dem Siegesdenkmal aufmarschieren, die Hand zum römischen Gruß erheben und faschistische Hymnen spielen.
An Präpotenz und Nationalismus ist dieses Denkmal nicht zu überbieten. Neben den faschistischen Liktorenbündeln befindet sich in der Attikazone der Frontseite auch das Relief der „Vittoria Sagittaria“ welche Ihren Pfeil gegen Österreich abschießt. Darunter steht die beleidigende Inschrift: „HIC PATRIAE FINES SISTE SIGNA HINC CETEROS EXCOLUIMUS LINGUA LEGIBUS ARTIBUS“
„Hier an der Grenze des Vaterlandes, setzt das Zeichen. Von hier lehrten wir den Übrigen Sprache, Gesetz und Kunst“.
Zur angeblichen Kultivierung sei gesagt, dass 1928 25% des italienischen Staatsvolkes weder Lesen noch Schreiben konnte, in Tirol waren es gerade einmal 1%.
Am 28. April 1945 wird Mussolini erschossen. Das Siegesdenkmal in
Bozen aber bleibt stehen.
Am 2. Juni 1946 wird Italien durch eine Volksabstimmung zur Demokratischen
Republik. Alle faschistischen Bauwerke und Denkmäler, sowie die
erfundenen italienischen Ortsnamen bleiben in Süd-Tirol aber bestehen.
Im Mai 1991 protestieren die Schützen gegen die Renovierung des Siegesdenkmales und werden dafür von italienischen Faschisten beschimpft und bespuckt, ohne dass die Polizei etwas dagegen unternimmt.
Im Jahre 2002 nennt die Gemeinde Bozen den Siegesplatz in Friedensplatz um.
Nach massiven Protesten italienischer Faschisten kommt es zu einem
Referendum, bei welchem sich die mehrheitlich italienische
Bevölkerung von Bozen für den Namen Siegesplatz entscheidet, der
daraufhin wieder amtlich wird.
Bei der Pressekonferenz heute Vormittag in Bozen wurde der Öffentlichkeit auch die neue Homepage der SÜD-TIROLER FREIHEIHEIT vorgestellt (www.faschistische-relikte.com), mit welcher die Bevölkerung über die Vielzahl an faschistischen Relikten in Süd-Tirol aufgeklärt werden soll, um somit eine Sensibilisierung für die Notwendigkeit der Entfernung derselben zu forcieren.
Die faschistischen Relikte, aber besonders das Siegesdenkmal, sind nicht mit dem Gedanken der Demokratie und des friedlichen Zusammenlebens vereinbar. Auch können und dürfen sie nicht als Mahnmale miss- interpretiert werden, da der italienische Staat bis heute deren Dokumentation verbietet und sie somit noch immer ihren propagandistischen Zweck erfüllen.
Das Siegesdenkmal wird alljährlich zum Austragungsort faschistischer Kranzniederlegungen, und auch bei der jüngsten Fußball-EM kam es wieder zu Ausschreitungen faschistischer Fans, die im Geiste dieses Denkmales ihren Hass gegen die einheimische Bevölkerung in Süd-Tirol zum Ausdruck brachten.
Am 12. Juli 2008 wird das Siegesdenkmal 80 Jahre alt.
Nachdem in ganz Europa die baulichen Relikte der Diktaturen beseitigt wurden, ist es höchst an der Zeit, dass auch das Siegesdenkmal entfernt wird. Dieses Denkmal, Inbegriff einer nationalistischen und auf Vernichtung der einheimischen Tiroler Identität ausgerichteten Diktatur, muss weichen!
80 Jahre Lügen und Beleidigungen sind genug!
Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert daher den Abbruch des Siegesdenkmales!
Hier der neue “Spielplatz” – Vogelperspektive (ohne dem Siegesdenkmal)
http://www.stol.it/nachrichten/artikel.asp?KatId=fa&p=3&ArtId=119850&SID=5454817198724787113
http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/600/1/
http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/601/1/
http://www.vb33.it/news/ti1215795913.htm
und hier eine billige Plagiat-Aktion die Morgen am Sa. um 14:00 stattfindet wird, der Wetterdienst hat Gewitter vorausgesagt
http://www.unionfs.com/index.php?option=com_content&task=view&id=437&Itemid=153
Schlagworte: Kinderspielplatz, Plakataktion, Pressekonferenz, Roland Lang, SÜD-TIROLER FREIHEIT, Südtiroler Freiheit, Siegesdenkmal



11. Juli 2008 um 11:02 |
WEG DAMIT!!!
11. Juli 2008 um 1:27 |
Nieder mit dem Schandfleck!
11. Juli 2008 um 1:32 |
Nun steht ganz Europa unter Druck und muss handeln, denn es kann nicht sein, dass ein Faschistendenkmal mitten in Europa steht.
nb:
Morgen Nachmittag, ab 14:00 ist die nächste Aktion vor dem Schandmahl geplant (die Orangen, BZÖ-Ableger in Südtirol).
Ich schätze, dass das Denkmal in weniger als 6 Monaten abmontiert wird und irgendwo in einem Museum landet (Verona oder Rovereto)
11. Juli 2008 um 1:43 |
Na in Rovereto-Rofreit meignsin a nitta
I tattn direkt in Predappio, sel war a guate “location”
11. Juli 2008 um 1:48 |
Die beste “Location” isch in Neapel bei der Michaela
hahahahah
11. Juli 2008 um 2:20 |
siegesdenkmal und monnezza: “il connubbio perfetto”
11. Juli 2008 um 2:23 |
Kriag i a a leibele?
11. Juli 2008 um 3:05 |
I mog a ans
! I zohl schun!
11. Juli 2008 um 7:09 |
Il monumento alla Vittoria documenta il progetto fascista di annientamento dell’identità culturale del Tirolo precedente l’annessione al regno d’Italia. E’ quindi parte integrante (se non addirittura fondativa) dell’identità storica della provincia di Bolzano così come la maggior parte dei suoi abitanti l’ha conosciuta. Solo per questo motivo la sua rimozione costituisce un grave atto di damnatio memoriae. Il monumento deve restare lì dove è. Non a caso sono di questo parere tutti gli storici e tutti coloro che si occupano delle istituzioni della memoria (a cominciare da Leo Andergassen).
11. Juli 2008 um 7:31 |
Orfinos Kollegen sind auch nicht viel besser:
http://gianmariomariniello.it/2005/11/24/arte-fascista-e-fascismo/
11. Juli 2008 um 8:23 |
@ Gabriele
Non solo l’annietamento della nostra cultura…ma anche l’occipazione di uno stato straniero che fino ad’oggi continua sotto forma della repubblica italiana…purtroppo….
11. Juli 2008 um 8:24 |
scusami gli errori ortografici….scrivo troppo veloce (ma prima di scrivere penso a lungo) e ho aperto una bottiglia di Vernatsch….quindi…
11. Juli 2008 um 8:33 |
@Luk4S
@Dödl
De Laibelen kosten 15€…… wos brauchts es a M, S, XL?
11. Juli 2008 um 8:48 |
Francis, ho scritto il “tentativo” di cancellazione della cultura locale, giacché si è trattato di un “tentativo fallito”. Per quanto riguarda il discorso dell’occupazione, anche in questo caso il quadro non è così netto come sostenete voi. L’esistenza di un’autonomia democraticamente scelta dal partito che ha rappresentato storicamente la stragrande maggioranza dei sudtirolesi (di lingua tedesca) non permette che si parli del Sudtirolo come di una terra “occupata”. Cerchiamo di essere obbiettivi. Qualsiasi progetto di riforma (o di abolizione…) dello status quo potrà avvenire solo conservando una valutazione realistica dei fatti. Altrimenti siamo al velleitarismo.
11. Juli 2008 um 9:04 |
Wir wurden ja sozusagen genötigt, um diese Autonomie anzunehmen… wenn noch vor 10-15 Jahren jemand das Wort Selbstbestimmung in den Mund genommen hatte, wurde er erschossen – wie zB der Christian….
11. Juli 2008 um 9:07 |
democraticamente scelto mi sembra una una combinazione di parole non coretta al 100 %. Subito dopo il 1918 la popolazione chiese la libertà, vedi sotto l’appello dei sindaci delle due più importanti città del Sud-Tirolo:
Die Südtiroler Gemeinden
an Wilson im Februar 1919
Die Tiroler Wasserscheide waren niemals Staats-, niemals Volksgrenzen.
Die Sprachgrenze in Tirol ist scharf gezogen , wie sie sich kaum noch ein
zweites Mal in Europa findet.
Wenn der Wille eines Volkes für seine Freiheit und Unabhängigkeit
entscheidend ist, gibt es dann eine glühendere Sprache, eine feierlichere
Willenserklärung als jene, die das Tiroler Volk mit den Waffen in der
Hand gesprochen, mit seinem eigenen Blute geschrieben hat?
Und nun soll unsere deutsche Heimat mit ihrer tausendjähriger Kultur und
Geschichte, dieses Volk mit seinem angestammten Freiheitssinn italienisch
werden? Ein einziger Aufschrei tiefsten Schmerzes durchhallt bei diesem
Gedanken das ganze Land! Es kann, es darf nicht sein, daß man den Namen
Tirol nach einer tausendjährigen glänzenden Vergangenheit aus der
Geschichte löscht, die freien Söhne dieses Berglandes unter fremden Joch zwingt
und ihnen ihre Sprache, ihre Art und Kultur raubt.
Seien Sie unserem Volkstum, unserem Lande der gerechte Richter, und das
Volk von Deutsch-Südtirol wird ihren Namen von Geschlecht zu Geschlecht
vererben als den Retter unserer Heimat. Darum bitten sämtliche
Gemeinden Deutsch-Südtirols und die zwölf ladinischen Gemeinden von
Gröden, Enneberg, Buchenstein und Fassa.
Deutsch-Südtirol, im Februar 1919
Dr. Julius Perathoner
Bürgermeister von Bozen
Josef Gemaßmer
Bürgermeister von Meran
Aber das Unrecht ging weiter…nach dem Zweiten Weltkrieg wollten wir wieder auf demokratische Weisse Weg in der Hoffnung, dass ein “demokratisches” Italien, die heutige Republik, weiteres Unrecht nicht gelten lassen will.
Vor knapp mehr als 60 Jahren, am 22. April 1946, übergaben Jungschützen aus Südtirol in Innsbruck dem damaligen Bundeskanzler Leopold Figl (ÖVP) 158.628 Unterschriften, die den Willen vieler Südtiroler zum Ausdruck brachten, zu Österreich zurückzukehren. Unter anderem, lieber Gabriele, findest du dort drinn die Unterschriften meiner Grosseltern.
Das Unrecht ging weiter….
Dass Geld Politik mürbe macht, weisst du selbst mit deinem Wissen genau, ich sage mal besser als ich.
In den 60gern wurde unser Volk zu extremen Gesten gezwungen, ein paar Hundert Südtiroler Freiheitskämpfer nahmen diese Bürde auf sich und begannen mit den Sprengungen. Leider gab es auch menschliche Opfer, doch das war nie beabsichtigt.
Selbst die SVP, deren Meinungen ich bezüglich Heimat, Freiheit etc. nicht teile, geben heute zu, dass wenn jene jungen Männer diese Taten nicht begangen hätten, gäbe es heute keine Autonomie.
Die Autonomie ist aber nur ein Mittel zum Zweck. Die SVP wurde nur aus einem einzigen Grund gegründet. Die Wiedervereinigung Tirols und somit die Rückkehr zu unserem Vaterland, das nicht Italien heisst.
Meine Grosseltern haben kurz vor ihrem Tod das Parteikartl zerissen. Meine Eltern erst vor wenigen Jahren. Auch ich bin ehemaliger SVP-Wähler, weil es bei uns einfach immer hiess, man soll das Edelweiss ankreuzen.
HEUTE laufen die Uhren anders. Ich bin überzeugt, dass wir das Unrecht, das unsere vorigen Generationen und auch unsere erleiden mussten, wieder tilgen werden. Dafür gebe ich Dir mein Tiroler Wort (ich weiss nicht wieviel Dir das wert ist), aber für mich ist es ein hoher Wert.
Ich bin aber glücklich, dass es Menschen wie Du gibt in unserem Landl. Weil mit Dir kann man vernünftig reden, auch wenn man nicht der selben Meinung sein muss.
11. Juli 2008 um 9:11 |
Das schenk ich Dir zum Einschlafen….ich wünsche Dir eine angenehme Nachtruhe und morgen eine fette Brise
http://de.youtube.com/watch?v=DruIIlioG3g
1915…mein Urgrossvater war dabei, Tiroler Kaiserjäger, Lorenzs Familie auch.
11. Juli 2008 um 9:11 |
und überhaupt…
wir sind ja nicht von unseren Vaterland weggegangen, Italien hat seinen Verbündeten den Krieg erklärt und hätte ohne der Hilfe von den Engländern, Amerikanern und Franzosen den Krieg 1917 verloren.
Wie kann man nur seinen eigenen Verbündeten angreifen????
Hinterhältiges, feiges Volk (Bagage = (abwertend) Gesindel, Pack) (Pardon)
11. Juli 2008 um 11:40 |
Mi pare di ricordare che nel 1969, a Merano, ci fu un congresso della SVP nel quale si decideva se accettare o meno il “pacchetto” che poi avrebbe portato ad una riformulazione dell’autonomia. Nessuno costrinse la maggioranza che poi ratificò l’approvazione del “pacchetto” a compiere quella scelta. Dunque si trattò di una scelta democratica, riconosciuta da tutte le parti in causa. Questi sono i fatti.
Lorenz, io ti voglio bene, lo sai. Però non puoi riproporre la storia del “cambiamento dei patti” (riferendoti ai fatti del 1915) pensando di discettare sull’essenza di un “popolo”. Queste sono conclusioni da osteria (nulla contro le osterie, beninteso). La storia diplomatica è piena di “parole tradite”, “colpi alle spalle” e “dichiarazioni smentite un minuto dopo che erano state fatte”. Pensa solo alla Germania di Hitler (che attaccava ogni paese al quale aveva dichiarato un minuto prima di non voler muovergli contro). Vogliamo per questo dire che i tedeschi sono un popolo di voltagabbana? Suvvia.
12. Juli 2008 um 7:18 |
Du hast recht. Wir müssen zusammen an einen Strang ziehen und nur wenn alle Volksgruppen im südlichen Teil Tirols es wollen, werden wir frei sein.
Zuerst müssen wir uns aber von den Wirtschaftslobbys befreien – die ja bekanntlich die Medien besitzen und so das Volk lenken.
12. Juli 2008 um 7:23 |
[E’ quindi parte integrante (se non addirittura fondativa) dell’identità storica della provincia di Bolzano così come la maggior parte dei suoi abitanti l’ha conosciuta. Solo per questo motivo la sua rimozione costituisce un grave atto di damnatio memoriae. Il monumento deve restare lì dove è.]
@ Gabriele
Eines möchte ich mal wissen. Weshalb hat man in Europa (Italien ausgenommen) überall jegliche nazifaschiste Übrigbleibsel entfernt? Weil es gegen die “memoria” war? Ich bitte dich, so etwas gibt es nur bei uns, dass dauernd irgendwelche Leute den Sinn in diktatorischen Relikten zu suchen glauben.
Überall in der demokratischen Welt wehren sich sozialdemokratische Kräfte sonst gegen solchen Dreck, mit gutem Grund.
Sonst haben rechtsradikal-nationalistische Gruppierungen nämlich bei guter Gelegenheit immer einen Grund, sich auf jene zu besinnen und Feiern und dergleichen zu zelebrieren.
Stell dir mal ein Nazidenkmal in Berlin vor, wo man nichtdeutsche Leute mit einer Aufschrift beleidigt? Undenkbar. Da wären die Nazis draussen natürlich bei jeder Gelegenheit am Aufmarschieren wenn es einen für sie wichtigen Gedenktag gäbe.
Aber bei uns im südlichen Tirol scheint es traurige Normalität zu sein, dass man einfach alles hinnimmt, auch die Nichtaufarbeitung der Geschichte von Seiten des Staates Italiens.
@Mazinga Z
Danke fir der schian Seit, endlich amol Patriotismus der nit aus der rechten Ecke kimp, des isch bon ins Gold wert.
Siehe Beispiel Katalonien, sem untn sein die Sozialdemokratn die Patrioten de di Selbstbestimmung verlongen. I finds schod dass bo ins viele de eher sozialdemokratisch (mitte-links, so wia i eher) eingstellt sein, sich zuviel mit Italien beschäfting als mit der Selbstbestimmung und vergessn dass mor waschechte Tirouler sein.
12. Juli 2008 um 7:24 |
Bin jetzt ganz verblüfft:
Jetzt ist mein Blog bei den Top Blogs in Deutsch auf dem 47 Platz!!!!
Blogs of the Day/Top Blogs
The most popular WordPress.com blogs are ranked here according to a special formula.
http://botd.wordpress.com/?lang=de
Da muß ich jetzt aber schon mal meinen Freund Gabriele danken – nur wegen Ihn habe ich einen eigenen Blog eingerichtet um ein wenig zu “spielen”
Jetzt bin ich auf Platz 47 der deutschen Blog.wordpress…..
Samba!
12. Juli 2008 um 7:32 |
“Hinterhältiges, feiges Volk (Bagage = (abwertend) Gesindel, Pack) (Pardon)”
bisch a Nazi?
12. Juli 2008 um 8:35 |
Gabriele…se nel 1969 non avessero accettato? Dove saremmo oggi? Probabilmente mi chiamerei di nuovo Gualtiero ^^
12. Juli 2008 um 9:25 |
@Lorenz
Italien hat 1915 nicht seine Verbündete angegriffen.
Italien hatte bereits den Dreibund gekündigt.
Das Deutsche Reich hatte mehrmals versucht, Österreich-Ungarn zu Konzessionen an Italien zu bewegen, vergeblich.
Desweiteren darfst Du nicht vergessen, daß Italiens Beitritt zum Dreibund in der italienischen Öffentlichkeit äußerst unpopulär war, sowohl bei Nationalisten als auch bei den Sozialisten.
Die einzigen, die es guthießen, waren die damals vom politischen Leben ausgeschlossenen katholischen Bewegungen, weil Österreich-Ungarn die letzte katholische Großmacht war (wenn man von Großmacht sprechen kann).
Auch waren die Beziehungen zw. dem Königreich Italien und Österreich-Ungarn alles andere als frei von Reibungen.
Es war ja schließlich der Italienhasser Conrad von Hötzendorff, der 1905 Pläne für einen Präventivkrieg gegen Italien entwickelt und vorgeschlagen hatte, um Venetien wiederzuerobern und Österreich-Ungarn als einzige adriatische Macht zu behaupten.
Fürderhin soll man die antiitalienische Hetze der deutschnationalen Kreisen in Innsbruck nicht verschweigen, denke an den Sturm auf di italienische juristische Fakultät.
Parallel zu Tolomeis Phantasien bezüglich eines wiederzuitalianisierenden “Alto Adige”, entwickelten die Alldeutschen Pläne für eine Germanisierung des Trentinos und einer Verschiebung der Tiroler Grenzen bis Welsch-Bern/Verona und Wiesenthein/Vicenza.
Und, um auf die Diplmatie wiederzurückzukommen, fühlte sich 1908 Italien von Österreich-Ungarn verraten, als im Zuge der Bosnien-Krise die K.u.K.-Monarchie das Gebiet im Balkan annektierte, ohne Italien dafür zu kompensieren, wie es eigentlich der Dreibund-Pakt vorgeschrieben hätte.
So viel zur österreichisch-ungarischen Bündnistreue zu Italien.
1914 war die eindeutige Mehrheit des italienischen Volkes für die Neutralität des Landes.
Der schwache König Vittorio Emanule III. und das Parlament wurden mehr oder weniger von einer fanatischen Minderheit in Schach gehalten, die dann 1915 Italien in die Katastrophe reingeritten hat und schließlich den Weg zur faschistischen Diktatur ebnete.
Meine Meinung zum Siegesdenkmal: Das Ding gehört weg. Also, einen guten Sprengmeister besorgen, und an der Stelle eine große Coktailbar-Disco bauen, wo alle Bewohner Bozens (egal welche Sprache, Religion oder Hautfarbe) feiern können.
12. Juli 2008 um 9:49 |
hallo mazinga, hatte heute vormittag zum ersten mal seid ich deine seite besuche einen kommentar verfasst. ich weiß dass es das recht eines jeden administrators ist etwas nicht zu posten. kannst du mir aber bitte trotzdem sagen warum mein beitrag nicht gepostet wurde? oder gab es einen fehler und er wurde nicht abgeschickt? danke im voraus für die antwort
12. Juli 2008 um 11:04 |
@be brave
Danke
Musste deine Kommentare nur freigeben… ab jetzt kannst du hier schreiben was du willst….nur niemanden beleidigen
@nach LINKS!
Bin kein Nazi… eher a Linker Anarchischer Patriot….. a Wahnsinniger
12. Juli 2008 um 11:43 |
@mazinga
. keine sorge gehöre nicht zur sorte der andere beleidigt, ich kontere höchstens einmal ètranger wenn er etwas schreibt
(ist mir allerdings sonst sympathisch vom schreibstil her)
aso, danke dir
12. Juli 2008 um 12:08 |
@ Gesualdo…das sind die Fakten:
Telegramm des Königs von Italien, Vittorio Emanuele III., an Kaiser Franz Josef, vom 4. August 1914:
“Ich habe nicht nötig, Eurer Majestät zu versichern, dass Italien – welches alle möglichen Anstrengungen gemacht hat, um die Aufrechterhaltung des Friedens zu sichern, und das alles, was es kann, beitragen wird, um ihn baldmöglichst wieder herzustellen, – eine herzlich freundschaftliche Haltung gegen Verbündete beobachten wird, dem Dreibundvertrag, seinen aufrichtigen Gefühlen und den großen Interessen entsprechend, die es beobachten muss.”
Mit diesen freundlichen Worten erklärt Italiens König, dass Italien entgegen seiner Bündnispflicht aus dem Dreibund neutral bleiben würde. Der österreichische Generalstab bittet, nun bereits voll Argwohn, den italienischen Verbündeten um Besprechung darüber, wie die Sicherheit der südlichen Grenze Österreich-Ungarns sichergestellt werden könnte. Die Antwort kommt postwendend.
Telegramm des Chefs des italienischen Generalstabes, General Graf Cadorna, an den Chef des österreichischen Generalstabes, General der Infanterie Conrad von Hötzendorf, Rom 4. August 1914:
“Konferenz gegenstandslos, da Ministerrat Neutralität Italiens beschlossen. Leichte Mobilisierung angeordnet. Wenn Österreich-Ungarn Lovcen nicht besetzt und Gleichgewicht in der Adria nicht stört, wird Italien niemals gegen Österreich-Ungarn vorgehen.
September 1914:
Verschiebungen italienischer Truppen aus dem Inneren an die Grenze.
19. März 1915:
Das Deutsche Reich stellt der italienischen Regierung in Aussicht, dass Österreich-Ungarn gewisse Gebiete an Italien abtreten würde, um dadurch das Verhältnis zwischen Österreich-Ungarn und seinem Verbündeten Italien auf eine neue freundschaftliche Basis zu stellen.
Ende März bietet Österreich die Abtretung der italienischsprachigen Gebiete Tirols, des Trentino, an.
11. April 1915:
Italiens Außenminister Sonnino fordert die sofortige Abtretung des Trentino und Deutschsüdtirols einschließlich Bozens, von Görz, Gradisca, Istrien mit Triest, der dalmatinischen Inseln und von Stützpunkten in Albanien. Unter diesen Bedingungen wird wohlwollende Neutralität zugesichert. Österreich-Ungarn und das Deutsche Reich unterbreiten, vom Freiherrn von Macchio namens Österreich-Ungarns und vom Freiherrn von Bülow namens des Deutschen Reiches, folgendes Gegenangebot in Rom:
Österreich-Ungarn bietet:
1. das gesamte Trentino, den von Italienern bewohnten Teil Tirols;
2. das Isonzogebiet einschließlich Gradisca;
3. sehr umfassende Autonomie der Stadt Triest samt Universität und Freihafen;
4. Desinterissierung Österreichs zugunsten Italiens in Südalbanien und sofortige Anerkennung der italienischen Besitzergreifung von Valona;
5. Österreich-Ungarn und Deutschland erklären sich bereit, mit freundschaftlichster Absicht die italienische Forderung der Abtretung der Stadt Görz und einiger dalmatinischer Inseln zu prüfen.
Die Durchführung dieser Zugeständnisse wird vom Deutschen Reich garantiert.
Österreich war den Wünschen Italiens weit entgegengekommen. Lediglich das deutsche Südtirol war nicht preisgegeben worden. Franz Josef soll geäußert haben, er gehe eher noch als einfacher Soldat in den Schützengraben, bevor das deutsche Südtirol preisgegeben werde.
26. April 1915:
Italien unterzeichnet in London einen Geheimvertrag mit den Ententemächten, die Rom alle gewünschten Gebietszuwächse einschließlich des deutschen Südtirol versprechen, wenn Italien bis zum 24. Mai Österreich angreife.
4. Mai 1915:
Italien kündigt den Dreibund.
6. Mai 1915:
Der deutsche Botschafter in Rom, Fürst von Bülow, verhandelt eine Stunde lang mit König Vitttorio Emanuele und erläutert die äußersten Zugeständnisse Österreichs und die deutsche Durchführungsgarantie. Der italienische König lässt von Bülow in dem Glauben, das über die Forderungen und Zugeständnisse noch weiter verhandelt werden kann. In Wahrheit laufen die italienischen Kriegsvorbereitungen bereits an.
10. Mai 1915:
Österreich-Ungarn präzisiert seine Vorschläge an Italien, nichts ahnend, dass die Würfel längst gefallen sind:
1. Der Teil von Tirol, der von Italienern bewohnt ist, wird an Italien abgetreten.
2. Ebenso das westliche Ufer des Isonzo, soweit die Bevölkerung rein italienisch ist, und die Stadt Gradisca.
3. Triest soll zu einer kaiserlich freien Stadt gemacht werden, eine den italienischen Charakter der Stadt sichernde Stadtverwaltung und eine italienische Universität erhalten.
4. Die italienische Souveränität über Valona und die dazugehörige Interessensphäre soll anerkannt werden.
5. Österreich-Ungarn erklärt seine politische Uninteressiertheit hinsichtlich Albaniens.
6. Die nationalen Interessen der italienischen Staatsangehörigen in Österreich-Ungarn werden besonders berücksichtigt.
7. Österreich-Ungarn erklärt eine Amnestie für militärische oder politische Verbrecher, die aus den abgetretenen Gebieten stammen.
8. Wohlwollende Berücksichtigung von weiteren Wünschen Italiens über die Gesamtheit der das Abkommen bildenden Fragen wird zugesagt.
9. Österreich-Ungarn wird nach dem Abschluss des Vertrages eine feierliche Erklärung über die Abtretungen geben.
10. Gemischte Kommissionen zur Regelung der Einzelheiten der Abtretung werden eingesetzt.
11. Nach Abschluss des Abkommens sollen die Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee, die aus den abgetretenen Gebieten stammen, nicht mehr an den Kämpfen teilnehmen.
17. Mai 1915:
Der ungarische Ministerpräsident Graf Tisza bestätigt die Zugeständnisse Österreichs.
18. Mai 1915:
Der deutsche Reichskanzler gibt im Reichstag bekannt, dass das Deutsche Reich bereit sei, als Garantiemacht für alle österreichischen Zugeständnisse zu fungieren.
23. Mai 1915 – Die italienische Kriegserklärung:
“Im Auftraf S.M. des Königs, des erhabenen Herrschers, habe ich die Ehre, S.E. dem Minister des Äußeren von Österreich-Ungarn folgende Erklärung mitzuteilen:
Schon am 4. Mai wurden der k.u.k. Regierung die Motive mitgeteilt, auf Grund welcher Italien im Vertrauen auf sein gutes Recht sich entschlossen hat, das Bündnis mit Österreich-Ungarn für gekündigt zu erklären, da es von Österreich-Ungarn verletzt wurde. Es wurde für alle Zukunft für null und nichtig erklärt und die königliche Regierung behielt sich Handlungsfreiheit vor.
Die königliche Regierung ist fest entschlossen, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Rechte und Interessen Italiens zu verteidigen und alle Maßnahmen gegen wen immer zu ergreifen, der die Verwirklichung der nationalen Aspirationen Italiens bedroht. S.M. der König erklärt, dass sich Italien ab morgen mit Österreich-Ungarn in Kriegszustand befindet.
Der Unterfertigte hat die Ehre, gleichzeitig dem österreichisch-ungarischen Minister des Äußeren mitzuteilen, dass dem österreichisch-ungarischen Gesandten in Rom heute die Pässe zugestellt werden. Es wird gut sein, dasselbe zu tun”.
24. Mai 1915 – Aufruf des Königs Vittorio Emanuele III. an die Kampftruppen:
“Soldaten zu Wasser und zu Land!
Die feierliche Stunde der nationalen Vereinigung hat geschlagen. Folgend dem Beispiel meines großen Ahnen, übernehme ich heute das oberste Kommando über sämtliche Land- und Seestreitkräfte, mit dem sicheren Glauben an den Sieg, den uns euere Tapferkeit, euere Bescheidenheit und Disziplin verbürgt. Der Feind gegen den ihr in den Kampf zieht, ist kriegstüchtig und euer würdig. Begünstigt durch das Terrain und klug angelegte Festungen, wird er euch hartnäckigen Widerstand entgegensetzen, aber euere wunderbare Stoßkraft wird ihn zu überwinden wissen.
Soldaten!
bei euch liegt der Ruhm; die Trikolore Italiens aufzupflanzen auf den heiligen Grenzen, die die Natur unserem Vaterlande als Begrenzung gesetzt hat. Bei euch liegt der Ruhm, endlich das Werk zu vollenden, das unsere Väter mit solch Eroismo begonnen haben.
Großes Hauptquartier, am 24. Mai 1915. Vittorio Emanuele.
Am 26.04.1915 Unterschrift des Geheimvertrages UND ERST am 04.05.1915 Kündigung des Dreibundes. KLINGELTS????
Im Geheimbund wurden Italien alle Gebiete zugesichert, die auf der Wunschliste standen, wenn sie innerhalb 24.05 ihre ehmaligen Verbündeten angreift…
Sicher man kann verschieden auslegen, was es heisst, ein Verräterstaat zu sein. Nach obigen FAKTEN war Italien ein hinterhältiges Gebilde….und ehrlich gesagt….das Verhalten in den folgenden Jahrzehnten vist heute ist nicht viel anders…..
12. Juli 2008 um 12:09 |
(obige Quellen stammen von hier (http://gebirgskrieg.heim.at/5146.htm) , decken sich aber auch mit meinen Unterlagen)
12. Juli 2008 um 1:27 |
@Francis
Ich bin bestens über die damaligen Geschehnisse informiert.
Du vergißt aber, daß der Dreibund eine militärische Intervention nur im Falle einer Aggression an einem der Mitgliedstaaten vorsah, und der erste Weltkrieg wurde nunmal von Österreich-Ungarn begonnen.
Schließlich war die K.u.K.-Monarchie der Aggressor, insofern war Italiens Haltung, neutral zu bleiben, sehr wohl richtig.
Wenn schon der Kriegseintritt auf der Seite der Entente von den meisten Bürgern nicht befürwortet wurde, so wäre ein Krieg auf der Seite der Mittelmächte ein Schuß nach hinten für den gesamten Staat gewesen, denn, ob Du es glaubst oder nicht, die erhebliche Mehrheit der Italiener, von links bis rechts, waren antiösterreichisch und antideutsch eingestellt.
Auch im Parlament gab es keine einzige Partei, die einen Kriegseintritt an der Seite Österreichs befürwortet hätte, und die Irredentisten hatten jahrzehntelang Propaganda gegen Österreich, aufgrund der “unerlösten Gebite” gemacht.
Für die Nationalisten wäre ein Kriegseintritt auf österreichischer Seite Vaterlandsverrat gewesen; für Liberale und Republikaner ein Verrat an die Ideen des Risorgimento; für die Sozialisten kam eh’ kein Kriegseintritt in Frage.
Die einzigen, die eine proösterreichische Haltung hatten, waren die Katholiken.
Die von Dir angegebene Seite kenne ich, ist sehr informativ.
Aber verlassen tue ich mich lieber auf Bücher und Dokumente.
Für mich persönlich war der Kriegseintritt Italiens ein Fehler, dnn die sog. unerlösten Gebiete wären auf lange Sicht eh’ italienisch geworden.
Das Ende der K.u.K.-Monarchie war sowieso nur eine Frage der Zeit. Der Krieg hat es nur beschleunigt.
12. Juli 2008 um 2:20 |
Macht es denn Sinn, derart in der Ursuppe zu rühren ?
Ich behaupte mal, dass 95% der Südtiroler das nicht wissen und interessiert, was hier gerade im Detail über den Anfang des Elends geschrieben steht.
Hier geht es um die Freiheit eines Volkes im modernen Industrie-Zeitalter und nicht in mittelalterlichen Bergtälern.
Deutschland wurde ja auch nicht deshalb wieder zusammengefügt, damit die Karten der zwanziger oder dreißiger wieder stimmt, (da würde zwar noch Ostpreußen fehlen) sondern weil ein Volk es gemeinsam so wollte.
12. Juli 2008 um 2:32 |
“Die von Dir angegebene Seite kenne ich, ist sehr informativ.
Aber verlassen tue ich mich lieber auf Bücher und Dokumente.”
“(obige Quellen stammen von hier (http://gebirgskrieg.heim.at/5146.htm) , decken sich aber auch mit meinen Unterlagen)”
Neutral ok…nur blieben sie es nicht….
12. Juli 2008 um 3:11 |
1914 -2008 …und das Rad der Geschichte dreht sich munter weiter. Schon heute befindet sich Italien in einer Situation, die der des k.u.k Österreich vor 1914 nicht unähnlich ist. Es bedarf nur einer grösseren politischen Erschütterung in Italien oder in Europa, dafür kann es alle möglichen Anläße geben, und der Stiefelstaat zerfällt womöglich in mehrere Einzelstaaten, so wie auch einmal in der Geschichte nach 1918 es mit Österreich-Ungarn der Fall gewesen ist. Die potentiellen Anwärter für die Konkursmasse der Republik wären danach Padanien, Toskana, Rom mit Latio, Süd-Italien, Sizilien, Sardinien und Alto Adige vulgo Südtirol würde ganz bestimmt einen neuen eigenen Weg als “terra iredenta” in Richtung eines zehnten österreichischen Bundeslandes konsequent politisch weiter gehen wollen.
12. Juli 2008 um 5:32 |
Francis, se nel 1969 la maggioranza della SVP non avesse accettato il pacchetto cosa sarebbe successo? Io francamente non lo so. Penso che la trattativa si sarebbe fatta più difficile, ma non penso che avremmo vissuto nuovamente quanto accaduto nel ventennio.
12. Juli 2008 um 5:50 |
Ja wer weis das wohl….die Jahre nach 1969 waren auch nicht die rühmlichsten in der Geschichte der Republik Italien, was das südliche Tirol betrifft. Die Geheimdienstakten werden erst so langsam eingesehen werden und wenn man diese kennt, wird wohl belastendes Material schon längst geschreddert worden sein.
Apropos….hier mein Blog….ich bekomme so langsam Lust:
http://meihoamat.wordpress.com/
@ Lorenz, bitte in deine Links einfügen. Danke!
12. Juli 2008 um 6:56 |
Samba!!! Die Wattkortn als Avatar!!!
Link einigmocht
the tyroleans to the front – now!
12. Juli 2008 um 7:02 |
Danke!
3…..hebn! ^^
12. Juli 2008 um 7:10 |
Apropos…es Schondmophl werd eh gschliffn….geamor amol Watten?
12. Juli 2008 um 7:19 |
Wattn….. nächste Wochn …. i riaf di am Muntig un.
12. Juli 2008 um 7:23 |
ok ^^
12. Juli 2008 um 8:35 |
@Francis
Ja, leider nicht. Zum großen Nachteil des italienischen Volkes und der neueingegliederten slawischen und deutschen Minderheiten.
Ich darf Dich erinnern, daß es die italienischen Sozialisten um Filippo Turati und Giacomo Matteotti und Menschen wie Gaetano Salvemini und Ernesta Bittanti-Battisti (Cesare Battistis Witwe), also aufrechte Demokraten, waren, die sich am vehementesten erst gegen die Brennergrenze im römischen Parlament aussprachen und die sich energisch für autonomistische Sonderregelungen für Südtiol und Istrien engagierten.
@Markus
Die heutige italienische Situation mit der damaligen der K.u.K.-Monarchie zu vergleichen, halte ich für enorm verfehlt, da Italien ein Nationalstaat ist, indem es unter anderem separatistische Bestrebungen gibt -die allerdings minoritär sind- während Österreich-Ungarn ein Vielvölkerstaat war, indem Deutsche und Ungarn das Sagen hatten, und von dem sich die meisten Slawen verabschieden wollten.
Ich persönlich bin der Meinung, daß eine liberale, föderalistische Reform dieses Unicum der politischen Landschaft Europas hätte retten können, aber leider kam es anders.
Österreich-Ungarn hatte nämlich die besten Ansätze um zu zeigen, daß ein Vielvölkerstaat bedeutener Größe möglich sein kann.
Die Nationalismen -unter anderem auch der deutsche bzw. großdeutsche Nationalismus- haben zum Tode dieser Institution beigetragen.
12. Juli 2008 um 10:41 |
Der grossdeutsche Nationalismus und seine Auswüchse, vor allem nach 1918 und vor Mai 1945, hatten als Folge, dass ein so gut wie rein deutschsprachiges Land Österreich von dieser Idee nicht mehr wissen wollte, die in der Ersten Republik direkt nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 in Österreich noch so populär war. Das hat man jetzt deutlich auch bei der Europameisterschaft in Fußball in Österreich und in der Schweiz im Juni 2008 gesehen, als weder in Innsbruck noch in Wien oder Salzburg die einheimischen Zuschauer zu den Deutschen gehalten haben, im Gegenteil, fast alle freuten sich wenn die Deutsche Mannschaft verloren hat. “Nichts freut einen Bauer mehr, als wenn dem reichen Nachbar ein Hagel die Felder verwüstet”, sagt ein dazu passendes Sprichwort. Auch aus diesem Grund suchte Österreich immer die Nähe zu Italien oder heute zu den Staaten Mitteleuropas, das ist mein Eindruck. Italien versteht leider nicht genug an greifbaren Ergebnissen daraus im gegenseitigen Interesse zu machen. Die ungelöste Frage der Südtiroler Selbstbestimmung ist sicherlich auch ein unnötiges Hindernis. Ich hoffe sehr, dass sich das mit der Zeit noch ändern wird. Dem Land Südtirol könnte nichts besseres passieren, als eine gelungene Klärung dieser Frage der eigenen Selbstbestimmung, dem Vaterland der Südtiroler Österreich kann nichts besseres passieren, als nach der Selbstbestimmung der Südtiroler eine neue Zeit und Kooperation mit Italien in allen Bereichen der Gesellschaft in den beiderstaatlichen Beziehungen, würde ich persönlich behaupten. Die Österreicher sind schon jetzt größtenteils sehr italophil, und nach nach dem Beitritt des neuen 10. Bundeslandes Südtirol wären sie es erst recht!
13. Januar 2009 um 6:04 |
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