D’ Boarische Språch is a Grubbm vô Dialekte im Südostn vôm Daitschn Språchraum. s’ büidet zãmm mid ‘m Alemannischn und Ostfränkischn dé obadaitschn Mundårtn, wird deswéng à Ostobadaitsch gnãnnt. Mehr åis dé Höiftn vô dé boarisch rédendn Laid wohnan außahåib vô Bayan in Östareich, Südtiroi und dé zimbrischn Språchinsln in Owaitalien.
Südboarisch wird in Nord- Ost- und Südtiroi, Kärntn, in Teiln vô da Staiamårk (vur åim in da Weststeiamårk) und in dé daitschn Språchinsln in Kàrnien grédt. Fåst dé gãnze Steiamårk, dé Såizburga Åipmgaue und ’s Tirola Untalãnd ghern zum Üwagãngsgebiet zwischn Mittl- und Südboarisch. À dés Zàrzarische und ’s Gottschearische san südboarisch gwesn.
http://bar.wikipedia.org/wiki/Boarisch
http://bar.wikipedia.org/wiki/Sidtiroul
Schlagworte: Bairisch, Boarisch, Dialekt, Süd-Tirol, Südbairisch, Sidtiroul, Tirol

26. Juni 2008 um 4:05 |
EIN 1A ARTIKEL!!! Wie man auf dieser Karte sieht, leben die meisten Menschen, die diese Boarische Dialektsprache sprechen oder passiv verstehen, zu über 3/4 in Österreich oder in Südtirol. In Bayern wird diese Sprache nur noch von der Ur-Bevölkerung verwendet, die Zugereisten und die Preußen mögen diese Sprache eigentlich nicht. Österreich ist daher der Staat der Bajuwaren schlechthin, so wie die Schweiz der Staat der Allemanen ist. In Österreich und in Südtirol entweder sprechen oder verstehen alle Menschen Boarisch, was man aber als eigenen Lokaldialekt immer nennt, da es immer noch keine standardisierte Boarische Sprache gibt. Zu diesem Thema gibt es einen tollen Link aus Österreich. (?) http://www.ostarrichi.org/ Ich habe unter anderen im Nebenfach auch Sprachwissenschaften studiert und verstehe noch etwas von dieser Materie. „Die Deutschen“ sind nie mit der Gründung von neuen Sprachen großzügig umgegangen, im Gegensatz z.B. zu den Skandinaviern oder Slawen. Slowakisch, Polnisch und Tschechisch sind sehr verwandt miteinander, so wie Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch auch, bzw. Französisch, Provencalisch und Okzitanisch. Der wahrnehmbare Unterschied zwischen Hochdeutsch und Boarisch, ist dem Anschein nach so gross, wie der Unterschied zwischen Schwedisch und Norwegisch oder Tschechisch und Slowakisch, Deutsch und Schwiitzerdütsch. Eine eigene Sprache ist für die Herausbildung einer Nation identitätsstiftend, in dem Fall aber nur für Österreich und Alt-Österreich/Südtirol, da die Bayern sicher zuerst Bayern sind und bleiben wollen.
26. Juni 2008 um 4:16 |
„Sei ned fad, versumper ned. Sei ein Vifzack, mooch mit!“ So heisst die Seite aus Österreich die sich der Dialektsprache in Österreich widmet. In Österreich und in Südtirol, glaube ich, gilt das Österreichische Wörterbuch der hochdeutschen Sprache, da Hochdeutsch in diesem Land und in Deutschland nicht gleich ist. Dieses Projekt widmet sich der Ausarbeitung eines österreichisch – deutschen Wörterbuches.
http://www.ostarrichi.org/
26. Juni 2008 um 4:17 |
wenn i am Chiemsee gwesn bin, die Boarn hobn ols verschtondn
I hon mit a poor leit gredt und leidr hobn sie mir gsogt das immer weanige leit reidn dialekt
26. Juni 2008 um 7:13 |
@Markus Anton
Super Link Markus!!!!
Donkschian
26. Juni 2008 um 7:16 |
@Luk4S
Grod die Jungen Sidtirouler hobm vor ca. zehn Johrm mitn schreibm vun de SMS angfonngen es Dialekt mehr zu benutzn.
In Sidtiroul hot sichs Dialekt a bei den „Ital. Sidtiroulern“ durchgsetzt… iatz isch es schun so weit, wenn a ita. Boatzner Berlin aufi fohrt und Teitsch red,
nocher versteht ihm koaner….
27. Juni 2008 um 9:06 |
Sell isch eppas ondrsch, in Bozn verstean sie net a wenn i vinschgr reid
27. Juni 2008 um 9:13 |
Joa und sui
27. Juni 2008 um 10:29 |
manta, dianschta, mitta
27. Juni 2008 um 11:26 |
bei ins in Grieas hoasst es:
Muntig, Dienschtig, Mittig, Donnerschtig, Freitig, Somstig und Sunntig