Tiroler Landeshauptmann mit Süd-Tiroler Wurzeln!

By Mazinga Z

Günther Platter: Vom Gendarmen zum Landeshauptmann

Günther Platter, dessen Vater aus Laas (Vinschgau) stammt, soll nächste Woche zum Landeshauptmann vom Landtag in Tirol gewählt werden. Van Staa bleibt demnach Parteiobmann und wird vermutlich die Funktion des Landtagspräsidenten übernehmen.

In einem Interview mit der Tageszeitung “Dolomiten” im Jänner 2007 unterstrich Günther Plattes, dass ihn einiges mit Südtirol verbinde. “Meine Großeltern sind aus Laas im Vinschgau und ich selbst bin des Öfteren in der Region anzutreffen“, verriet er damals. So fahre er im Winter gern die Sellaronda oder halte sich in Wolkenstein auf. „Im Sommer fasziniert mich an Ladinien die große Kraft der Berge und der Natur“, so Platter damals.

Günther Platter wird der neunte Tiroler Landeshauptmann seit 1945 und der 82. in der 660-jährigen Geschichte des Amtes. Nun ist im gesamzen historischen Teil Tirols die Zeit gekommen, dass Platter der Landeshauptmann von ganz Tirol wird!

Platter lenkt im Andreas-Hofer-Jahr das Land Tirol 2009

Zunächst hatte Van Staa einen Ansturm von Innenminister Günther Platter noch abwehren können, nach Abschluss der Verhandlungen mit der SPÖ war es ihm nun aber genug. Somit wird es schon Platter sein, der im Andreas-Hofer-Jahr 2009 das Land Tirol lenkt.

Durnwalder irrt sich auch dieses mal wieder:

„Ich habe es zunächst nicht geglaubt“

„Ich habe van Staa am Samstag noch getroffen und dabei sagte er mir, dass er die Verhandlungen unterbrochen hat, um sie so schnell wie möglich fortzuführen. Auch alle anderen, mit denen ich geredet habe, zeigten sich davon überzeugt, dass van Staa einige Zeit bleiben und dann der Übergang vorbereitet wird“.

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7 Antworten zu “Tiroler Landeshauptmann mit Süd-Tiroler Wurzeln!”

  1. Francis sagt:

    Van Staa, der Nicht-Tiroler hat es eingeläutet und Durnwalder wird ihm folgen.

    Platter wird noch überraschen und Dinkhauser wird seines leisten.

    Die Zeit ist reif! Tirol isch lai oans!

  2. Markus Anton sagt:

    Es haben sich also dem Anschein nach jetzt die Politiker in der ÖVP in Tirol und auf Bundesebene durchgesetzt, die auch die Verankerung der Schutzmachtfuktion Österreichs für Südtirol in der Präambel der künftigen Bundesverfassung, also an erster Stelle, durchsetzen wollen. Es ist ein gutes Zeichen für das weitere Zusammenwachsen der geteilten Tiroler Landesteile und auch ein ausgezeichnete Wahl für die gesamt Tiroler Politik.

  3. Michi sagt:

    Na super, jetzt ist dieser kaltherzige Abschiebeminister LH, wie schlecht muss es um eine Partei bestellt sein wenn sie solche Menschen an die Spitze eines Landes wählt. Noch ein Grund mehr nicht zu Tirol zu wollen!

    LG Michi

  4. Dödl sagt:

    Der Platter ist schon in Ordnung! Auch wenn die “grüne Michi” anderer Meinung ist ;-)

  5. Markus Anton sagt:

    Tirol und Österreich sind immer noch mit 100%er Sicherheit ein Rechtsstaat. Kann man noch dasgleiche von einem Staat sagen, wo neuerlich ganze Siedlungen der Ausländer in mehreren italienischen Städten vom Mob abgefackelt wurden, ohne dass die Sicherheitskräfte eingegriffen oder die Menschen vor diesem Pogrom geschützt hätten? Wie schaut es im Mittelmeer aus, wo man tausende Flüchtlinge Jahr für Jahr sehenden Auges ersaufen lässt? Jeder Staat in der EU kann die illegalen Einwanderer zurückschicken, aber in keinem Staat ist man deswegen von Anfang an ein Krimineller wenn man Asyl sucht. Ist das eines europäischen Rechtsstaates würdig? Wie schaut es um die Aktivitäten der La Casta, die den Staat Jahr für Jahr gegen die Wand fährt und für ihr Versagen einen Sündenbock braucht auch als Ablenkung, nämlich die Einwanderer und die Illegalen? Da ist Österreiche mit Sicherheit ein Paradies im Vergleich zu Stiefelstaat, wo man wie immer in diesem permanenten Chaos zuerst Millionen Menschen in Italien einwandern lässt, ohne sich zu fragen, wo werden sie wohnen, was werden sie arbeiten, wie werden sie integriert. Erst wenn alles zum Himmel stinkt, wählt man politische Lösungsansätze der Probleme, die man zumindest in Westeuropa für überwunden geglaubt hat. Gewalt ist keine Lösung auch in Italien nicht.

  6. Markus Anton sagt:

    @Mazinga. Ich habe leider keine Zeit heute für die weitere Recherche, vielleicht hast du sie. Eine Agenturmeldung von heute besagt, dass nach Eurostat-Statistik das Land Österreich, aber auch Südtirol unter den wohlhabendsten Ländern und Regionen der EU sich befinden. Danach ist Luxemburg das reichste Land neben Irland, NL und DK. Lux ist ein Bankenparadies, Irland Firmen- und Steuerparadies, daher das hohe BIP, NL hat ziemlich die gleiche Wertschöpfung wie A, vor allem wegen der langen Tradition als Transit und Industrieland im Verhältnis zu hoher Bevölkerungsdichte, DK hat auch fast die gleichen Daten wie A, aber ist für die Normalverbraucher 2x so teuer, wie das der Fall in Österreich oder Südtirol wäre, was gleich diesen Vergleich relativiert. Italien befindet sich im Mittelfeld der EU in dieser Statistik, obwohl Padanien sicherlich auch zu den wohlhabendsten Regionen der EU gehören müsste. Wenn man auch andere Kriterien wie Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Qualität der Umwelt und des Gesundheitswesen berücksichtigen würde, würde wohl A gemeinsam mit Südtirol zusammen mit der Schweiz (nicht EU wie Norwegen) an der absoluten Spitze in dieser Statistik liegen.

  7. Mazinga Z sagt:

    @Markus Anton

    Werde mal nachschauen und posten.

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