Hochgestecktes Haar, hochgeschlossene Kleidung, ernster Blick: Sahra Wagenknecht, die “schöne Kommunistin” der Linkspartei, könnte als Rosa-Luxemburg-Double auftreten. Eigentlich wollte sie sich nun zur stellvertretenden Parteivorsitzenden wählen lassen. Doch die Parteiführung wollte sie nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sahra_Wagenknecht
http://www.sahra-wagenknecht.de/de
Sahra Wagenknecht wirkt wie aus der Zeit gefallen. Ihr Äußeres – hochgesteckte Haare, hochgeschlossenes Kleid, ernster Blick – gemahnt an Rosa Luxemburg, die legendäre Arbeiterführerin, die 1919 ermordet wurde. Von Wagenknecht ist bekannt, dass sie als Jugendliche intensiv Goethe las, um sich mit 18 Jahren der Gesamtausgabe von Karl Marx und Friedrich Engels zu widmen. Kurz vor der Wende trat sie in die SED ein, mittlerweile repräsentiert sie das schrumpfende Häufchen Kommunisten in der Linkspartei. Vielleicht ist sie eine unzeitgemäße rote Bildungsbürgerin, die, von Marx geschult, in langen strategischen Linien denkt, in denen Hummer tatsächlich keine Rolle spielen. Vielleicht ist die Rosa-Luxemburg-Verkleidung aber auch kalkulierte Inszenierung, ein Selbstmarketing in der Mediengesellschaft. Vermutlich stimmt beides.
Schlagworte: DIE LINKE, Rosa Luxemburg, Sahra Wagenknecht

10. Juli 2008 um 11:04 |
Mein erster Eindruck, Rosa Luxemburg ist wieder auferstanden, aber das sind Äusserlichkeiten. Mir wäre es lieber, Frau Wagenknecht, würde die sogenannte LINKE anführen. Schade daß sie nach Luxembourg abgeschoben wurde. Eine Frau wie sie bräuchte die PDS.
25. September 2008 um 8:42 |
sie sollte lieber pornos drehn
17. Dezember 2008 um 9:46 |
Harte Worte. Aber eigentlich hast du recht…
1989 noch in die SED eintreten und dann konsequent in der PDS bleiben – irgendwo hakt’s doch da aus. Und das Reserve-Rosa-Luxemburg Image kann sie sich auch sonstwohin packen.