1919 - Saint-Germain-en-Laye
Im Mai 1919 reiste eine österreichische Delegation nach St. Germain-en-Laye, aber eine direkte Teilnahme an den Gesprächen wurde ihr verweigert, lediglich schriftliche Vorschläge konnten unterbreitet werden. Dem Habsburger Herrscherhaus von Österreich-Ungarn und dem Deutschen Kaiserreich wurde die Alleinschuld am Krieg zugewiesen.
Seine Majestät der König von Italien, wurde durch folgende Verbrecher vertreten :
den Ehrenwerten Tommaso Tittoni, Senator des Königreiches, Minister für auswärtige Angelegenheiten:
Nach dem Marsch auf Rom unterstützte Tittoni Benito Mussolini und wurde von diesem später zum ersten Präsidenten der Accademia d’Italia ernannt, der wichtigsten kulturellen Institution des faschistischen Italien.
den Ehrenwerten Vittorio Scialoja, Senator des Königreiches:
Vittorio Scialoja (Torino, 24 aprile 1856 – Roma, 19 novembre 1933) è stato un politico italiano, Ministro degli esteri nel 1919. Fu anche Ministro della Giustizia.
den Ehrenwerten Maggiorino Ferraris, Senator des Königreiches:
Maggiorino Ferraris, (Acqui, 6 aprile 1856 - Roma, 23 aprile 1929), Senatore del Regno e politico italiano.
Fu Ministro delle Poste e Telegrafi del Regno d’Italia nel Governo Crispi III e Ministro delle Terre liberate dal Nemico nel Governo Facta I.E’ ricordato nella storia d’Italia per aver proposto nel 1905 la legge che dichiarerà l’attività ferroviaria quale ‘esercizo di stato’.
den Ehrenwerten Guglielmo Marconi ( Ja genau der!!) , Senator des Königreichs:
Als Präsident der Königlich Italienischen Akademie war Marconi aber auch Mitglied des Faschistischen Großrates, der im Faschistischen Italien das höchste politische Gremium abgesehen vom König war.
den Ehrenwerten Silvio Crespi, Abgeordneten:
Silvio Benigno Crespi (Milano, 24 settembre 1868 – Cadorago, 15 gennaio 1944) è stato un imprenditore e politico italiano.
http://www.versailler-vertrag.de/svsg.htm
Schlagworte: Saint-Germain-en-Laye

April 30, 2008 um 12:47 Uhr nachmittags
Wenn man einen Krieg verliert, sitzt der Sieger am längeren Hebel.
Ich bin auch der Meinung, daß der Versailler Vertrag ein Fehler gewesen ist, seitens der Entente, aber ich erkenne in diesem Post keinen klaren Sinn, lieber Lorenz.
April 30, 2008 um 1:31 Uhr nachmittags
Matteo, Matteo…
wo bleibt den deine scharfe Beobachtung????
Der König wurde, unter anderen auch durch den Edelmann Guglielmo Marconi vertreten. Marconi war einer der treibenden Kräfte der Italiener die die Brennergrenze forderten. Er war es, der der Regierung die Notwendigkeit klarmachte, dass das Tiroler Etsch-Land unbedingt zu Italien kommmen muß.
Der Grund war kein politischer, sondern die zukünftige Ausbeutung der Wasserkraft. Hier sieht man worum es wirklich ging - rein wirtschaftlich-technischer Natur. In seiner Überlegung war auch die Bevölkerung umzusiedeln um gigantische Staudämme zu realisieren. Zum Glück waren nur wenige internationale Geldgeber bereit die Pläne eines Marconis zu unterstützen. Es sollten gigantische Staudämme bei Naturns, Franzenfeste, Mühlbach, Sarntal/Bozen, Klausen, Kardaun, Riffian gebaut werden. Laut den damaligen Studien sollten nur Meran und Bozen als Städte übrig bleiben.
April 30, 2008 um 2:47 Uhr nachmittags
@Lorenz
Ich wußte nicht, daß ausgerechnet Marconi an der wirtschaftlichen Ausbeutung Südtirols gewesen ist!
Aus dem Briefverkehr zw. Tolomei und Adriano Colocci-Vespucci konnte ich entnehmen, daß es einige Nationalisten gab, wie Colocci selbst, die von Anfang an die direkte Vertreibung der deutschsprachigen Südtiroler vorschlugen.
Aber man lernt nie aus!
April 30, 2008 um 3:09 Uhr nachmittags
Was wenige in Italien wissen:
“Marconi nutzte Total 17 Tesla Patente” und bekam 1907 ungerechterweise den Nobelpreis
Das erste Gerichtsverfahren zwischen Marconi und Tesla in New York City im Jahre 1917 wurde zu Gunsten Marconi`s abgewehrt.
Der oberste Gerichtshof von Amerika anerkannte alle Patente von Nikola Tesla als alleinigen Erfinder des Radio - nach “Tesla`s Tod Juni 1943″
Marconi war eben ein sehr guter Manager - aber kein Erfinder - er war eben Geschäftstüchtig.
1924 wurde Marconi auf Vorschlag der faschistischen Regierung durch König Viktor Emanuel III. geadelt und erhielt den Titel eines marchese. Er starb am 20. Juli 1937 in Rom und wurde dort zunächst beigesetzt. Im Oktober 1941 wurde er in ein Mausoleum auf dem Landsitz Villa Griffone umgebettet. In der Kirche Santa Croce in Florenz wurde ihm zu Ehren eine Gedenktafel angebracht.
April 30, 2008 um 3:47 Uhr nachmittags
Und für unseren “Misstrauischen” Mitbürger, hier der Link vom Gerichtsprotokoll des obersten Amerikanischen Gerichtshof:
http://caselaw.lp.findlaw.com/scripts/getcase.pl?court=us&vol=320&invol=1