Wie das Ausland über Berlusconi berichtet…..

25. Juni 2009 by Mazinga Z

ps: Für die Faschos vom Dienst… das Video ist nicht von mir………

Schwere Misshandlungsvorwürfe gegen Carabinieri von Meran – Schockierende Beweise

25. Juni 2009 by Mazinga Z

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Audio-Mitschnitt und Bilder hier klicken!

Vor 14 Tagen ereignete sich im Rahmen des „Rock the Lahn–Konzertes“ in Obermais ein schwerer Zwischenfall, bei dem Carabinieribeamte brutal gegen Jugendliche vorgingen. Wenige Tage später hatte die SÜD-TIROLER FREIHEIT darauf hingewiesen, dass Jugendliche auch deswegen verprügelt wurden, weil sie ihr Recht auf Gebrauch der deutschen Muttersprache geltend machen wollten.

In den letzten Tagen konnten umfangreiche Zeugenaussagen und Beweismittel zusammengetragen werden, die ein Bild des Schreckens zeichnen.

Anhand dieser Beweise muss gegen die Carabinieri von Meran der // Vorwurf körperlicher Misshandlung erhoben werden, der für einige Jugendliche hätte tödlich enden können.

Sachverhaltsdarstellung am Sportplatz:

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Le scritte Tirol della domenica del sacro cuore e le interrogazioni da parte del PDL

24. Juni 2009 by Mazinga Z

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Di una cosa non potremo mai essere accusati, ovvero di mancanza di pazienza! Ne abbiamo da vendere, anche di fronte alla ennesima iniziativa dei politici nazionalisti del Pdl, Alessandro Urzi’e Michela Biancofiore che cercano di criminalizzare lo slogan ‘Ein Tirol’, sostenendo che e’ una manifestazione anti-italiana e facendo anche una interrogazione parlamentare! Ma fino a quando abuseranno questi signori della nostra pazienza?
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PD…. Freistaat Veneto????

22. Juni 2009 by Mazinga Z

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Selbstbestimmung a la Italiana….. jetzt wird es aber echt lustig…. die Linken vom PD wollen nun eine Volksabstimmung im Veneto….

Die Tiroler im Runkwitz 1891

21. Juni 2009 by Mazinga Z

Die  Tiroler im Runkwitz 1891

Der “Kinderschatz für Schule und Haus”  wurde von K. Runkwitz für die Schulen des Herzogtums Sachsen-Altenburg verfasst. Er erschien im Jahre 1891 in der 13. Auflage und bot  mit seinen 195 Abbildungen den Oberklässlern der dritten Stufe einen reichhaltigen Überblick.
Christlicher Glaube und Leben, Geschichte, Geographie und Naturgeschichte, Naturlehre, Himmelskunde, Sprüche und aus der Heimat vermittelten auf 500 Seiten ein für die damalige Zeit reichhaltiges Bildungsangebot. Besonders die in diesem Runkwitz gezeigten Abbildungen zeichnen sich durch große Genauigkeit auf. Die Texte entsprechen dem damaligen Zeitverständnis. Trotz aller Mängel ist der “Runkwitz” in all seinen Varianten als für die damalige Zeit bahnbrechend einzustufen. Kaum ein anderes Herzogtum hatte ähnliche Qualität zu bieten. Die Beschreibung fremder Völker und Kulturen ist für uns zum Teil recht gewöhnungsbedürftig und erklärt manches im Volk verwurzelte Vorurteil. Doch  Genug der Vorrede. Jetzt kommen wir zur Sache und Beschäftigen uns mit dem Bergvolk der Tiroler, aus der Sicht von Kutzner. Herausgegeben in Altenburg im  Jahre 1891.


Die Lawine
K. Runkwitz, S. 389


Die Tiroler

Die Tiroler sind ein treuherziger, offener, vaterlandsliebender, tüchtiger, geschickter und heiterer Menschenschlag. Von Figur sind sie hoch, breitschultrig und kräftig. Die schönsten Tiroler sind die Zillerthaler, die stärksten die Passeier. Alle lieben Musik und Dichtkunst, sind freiheitsstolz und Freunde des Weidwerks. Die Fröhlichkeit ihres Temperaments giebt sich überall kund; von allen Bergen, hinter jedem Pfluge, hinter jedem Fenster hört man es jodeln und pfeifen. Ihre Beschäftigungen sind Seidenzucht, Seidenweberei, Mais- oder Reisanbau, Alpenwirtschaft, Weinbau im Süden, Getreideanbau im Unterinnthale, andere treiben Baumwollen und Teppichweberei, andere reisen mit Handschuhen, Messern, Hosenträgern u.s.w. in der Welt umher; in einem Waldthale beschäftigt man sich mit der Zucht von Kanarienvögeln.

In seinen Belustigungen ist der Tiroler ein derber Bursche. Kegel schiebt er nur mit gewaltigen Kugeln, die er mit Leichtigkeit handhabt; dabei ist er Meister im Hosenrecken und Hackeln, wobei einer den anderen am Mittelfinger faßt und an sich zu  ziehen sucht, so wie beim Scheibenschießen. Im Unterinnthale und im Zillerthale sind die Robler oder Raufer zu Hause. Mit einem gellenden Schrei, den er ins Gebirge sendet, fordert der Robler seine unbekannten Gegner auf, welche den Schrei erwiedern und den Herausforderer aufsuchen. Bald stehen sich die  kräftigen Männer gegenüber, den Stoßring von Eisen und Silber mit dem großen Knopfe um die Faust geschlungen; Zuschauer haben sich eingefunden, welche die Rolle des Kampfrichters spielen. Jetzt beginnt der Kampf, Schlag folgt auf Schlag, es dröhnt, als müßten Arme und Brust zerschmettert sein, aber die gewandten Fechter wissen den Schlag zu schwächen, aufzufangen. Erst nach langer Anstrengung und vielem Blutverluste erklärt sich der eine für besiegt, worauf ihm der Sieger die Feder vom Hute nimmt. Wer drei Federn am Hute trägt, erklärt damit, daß er es mit jedem Gegner aufnimmt.

Eine anziehende Erscheinung ist der tanzende Tiroler. Jauchzend, stampfend und klatschend dreht und kreiselt er sich mit künstlerischer Fertigkeit um seine Tänzerin. Seine dichterische Anlage offenbart er durch Goßlreime, Trutzliedle und Märchenerfindungen, seinen Kunstsinn durch Ausschmückung des Hauses mit künstlichem Schnitzwerk und bunten Anstrich. Seine Tracht ist nach den Orten verschieden, aber allenthalben malerisch. Der Innthaler trägt dunkle kurze Lederhosen und Strümpfe, welche das Knie bloß lassen; ein breiter Gürtel umfasst seine Taille, breite Hosenträger kreuzen sich über dem roten Brustlatze, und zur kurzen Jacke paßt der große runde, mit breiten Bändern geschmückte Hut.

Auch die Tracht der Frauen ist verschieden, aber ebenfalls schön. Die Unterinnthalerin schmückt ihr frisches Gesicht mit einem hohen, spitzen Hute und legt über dem kurzen Faltenrocke ein stattlichen Latzen. Die Oberinnthalerin dagegen trägt einen grünen Filz- oder gelben Strohhut, ein grünes Leibchen, weiße Hemdärmel, und dem schwarzen Stutzen fügt sie ein zierlich geknüpftes schwarzes Halstuch bei, wozu blaue oder rote Strümpfe grell abstechen. – Solche Gestalten inmitten der Riesenhäupter der Alpen, prächtige Thäler, Wasserfälle und Schneefelder, lieblicher Dörfer und Städten, stattlicher Klöster und Burgen machen auf das Auge des Wanderers einen höchst wohlthuenden Eindruck.